Broker Vergleich 60 Sek. Optionen


Binäre Optionen Broker Vergleich für den 60 Sekunden Handel

Beim Binäre Optionen Broker Vergleich für den 60 Sekunden Handel möchten wir Ihnen neben einem Vergleich auch erklären, was diese Optionen überhaupt sind, für wen sie sich speziell eignen und welche Anforderungen Trader dabei an einen Broker stellen sollten. Auch möchten wir darauf verweisen, dass Binäre 60 Sekunden Optionen nicht leicht zu handeln sind und ein hohes Verlustrisiko bergen. Unsere abschließenden Tipps helfen sicher einigen Tradern, diese Risiken zu begrenzen.

PlatzBrokerKontoeröffnungRegulierung/
Lizenz
Deutscher
Support
DemokontoKonto abMin. HandelssummeMax. BonusMax. RenditeVerlust-absicherungLaufzeiten
1 Banc-de-Swiss Zum Broker
BDSwiss Testbericht
CySec Ja Nein 100€ 10€ - 89% 10% max. 60 Sek bis
24 Std.
2 iqoption logo80x45 Zum Broker ¹
IQ Option Testbericht
CySec Ja Ja 10€ 1€ - 91%* Nein 60 Sek bis
1 Monat
3 24option Zum Broker
24option Testbericht
CySec Ja Ja
(nach Einzahlung)
250€ 24€ - 89% Buy Back 30 Sek bis
1 Monat
4 Finmax Zum Broker
Finmax Testbericht
CROFR Ja Ja 10€ 1€ 100% 90% Nein 30 Sek bis
24 Std.
5 ZoomTrader Zum Broker
ZoomTrader Testbericht
CySec Ja Ja
(nach Einzahlung)
250€ 10€ 150% 83% Early Closure 15 Sek bis
3 Monate
6 optionfair logo Zum Broker
OptionFair Testbericht
CySec Ja Nein 100€ 10€ - 100% 15% max 30 Sek bis
1 Monat
7 TR Binary Options (TradeRush) Zum Broker
TR Binary Options (TradeRush) Testbericht
- Ja Nein 500€ 5€ 75% 81% 10% max. 60 Sek bis
1 Monat
8 OptionWeb Zum Broker
OptionWeb Testbericht
CySec Ja Nein 200€ 5€ 100% 90% 10% max. 60 Sek bis
1 Jahr
9 99binary 80x45 Zum Broker
99Binary Testbericht
- Ja Ja
(nach Einzahlung)
399€ 5€ 100% 81% 5% max. 60 Sek bis
24 Std.
10 optionbit Zum Broker
OptionBit Testbericht
CySec Ja Ja
(auf Anfrage)
200€ 10€ 100% 81% 20% max. 15 Sek bis
1 Monat
11 Stockpair Zum Broker
StockPair Testbericht
CySec Nein Nein 250€ 20€ div 82% Nein 60 Sek bis
5 Monate
12 zoneoptions Zum Broker
ZoneOptions Testbericht
CySec Ja Nein 200€ 20€ 75% 85% 15% max. 60 Sek bis
1 Monat

*Der Betrag wird dem Konto im Falle eines erfolgreichen Handels gutgeschrieben

¹ Ihr Kapital unterliegt einem Risiko

Was sind 60 Sekunden Optionen?

Der Turbo-Handel mit Binären 60 Sekunden Optionen setzt auf einfache Call- und Put-Optionen, die in einer Minute ablaufen. Touch- oder Range-Optionen werden ausdrücklich (noch) nicht als 60 Sekunden Optionen angeboten. Es kann auch andere Zeitspannen geben, welche die Broker unter “60 Seconds” oder “Turbo Options” subsumieren, beginnend bei Optionen über 15 Sekunden Laufzeit. Auch 30 Sekunden sowie zwei und fünf Minuten sind gebräuchlich und fallen unter diese Begrifflichkeiten. Diese entstanden, weil es anfangs wirklich nur 60 Sekunden Optionen gab. Deren Handel ist in einem größeren Kontext des Handels mit Binären Optionen und des Handels mit Derivaten im Allgemeinen zu verstehen. Nachdem im Jahr 2008 Binäre Optionen für private Trader freigegeben worden waren, liefen diese Optionen anfangs über mindestens 15 Minuten bis zu mehreren Stunden, bis zum Ende des Handelstages oder der Handelswoche und auch über mehrere Tage, Wochen und Monate. Diese längerfristigen Varianten gibt es auch nach wie vor. Doch alsbald stellte sich heraus, dass Trader gern mit diesem Handelsinstrument sehr kurzfristig handeln, weil Binäre Optionen so unglaublich leicht und auch vom Smartphone aus einzubuchen sind. Den sehr kurzfristigen Handel gibt es auch im klassischen Derivatebereich beim Handel mit Knock-outs und CFDs, dort nennen die Trader dieses Vorgehen “Scalping”. Sie schneiden nur kleine Kursschwankungen aus dem Marktgeschehen heraus und buchen oft in einem Asset am Tag 100 bis 200 Trades. Nur sehr wenige Trader gehen so vor, weil dieses Vorgehen nicht nur eine hohe Aufmerksamkeit, sondern auch viel Kapital erfordert. Das liegt bei Knock-outs und einigen CFDs nicht zuletzt an den Gebühren, die mit wenigen Punkten Gewinn verdient werden müssen. Ohne einen Kapitaleinsatz von deutlich über 1.000 Euro pro Position ist das nicht möglich. Doch Binäre Optionen werden gebührenfrei gehandelt, auch 60 Sekunden Optionen können mit 20 oder 50 Euro eingebucht werden. Etwas Ähnliches ist bei manchen CFD-Brokern möglich, die teilweise auch den gebührenfreien Handel mit geringen Summen ermöglichen, jedoch praktisch immer einen Spread verlangen, der verdient werden muss. Das bedeutet: Nur mit Binären 60 Sekunden Optionen lassen sich kleinste Bewegungen auch mit kleinen Einsätzen mitnehmen, ohne zusätzliche Gebühren oder einen Spread verdienen zu müssen. Als das die Trader feststellten, suchten sie vermehrt nach Brokern mit einem 60 Sekunden Angebot. Diejenigen Broker, die so ein Angebot zuerst in ihr Programm aufnahmen, freuten sich ab 2009 über einen erhöhten Kundenzuspruch. Im Jahr 2015 - Zeitpunkt dieser Betrachtung - bieten fast alle Binäre Optionen Broker den 60 Sekunden Handel an.

Für wen ist der 60 Sekunden Handel geeignet?

Der 60 Sekunden Handel eignet sich für erfahrene Trader, die gleichzeitig bezüglich ihrer Zeitressourcen imstande sind, den Markt zu beobachten. Natürlich könnte jeder Trader theoretisch, wenn er gerade Zeit hat, fix nur eine 60 Sekunden Option einbuchen, doch das dürfte oft zu Verlusten führen, denn der richtige Zeitpunkt des Einbuchens ist sehr entscheidend für den Erfolg von 60 Sekunden Optionen. Auch muss diesem Einbuchen eine intensive Marktanalyse vorausgehen. Ohne solche Voraussetzungen sind Binäre 60 Sekunden Optionen sehr riskant und können schnell zu überdurchschnittlichen Verlusten führen, auch wenn der Einsatz pro Option sehr klein sein sollte. Die Trader, die sich an diesen Handel heranwagen, sollten

  • ausreichende Markterfahrung besitzen,
  • sehr fit in der technischen Chartanalyse sein,
  • multitasking-fähig sein (mehrere Charts und fundamentale Ad-hoc-Meldungen gleichzeitig beobachten und schnell bewerten können),
  • über ausreichendes Kapital verfügen sowie
  • nötigenfalls vor dem Rechner ausharren, bis sich der richtige Zeitpunkt zum Einbuchen ergibt.

Die letztgenannte Fähigkeit erfordert auch Zeitressourcen. Man kann zwar theoretisch, aber kaum praktisch in jedem denkbaren Moment eine 60 Sekunden Option einbuchen. Es gibt Zeiten, da passiert in den Märkten nicht sehr viel. Der Trader mag zur gleichen Zeit den Dax, den EUR/USD, das Gold, das Öl, noch zwei Devisenpaare und drei bis vier Aktien beobachten, doch alle diese Märkte können vergleichsweise träge sein, und das über Stunden. Vielleicht gibt es irgendwo einen Markt - etwa in einer exotischen Währung -, auf dem gerade viel Bewegung herrscht, aber kein Mensch kann unendlich viele Märkte scannen. Es ließen sich aufwendige Computerprogramme hierfür installieren (mit Momentum-Indikatoren), doch da es immer wieder auch Bewegung in einem der zitierten Märkte gibt, lohnt sich der technische Aufwand kaum. Daher muss der Trader die Zeit haben, auch mal ein, zwei Stunden vor seinem Rechner zu sitzen und auf mehr Volatilität und Momentum zu warten. Die anderen beschriebenen Fähigkeiten (blitzschnelle technische Analyse) sind ebenfalls unerlässlich. Der Trader muss Mikrobewegungen charttechnisch untersuchen. Wenn er besonders fit ist, beobachtet er noch die Ad-hoc-News und versucht 60 Sekunden Optionen einzubuchen, wenn es essenzielle fundamentale Meldungen gibt. Hierzu muss der Broker natürlich einen Live-Ticker mit Ad-hoc-News anbieten.

Worauf achten beim 60 Sekunden Broker Vergleich?

Aus einigen bereits erwähnten Punkten ergeben sich schon wichtige Merkmale und Faktoren für den 60 Sekunden Broker Vergleich. Beispielsweise sollten Live-News als Ticker über den Bildschirm laufen. Doch es gibt noch einige Punkte mehr, auf die Trader achten können, wenn sie einen Broker für Binäre 60 Sekunden Optionen suchen.

  • Rendite für den Turbo-Handel: Normalerweise sollten die Renditen denen der ganz normalen Call- und Put-Optionen bei diesem Broker entsprechen. Die meisten Broker bieten hier zwischen 80 bis 90 Prozent an. Wenn der Trader eine Verlustabsicherung wählt (zwischen 10 bis 20 Prozent), sinkt die Rendite. Die Verlustabsicherung kann sich gerade für Binäre 60 Sekunden Optionen sehr lohnen. Ein Broker, der eine Rendite von 90 % bei 0 % Verlustabsicherung und von 70 % bei 20 % Verlustabsicherung anbietet, wäre sehr zu empfehlen.
  • Mindesteinsatz für 60 Sekunden Optionen: Hier müssen Trader genau hinschauen. Es gibt Broker, deren Mindesteinsatz auf normale Call- und Put-Optionen nur 25 Euro (oder weniger) beträgt, bei 60 Sekunden Optionen sind es aber 50 bis 60 Euro. Kleinere Mindesteinsätze sind bei diesem riskanten Handel immer zu bevorzugen.
  • Zeitspannen im Turbo-Handel: Wie schon vorn erwähnt können unter “Turbo-Optionen” auch 15-, 30-, 120- und 300-Sekunden-Optionen fallen. So eine Vielfalt ist ein großer Vorzug. Es gibt Kursausschläge, die in 15 Sekunden schon wieder die Richtung wechseln, dann wäre die ultrakurze Turbo-Option empfehlenswert. Andere Bewegungen benötigen ein wenig Zeit, um sich zu entfalten. Hier kann die Fünf-Minuten-Option die bessere Wahl sein.

Vor- und Nachteile des 60 Sekunden Handels

Der 60 Sekunden Handel mit Binären Optionen hat natürlich viele Vorteile, doch diesen stehen auch einige Nachteile gegenüber. Hier ein Überblick:

Vorteile:

  • schnelle Gewinne möglich
  • sehr häufiges Handeln kann das Risikomanagement verbessern
  • Handeln zu fast jedem Zeitpunkt möglich
  • auch Handelsende jederzeit möglich
  • unendlich viele Handelsmöglichkeiten in zahllosen Märkten

Nachteile:

  • Gefahr des Overtradings und damit potenzierter Verluste
  • psychische Erschöpfung durch andauernde Konzentration
  • teilweise schwere Auswahl unter den vielen Handelsgelegenheiten (Trader sieht den “Wald vor lauter Bäumen nicht”)

Einige Tipps für den Handel mit Binären 60 Sekunden Optionen

Trader dürfen die Gefahren der hohen Konzentration und der anschließenden Erschöpfung nicht unterschätzen. Diese Erschöpfung ist nicht gleich spürbar, weil die Adrenalinausschüttung den Menschen wachhält. Doch Konzentrationsschwächen trüben das Urteilsvermögen, und darauf kommt es beim Traden am meisten an. Der Kurs mag beispielsweise in eine Konsolidierung übergegangen sein und mit Spikes gelegentlich nach oben und unten ausbrechen. Diese Spikes ließen sich mit 60 Sekunden Optionen handeln, aber sie können langsam abflachen, während die Konsolidierung, auf die der Trader gerade fokussiert, noch sehr lange andauern mag. Nachdem nun in den ersten 30 Minuten mehrere 60-, 30- oder 15-Sekunden-Trades möglich waren und sogar einen guten Gewinn eingebracht haben, ist der Trader hoch motiviert. Er klebt nun an diesem Asset und dieser Konsolidierung, doch diese lässt sich alsbald nicht mehr auf diese Weise handeln. Wenige Fehltrades machen den vorherigen Gewinn zunichte und führen den Trader in die Verlustzone, was sehr bedauerlich ist. Die Rechnung könnte so aussehen:

  • Kapitaleinsatz pro Trade: 30 Euro
  • Gewinn: 85 %
  • Verlust: 100 %
  • erste Serie: fünf Gewinntrades, ein Verlusttrade (Trader hält das für einen guten, aber “normalen” Schnitt)
  • Gewinn nach der ersten Serie: 97,50 Euro
  • zweite Serie: ein Gewinntrade, dann fünf Verlusttrades
  • Gesamtverlust nach beiden Serien: -27 Euro

Der Trader dachte “statistisch”, als er die zweite Serie begann. Diese könnte mit einem Verlusttrade angefangen haben, dann folgte der Gewinntrade, dann setzten sich die Verluste fort. Doch nach seiner statistischen Auswertung der ersten Serie, deren Verlusttrade irgendwo in der Mitte lag, war der Trader der Auffassung, dass er noch eine Kleinigkeit riskieren kann. Er beschloss, wiederum mindestens sechs Trades durchzuführen, bis er aus einem schönen Gewinn einen kleinen, aber wirklich ärgerlichen Verlust gemacht hatte. Wir setzen hier ganz bewusst niedrige Handelssummen und kurze Serien an, mit denen wahrscheinlich 90 % unserer Leser operieren. Wo lag der Denkfehler des Traders? Nun, ganz eindeutig hätte er sich sein “statistisches” Denken nach nur sechs Trades sparen können. Die Kursentwicklung war entscheidend. Da die Konsolidierung abflachte, hätte der Anleger diesen Chart vorläufig meiden müssen. Solche Fehler entstehen ganz eindeutig wegen der hohen psychischen Anspannung beim Handeln von 60 Sekunden Optionen. Trader benötigen hierfür nicht nur eine gute, belastbare Konstitution, sondern auch gefestigte Auffassungen darüber, was am Markt geht und was nicht. Die Statistik nach Milchmädchenberechnungen gehört ganz eindeutig in das Reich der Mythen. Mit 60 Sekunden Optionen kann ein Trader ein Dutzend Mal gewinnen und auch 50-mal hintereinander verlieren. Entscheidend sind charttechnische Ereignisse, sonst nichts.

Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit binären Optionen ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.

In unserem kostenlosen binäre Optionen Newsletter halten wir Sie über Broker, Bonus-Angebote und wichtige Neuigkeiten rund um den Handel mit binären Optionen auf dem Laufenden!