Binäre Optionen Marktanalysen

MarktanalyseIn der Kalenderwoche 39 vom 25. bis zum 29. September 2017 betrachten wir die nach wie vor interessanten Werte Apple, britisches Pfund, Gold und den EUR/USD. Starke fundamentale Ereignisse sind der Grund für diese Aufmerksamkeit.
 

Apple

Die vergangene Woche verlief ungünstig für die Apple-Aktie. Der Techno-Riese schwächelte ab Mittwoch (20.09.) deutlich, was an negativen Ergebnissen lag. Der Verkaufsstart des neuen Flaggschiffs iPhone 8 konnte dem Konzern leider nicht helfen, denn Analysten prognostizieren für das Gerät eine deutlich geringere Nachfrage gegenüber früheren Modellen. Relativ kleine Schlangen vor den Apple Stores zum Verkaufsstart bestätigen diese Auffassung. Vielleicht warten viele Käufer auf das iPhone X, denn das iPhone 8 bietet kaum revolutionäre Neuerungen. Nichtsdestotrotz ist die Apple-Aktie immer für eine Kaufempfehlung gut, denn langfristig dürfte sich der Kurs wieder erholen, auch wenn er kurzfristig nachgibt. Mutige beziehungsweise überzeugte Anleger nutzen den Kursrückgang für einen Einstieg in Call-Positionen. Auf dem Börsen-Fachportal ariva empfehlen 95 Analysten den Kauf auf Sicht von sechs Monaten, 12 der Experten empfehlen das Halten auf Sicht von drei Monaten. Einen Verkauf empfiehlt niemand.

Apple

GBP (britisches Pfund)

Am Freitag, dem 22. September 2017, hielt die britische Premierministerin Theresa May in Florenz eine Rede auf der jährlichen EU-Konferenz vor den EU-Regierungschefs und vor wichtigen Ministern der Union. Diese Rede könnte als “Brexit-Rede” in die Geschichte eingehen, die Erwartungen in Vorfeld waren jedenfalls riesig. Revolutionäres verkündete die Regierungschefin der Briten zwar nicht, dafür redete sie Klartext. Da es keine wirklichen Neuigkeiten in ihrer Rede gab, bewegte sich das britische Pfund wenig, es stieg im Kurs sehr leicht an, am heutigen Montag (25.09.) gab es wieder nach. May sagte den versammelten Regierungschefs, man wolle der EU nicht im Weg stehen, strebe jedoch mit dieser eine enge Partnerschaft an. Daheim hätten sich die Briten nie in der EU gefühlt, führte die Premierministerin weiter aus, angesichts der jüngsten Entwicklungen hin zu noch mehr Integration sei der Brexit wohl der richtige Schritt. Nun sei es an der Zeit, dass Großbritannien eine Rolle als „globale Freihandelsnation“ einnehme, wobei natürlich die EU als Handelspartner eine wichtige Rolle spielen würde. In den strittigen Punkten - Status der EU-Bürger in Großbritannien, die Grenzsituation zwischen der Irischen Republik und Nordirland sowie die noch ausstehenden Zahlungen der Briten an die EU - versprach Theresa May Klärung in beiderseitigem Interesse. Da die Rede zwar versöhnlich klang, aber keine restlosen Klarheiten schuf, erwarten Marktbeobachter ein weiteres Nachgeben des britischen Pfunds. Es hatte sich in den letzten vier Wochen erholt, doch noch ist der Übergang zu einem neuen, signifikanten Aufwärtstrend nicht geschafft. In der laufenden Woche ist eher von einem Kursrückgang auszugehen.

GBP

Gold

Kim Jong-un, der bekannteste, schockierendste und derzeit gefährlichste Diktator der Welt, hält diese in Atem und schafft es damit auch, die Märkte zu beeinflussen. In den letzten Tagen hatten sich die Verbaleskalationen zwischen ihm und dem ebenfalls hitzköpfigen Donald Trump immer mehr hochgeschaukelt, die jüngste Stufe wurde am heutigen Montag (25.09.) erreicht: Nachdem das US-Militär in der vergangenen Woche Bomber in den Luftraum kurz vor der nordkoreanischen Grenze geschickt hatte, droht das kommunistische Regime nun, diese abzuschießen, auch wenn sie den eigenen Luftraum nicht verletzen würden. Man betrachte das im Kontext der jüngsten Trump-Statements als Kriegserklärung, verlautete es aus Pjöngjang. Die Anleger reagierten prompt mit Goldkäufen: Nachdem das Edelmetall in den letzten zwei Wochen von einem Hoch bei 1.350 Dollar bis auf 1.289 Dollar pro Feinunze nachgegeben hatte, schoss es heute wieder empor und überwand deutlich die als wichtige Marke geltende Grenze von 1.300 Dollar. Experten hatten diese Bewegung schon am letzten Freitag erwartet. Neue Zielmarken machen sie bei 1.306, 1.320 und 1.330 Dollar aus. Vielleicht wird auch das jüngste Hoch bei 1.350 Dollar überwunden, was den Weg nach oben in Richtung des Allzeithochs vom Herbst 2011 (über 1.900 Dollar) endgültig freimachen könnte.

Gold

EUR/USD

In der vergangenen Woche wurde der EUR/USD-Kurs durch fundamentale Faktoren gestützt, heute stürzte er im Gleichklang mit den Indizes und spiegelbildlich zum Goldaufstieg ab. Seit etwa einem Monat hatte der Preis eine Range zwischen rund 1,1860 und 1,2040 gebildet, nun wurde die Unterkante dieser Range verletzt. Möglicherweise war der Kurs überhitzt, was einen Rückgang auf unter 1,18 erwarten ließe. Angesichts gegenläufiger Impulse könnte der Kurs aber auch eine etwas breitere Range bilden und in dieser länger verharren.

EUR/USD
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