Binäre Optionen Marktanalysen

MarktanalyseDer Goldpreis, die Apple-Aktie sowie die Forex-Paare EUR/USD und USD/CHF stehen auf der Agenda unserer Analyse für die Kalenderwoche 37 vom 11. bis zum 15. September 2017. Der Dollar litt zuletzt unter den gigantischen Hurrikanen und weiteren politischen und wirtschaftlichen Ereignissen.
 

Gold

In der vergangenen Woche hat Gold die 1.300 Dollar Marke überwunden. Danach setzte seinen Aufwärtstrend fort, der Preis erreichte ein Jahreshoch. Es gab hierfür mehrere Faktoren:

  • Der Dollarpreis sank aufgrund schwacher US-Wirtschaftsdaten.
  • Der Konflikt mit Nordkorea eskaliert durch die neuen Raketenstarts und den Wasserstoffbombentest des kommunistischen Regimes.
  • Die beiden Hurrikane - zuerst Harvey und kurz darauf Irma - richteten in den USA große wirtschaftliche Schäden an.

Angesichts dieser Häufung schlechter Nachrichten flüchteten die Anleger ins Gold, das neue Preisrekorde aufstellte. Die Preissteigerung um rund 25 Dollar innerhalb der letzten Woche gilt als ausgezeichneter Indikator für einen weiteren Preisanstieg. Allerdings gelang es den Bullen nicht, das entscheidende Niveau deutlich über 1360 $/oz zu überwinden. Damit hätte der Goldpreis auf Sicht von drei Jahren zu einem neuen Sprung nach oben angesetzt. Daher nahmen Anleger ab Freitag (08.09.) Gewinne mit, der Preis fiel anschließend wieder zurück. Einige Analysten halten das aber nur für eine Verschnaufpause im nunmehr etablierten Aufwärtstrend. Sie trauen dem Gold ein Preispotenzial zwischen 1380 bis 1400 Dollar zu. Sollten sich etwa die Spannungen mit Nordkorea fortsetzen, gilt diese Option als sehr wahrscheinlich. Bei einer Entspannung der internationalen Lage hingegen und einem neuerlichen Wirtschaftswachstum wäre zu erwarten, dass das Gold möglicherweise wieder unter 1.300 Dollar zurückfällt und dann weiter auf lange Sicht in der großen Range zwischen rund 1.200 bis 1.300 Dollar pendelt. Das wäre für das Edelmetall nicht ungewöhnlich: Es verharrte schon oft über Jahrzehnte in noch kleineren Ranges.

Goldpreis

Apple

Am Dienstag (12. September) stellt Apple sein neues iPhone 8 vor. Das erzeugt viel Aufmerksamkeit und könnte der Apple-Aktie einen Preisschub verschaffen, was allerdings zum gegenwärtigen Zeitpunkt schwer einzuschätzen ist. Noch vermag kein Analyst zu prognostizieren, wie das Publikum das iPhone 8, das als neues Flaggschiff von Apple gilt, wahrnehmen wird. Es könnte sich allerdings bezüglich des Aktienkurses das Muster wiederholen, dass jedes Jahr bei so einer Premiere zu beobachten war: Kurz vor der offiziellen Vorstellung des neuen Gerätes sinkt die Aktie leicht, dann steigt sie an und nimmt einen Aufwärtstrend auf, wenn die Erwartungen nicht enttäuscht werden. Dieses Szenario gilt auch dieses Mal als das wahrscheinlichste. Technische Indikatoren des Apple-Kurses stützen diese Prognose. Es geht in dieser Woche auch nicht nur um das iPhone 8. Zusammen mit dessen Vorstellung wird Apple das hauseigene Betriebssystem iOS aktualisieren. Von dieser inzwischen 11. Erneuerung profitieren auch Besitzer früherer iPhones und iPads (ab iPhone 5s). Die Live-Foto-Funktion, die mit dem iOS 9 eingeführt wurde, erweitert Apple durch Funktionen wie einer mehrsekündigen Bild- und Tonaufnahme vor dem Shot, für die auch soziale Netzwerke wie Instagram und Snapchat bekannt sind. Es gibt noch mehr solcher Features, die für gewöhnlich begeistert angenommen werden und auch den Blick der Anleger wieder auf die Apple-Aktie lenken.

Apple

EUR/USD

Die Marktteilnehmer sind weiterhin vom Euro überzeugt, dessen Kurs sich gegen den US-Dollar zwischen 1,19 und knapp 1,21 hält. Am vergangenen (07.09.17) hatte EZB-Chef Mario Draghi nun bei einem EZB-Leitungsmeeting angekündigt, das QE-Programm allmählich zurückzufahren. Als Termin nannte Draghi nur ungefähr den Oktober 2017 - dann will die EZB mit einem ersten Tapering (QE-Rücknahme) beginnen. Draghis Rede verlieh dem Euro einen neuerlichen Impuls nach oben. Bei der Betrachtung des Währungspaares EUR/USD ist allerdings zu berücksichtigen, dass auch die Dollarschwäche dem Euro Auftrieb verschafft. Für die US-amerikanische Wirtschaft sehen derzeitige Prognosen nicht gerade rosig aus. Abgesehen von den beiden Hurrikanen wirkt auch Präsident Trumps impulsive Politik kontraproduktiv, die träge Inflation liefert ebenfalls keine Impulse für einen stärkeren Dollar. Möglicherweise korrigiert der Euro aber in dieser Woche, wie gegenwärtig schon zu beobachten ist. Das käme wiederum der europäischen Exportwirtschaft entgegen.

EUR/USD

USD/CHF

Bei diesem Währungspaar empfiehlt sich der Blick auf einige Meetings in der Finanzwelt und auf die technische Analyse. Zuletzt sank der Kurs unter einen Widerstand bei 0.94439, ein Niveau, das zuletzt am 21.07.2017 und am 03.05.2016 registriert worden war. Inzwischen steigt der Kurs wieder, was aber eine technische Gegenreaktion sein könnte. Mittelfristig orientierte Anleger wählen eine Put-Option mit einem Stopp bei 0,9800.

USD/CHF
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