Binäre Optionen Marktanalysen

MarktanalyseIn der Kalenderwoche 13/2018 vom 26. bis 30. März betrachten wir den EUR/USD, das Öl, den EUR/GBP und das Gold - also überwiegend alte Bekannte.
 

EUR/USD

In der letzten gab der Kurs des Währungspaares nach und bewegte sich zwischen 1,237 und 1,233. Kurzfristig orientierte Anleger waren von der Rhetorik der “Tauben” in der Fed bezüglich einer eher lockeren Geldpolitik enttäuscht. Es wird in diesem Jahr nur noch zwei weitere statt der erwarteten drei Zinserhöhungen geben. Des Weiteren schaukelt sich das Thema möglicher Handelskriege zwischen den USA und dem Rest der Welt zu neuen Dimensionen auf. Zwar will US-Präsident Trump vorläufig einige Staaten - darunter wichtige europäische Handelspartner - nicht mit Strafzöllen belegen, dafür wird es wohl sehr erhebliche Handelsbeschränkungen für China geben. Das könnte auch den Dollar weiter unter Druck bringen. In der laufenden Woche stehen viele Termine an, die Einfluss auf die Stärke der Eurowährung haben. Dazu gehören die Daten zum BIP in Frankreich, eine Rede des Bundesbankpräsidenten Jens Weidmann, die spanische Inflation und die Arbeitslosenquote in Frankreich. In den USA wollen am Montagabend die FOMC-Mitglieder Loretta Mester und William Dudley Statements abgeben. Des Weiteren wird das Verbrauchervertrauen in Europa eine Rolle spielen, das API (American Petroleum Institute) meldet die Öllagerstände. Es folgen in der laufenden Woche noch die Konsumklimaindizes in Deutschland und Frankreich, das US-BIP für das letzte Quartal 2017 sowie Außenhandels- und Immobiliendaten. Die Handelswoche endet für die meisten Länder wegen des Karfreitags schon am Donnerstag. Vorsichtige Prognosen erwarten einen Aufschwung des Währungspaares EUR/USD, der sich schon am heutigen Montag zeigt. Gegen 18.45 h MESZ notiert der Wert bei 1,2444.

EUR/USD

Öl

Die Reduzierung der US-Lagerbestände und die Ernennung von John Bolton als neuer Berater des US-Präsidenten für nationale Sicherheit ließen den Ölpreis in der vergangenen Woche steigen. Der Einfluss der Lagerbestände ist bekannt und logisch. Bolton wiederum ist bekannt für recht radikale Ansichten, er gilt als Verfechter eines harten außenpolitischen Kurses. Das könnte internationale Spannungen verschärfen. Auf solche Einflüsse reagiert der Ölpreis sensibel, er steigt. Zum europäischen Montagabend wird die US-Sorte WTI bei über 65 Dollar gehandelt, das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber der Vorwoche. Eine höhere Volatilität ist ab Mittwoch zu erwarten, es werden die wöchentlichen Rohölvorräte, die Zahl der Bohrstellen und BIP-Daten gemeldet. Auf längere Sicht hat sich der Ölpreis inzwischen wieder zum oberen Rand einer schon seit Januar bestehenden Range hochgearbeitet, hier könnte er konsolidieren. Dann wären weitere Fundamentalnachrichten entscheidend: Sie könnten den Preis über den Rand der Range hinausschieben (beim WTI ab etwa 65 Dollar, beim Brent ab 71 Dollar), ansonsten würde möglicherweise eine erneute, mittelfristige Abwärtsbewegung die Range bestätigen.

Öl

EUR/GBP

Nach einem nochmaligen leichten Abschwung in der vergangenen Woche läuft dieses Währungspaar derzeit seitwärts. Damit spiegelt es recht genau das neue politische Verhältnis zwischen Großbritannien und der EU wider, denn die Europäer und auch die US-Amerikaner und Kanadier zeigen sich nach dem Giftanschlag auf den russischen Ex-Agenten Skripal ungewöhnlich solidarisch. Am heutigen Montag (26.03.18) verkündeten die genannten Staaten und Bündnisse gleichzeitig, dass sie russische Diplomaten ausweisen würden. Damit ist der Schulterschluss mit dem NATO-Partner Großbritannien auch faktisch und mit einem starken Signal erfolgt. Die friedliche Stimmung gerade zwischen der EU und Großbritannien könnte möglicherweise die Brexit-Verhandlungen unterstützen und damit die Volatilität des Währungspaares reduzieren. Allerdings zählen harte wirtschaftliche Fakten noch mehr, und hier wären in der laufenden Woche die britischen Hypothekendarlehen, die Investitionen und das BIP im vierten Quartal zu beachten. Das Pfund könnte nach Expertenmeinung wieder etwas anziehen. Vorläufig dürfte allerdings eine mittelfristige Konsolidierung zwischen 0,878 und 0,871 stattfinden.

EUR/GBP

Gold

Nach den jüngsten Verwerfungen am Aktienmarkt - ausgelöst durch die Angst vor einem Handelskrieg - flüchten die Anleger wieder ins Gold, das sich seit einer Woche beinahe täglich zu neuen Höhen aufschwingt. Am heutigen Montag notiert das Edelmetall bei über 1.355 $/oz, ab morgen dürfte die angelaufene Berichtssaison Einfluss auf den Preis nehmen. Wenn sich der beginnende Handelskonflikt zuspitzt, könnte es zu neuen Preishochs beim Edelmetall kommen, wozu allerdings ein Überwinden des Preiskorridors zwischen rund 1.360 und 1.366 Dollar erforderlich wäre. Dieser markiert das letzte Jahreshoch, von dem das Gold nun schon mehrmals abgeprallt ist. Fundamentaldaten und die Politik des US-Präsidenten dürften den Goldpreis der kommenden Wochen und Monate entscheidend bewegen.

Gold
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