Binäre Optionen Marktanalysen

MarktanalyseIn der Kalenderwoche 41 vom 9. bis zum 13. Oktober 2017 gilt unsere Aufmerksamkeit dem Gold, der Apple-Aktie sowie den Währungspaaren GPP/USD und EUR/USD. Diese Werte weisen interessante Entwicklungen auf, aus denen sich Prognosen ableiten lassen.
 

Gold

Nach der stabilen weltpolitischen Entwicklung der letzten Wochen ging das Gold in einen längeren Abwärtstrend über. Am vergangenen Freitag (6. Oktober) berührte Gold die Marke von 1.260 Dollar, an der im August der letzte Aufschwung bis auf über 1.350 Dollar begonnen hatte, und schwang sich dann wieder leicht auf. Der heutige Montag (9. Oktober) schloss den zweiten Handelstag in Folge im Plus. Schon am Freitag hatte der Goldpreis um 0,46 % zugelegt. Angesichts der gewohnten Preisschwünge beim Gold in den letzten Monaten und Jahren könnten nun Trader an einen erneuten Aufwärtstrend glauben, allerdings zeigen die längerfristigen Indikatoren eine Fortsetzung des Preisabschwungs bei allen Edelmetallen. Damit dürften die letzten beiden Handelstage eher zu einer kleinen Korrektur im übergeordneten Abwärtstrend gezählt werden. Das Unterstützungsniveau für den Goldpreis sinkt weiter ab. Die meisten Analysten prognostizieren darüber hinaus eine anhaltende Dollarstärke. Der Goldpreis könnte nach Expertenmeinung bis in die Region zwischen 1.250 und 1.254 Dollar fallen.

Gold

Britisches Pfund

In der vergangenen Woche verfiel der Preis des britischen Pfunds stark. Als Hauptfaktor hierfür machen Analysten die Verhandlungen über den Brexit aus, die entgegen den Plänen der britischen Regierung verliefen. Zudem wurde ein Konflikt zwischen der britischen Premierministerin Theresa May und ihrem Außenminister Boris Johnson deutlich: Die beiden sind sich offenbar über die angemessene Brexit-Strategie nicht einig. Investoren begannen daraufhin, an der Stabilität des britischen Pfunds zu zweifeln, dessen Kurs zusätzlich in den Keller schickte. Für nächste Zukunft erwarten Experten einen weiteren Kursrückgang bei der britischen Währung. Gegenüber dem Schweizer Franken könnte sie auf 1.25000 fallen, gegenüber dem US-Dollar auf 1.29055.

Apple

Der für seine Innovationen bekannte Konzern hat nach dem Wechsel an der Spitze etwas Vertrauen bei den Verbrauchern und auch den Investoren verspielt. Neue Apple-Produkte wie das iPhone 8 werden zwar wie gewohnt teurer als ihre Vorgänger, doch es bilden sich längst keine langen Warteschlangen mehr vor der Flagship-Stores beim ersten Verkauf. Am vergangenen Freitag fiel die Apple-Aktie im Vorhandel um 0,21 %, was durch eine schlechte Nachricht ausgelöst worden war: Die Akkus von iPhone 8 Plus explodieren wohl gelegentlich. Das Gerät ist erst seit sehr kurzer Zeit im Handel. Diese Art von Nachrichten drückt immer den Aktienkurs, das Konsumentenvertrauen bricht drastisch ein - natürlich mit der Folge sinkender Umsätze und Gewinne. Ein jüngeres Beispiel für so einen technischen, sehr gefährlichen Defekt hatte vor einiger Zeit Samsung mit seinen Batterien geliefert. Nach Analystenauffassung könnte die Apple-Aktie noch bis 150 Dollar fallen, doch dann sollte sie sich wieder erholen, weil darunter die 100- und 200-Tage-GDs verlaufen. Möglicherweise lohnt es sich, nach einem gewissen Kursrückgang bis in die Nähe von 150 Dollar mit Long-Positionen antizyklisch einzusteigen.

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EUR/USD

Wie von uns in der Vorwoche prognostiziert, stieg der Dollar im Kurs, wozu auch politische Nachrichten wie die katalanischen Abspaltungsbestrebungen beitrugen. Der Euro fiel daraufhin im Kurs gegen den Dollar, doch ab Mitte der Woche erholte er sich Erwartung des Berichts zum letzten Meeting der EZB-Chefs. Anleger hofften, dass das QE-Programm bald beendet wird, doch zu ihrer Enttäuschung ließen die EZB-Chefs alles beim Alten. 2017 wird es in Europa keine Zinserhöhungen geben, Händler schlossen daher ihre Long-Positionen. Das verstärkte noch den Abwärtstrend des Euro gegen den Dollar. Auch NFP-Daten stärkten den Dollar. Die US-Wirtschaft ist damit befasst, die Hurrikan-Schäden zu beheben, was eine hohe Binnennachfrage auslöst und dem Dollar zusätzlich Auftrieb gibt. In nächster Zeit dürfte der Dollar gegen den Euro eher steigen.

EUR/USD
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