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BitcoinEinen so großen Hype wie den gegenwärtigen um die Kryptowährungen gab es in der Wirtschaftsgeschichte wohl noch nie. Kurssteigerungen von mehreren Tausend Prozent in kurzer Zeit - teilweise im Verlaufe eines Jahres - faszinieren Anleger und rufen massenweise Kommentatoren und auch Skeptiker auf den Plan. Letztere stammen vielfach - aber nicht nur - aus der traditionellen Bankenwelt.
 

Deren Vertreter können völlig dezentralisierte, von Geldinstituten und Staaten unabhängige Währungen nicht gutheißen. Doch auch unabhängige Fachleute mahnen zur Vorsicht. Allerdings gibt es keinen ernsthaften Grund, einem Megatrend fernzubleiben, solange er anhält. Anleger sollten sich nur genau informieren, womit sie es zu tun haben, um Chancen und Risiken angemessen einschätzen zu können.

Was sind Kryptowährungen?

Kryptowährungen werden digital mit kryptografischen Prinzipien geschürft (sogenanntes Mining). Die erste Kryptowährung war der Bitcoin, den es seit 2009 gibt. Eine grundlegende Intention war die Schaffung eines von Banken und Staaten vollkommen unabhängigen, dezentralen Zahlungssystems, allerdings springen inzwischen Staaten auf diesen Zug auf. Seit Februar 2018 gibt es mit dem venezolanischen Petro eine staatliche Kryptowährung. Russland verfolgt ähnliche Pläne. Mit Stand Februar 2018 könnte es insgesamt rund 4.500 Kryptowährungen geben, etwa 1.000 dieser Währungen erreichen einen täglichen Umsatz von über 10.000 US-Dollar. Wer eine Kryptowährung erwirbt und sie verwahren möchte, benötigt hierfür eine Wallet (digitale Geldbörse) und für die entsprechenden Transaktionen zwei Schlüssel, den öffentlichen Public Key und einen nur dem Besitzer zugänglichen Private Key. Wallets existieren in unterschiedlichen Form, sie können die kryptografischen Daten der Währung in einer Cloud, an ein Endgerät gebunden, auf einer gesonderten Hardware (meist USB-Stick) oder auf Papier verwahren. Technisch basieren die Kryptowährungen auf dem Verkettung von Datenblöcken in einer Blockchain oder in anderen Datennetzen wie dem Tangle Ledger, das die Kryptowährung IOTA nutzt. Diese Technologien ermöglichen neben dem Erzeugen einer Kryptowährung eine Vielzahl anderer Anwendungen wie beispielsweise den Abschluss von blockchainbasierten Smart Contracts oder auch die sichere Datenhaltung. Viele Kryptowährungen sind inzwischen ein Anhängsel an so eine Anwendung, ein Vorreiter war dabei die Ethereum-Blockchain. Diese wurde explizit für Smart Contracts geschaffen, die Kryptowährung Ether diente ursprünglich nur der Finanzierung des Projekts, stieg aber nach kürzester Zeit in die Top 5 der bedeutendsten Kryptowährungen auf und rangiert heute nach dem Bitcoin auf Platz 2. Das Entstehen einer Kryptowährung als "Anhängsel" einer technischen Innovation ist ein prinzipieller Unterschied zum Bitcoin, der nur als Währung und nichts sonst entwickelt wurde. Der Trend geht etwa seit 2016 in diese Richtung. Es werden Projekte für Anwendungen im Industrie-, Finanz-, Informations- oder Entertainmentsektor auf der Basis von Blockchains, Tangle Ledgers oder ähnlichen Technologien entwickelt, zu denen eine eigene Kryptowährung für die Finanzierung kreiert wird. Diese Kryptowährung kann anschließend - wie der Ether - sehr erfolgreich sein.

Besonderheiten von Kryptowährungen

Bis zur Herausgabe des venezolanischen Petro war die wichtigste finanztechnische Besonderheit der Kryptowährungen ihre Unabhängigkeit von Banken und staatlicher Kontrolle. Diese Unabhängigkeit verknüpften viele Menschen mit der Vorstellung eines prinzipiell dezentralen Minings, doch das ist ein Irrtum. Eine Reihe von Kryptowährungen wird von privatwirtschaftlichen Unternehmen oder Non-Profit-Foundations herausgegeben, die damit auch die Kontrolle über diese Währung haben. Die Herausgabe einer solchen Währung durch einen Staat - das sozialistisch geführte Venezuela - ist ein weiterer Schritt in die Richtung einer Zentralkontrolle. Interessenten werden künftig zu unterscheiden haben, ob es sich wirklich um eine dezentrale Währung, eine staatliche kontrollierte Währung oder die Währung eines Unternehmens handelt. Damit verschwindet die Besonderheit der Dezentralisierung. Die Besonderheit des digitalen Minings bleibt, sie impliziert unter anderem eine Mining Difficulty und eine möglicherweise per Algorithmus begrenzte Zahl der Coins. Beides kann die Währung mehr oder weniger wertvoll machen. Allerdings hängt der Wert von Kryptowährungen auch von ihrer Bekanntheit ab. Nicht zuletzt kann die generelle Inflation von Kryptowährungen dazu führen, dass es jüngere Vertreter schwerer haben, die nötige Aufmerksamkeit für eine hohe Nachfrage und damit das Potenzial für eine exorbitante Wertsteigerung zu erlangen. Andererseits kann die Zielrichtung bestimmter Anwendungen (wie oben beschrieben) so interessant sein, dass die damit verknüpfte Kryptowährung sehr begehrt wird. Der Markt ist Anfang des Jahres 2018 sehr unübersichtlich geworden.

In Kryptowährungen investieren - lohnt sich das?

Die anfangs beschriebenen exorbitanten Preissteigerungen von Kryptowährungen legen den Schluss nahe, dass sich so eine Investition immer lohnen kann. Es mag zwischenzeitliche Kurseinbrüche geben, doch dass Kryptowährungen vollkommen wertlos werden oder gar völlig verschwinden, ist kaum anzunehmen. Wer in so eine Währung investiert, hat mehrere Möglichkeiten, das Potenzial für eine künftige Wertsteigerung zu beurteilen:

  • Die Begrenzung der Zahl von Coins (beim Bitcoin sind es 21 Millionen) legen bei einer Kryptowährung den Schluss nahe, dass sie immer wertvoller werden müsse. Nicht bei jeder Kryptowährung ist diese Zahl begrenzt.
  • Die Verknüpfung mit einer besonders wertvollen Technologie könnte eine Kryptowährung sehr wertvoll machen. Das war bei Ether aufgrund der möglichen Smart Contracts in der Ethereum-Blockchain der Fall.
  • Der Hype selbst könnte alle Kryptowährungen noch für eine ganze Weile immer wertvoller machen. Der Markteinbruch seit Mitte Dezember 2017 ändert daran nichts. Hier bietet sich der Vergleich mit der Dotcom-Blase der Jahre 1999 bis 2002 an. Mitte der 1990er Jahre brach ein Hype um Internet-Firmen aus, deren Aktien unglaublich im Kurs stiegen. Plötzlich waren Firmen, die lediglich eine Idee (aber keine Unternehmensgewinne) vorzuweisen hatten, an der Börse mehr wert als alteingesessene Industrieunternehmen. Die Blase platzte, viele der Aktienkurse brachen ein, doch einzelne Vertreter wirklich solider Internet-Unternehmen wurden immer wertvoller - bis heute. Amazon und Google gehören dazu. Eine ähnliche Entwicklung ist bei den Kryptowährungen zu erwarten.

Diese Ableitungen und Vergleiche legen den Schluss nahe, dass sich die Investition in Kryptowährungen durchaus lohnt - es müssen aber die richtigen Kryptowährungen sein. Wer nach 2000 in Amazon oder Google investierte, freut sich heute über mehrere Tausend Prozent Gewinn. Die Amazon-Aktie war auch vom Platzen der Dotcom-Blase betroffen, sie fiel von Anfang 2000 bis Ende 2001 von rund 100 auf sechs Dollar. Heute kostet sie über 1.500 Dollar (Stand: 28.02.2018).

Kryptowährungen handeln

Kryptowährungen lassen sich auf verschiedene Weise handeln. Anleger können sie auf Kryptobörsen oder bei Exchange Brokern (wie etwa IQ Option) direkt kaufen und verkaufen, sie können auch Krypto-CDFs bei spezialisierten Brokern (wiederum IQ Option) auf fallende oder steigende Kurse der digitalen Coins handeln. Eine weitere Möglichkeit bietet der Broker Finmax mit binären Optionen auf Kryptowährungen an. Wer eine Kryptowährung direkt erwirbt, kann sie mit konventionellem Geld oder manchmal auch einer anderen Kryptowährung (vorwiegend Bitcoin) bezahlen und muss sie dann in einer Wallet verwahren. Derivate wie Krypto-CFDs oder binäre Optionen auf Kryptowährungen dienen der Spekulation auf die Kurse dieser Währungen. Der Anleger muss die Währung für diese Spekulation nicht besitzen und benötigt daher auch keine Wallet.

Mehr darüber in unserem Ratgeber-Artikel: Kryptowährungen handeln

Krypto Broker

Es gibt spezialisierte Börsen, die ausschließlich den An- und Verkauf bestimmter Kryptowährungen anbieten, und Exchange Broker, die auch diese Währungen, darüber hinaus aber auch Krypto-CFDs sowie CFDs auf andere Assets und möglicherweise noch andere Handelsinstrumente anbieten. Ein solcher Broker wäre beispielsweise IQ Option, der auf all diesen Feldern aktiv ist. Bekannte Kryptobörsen sind unter anderem Coinbase, Bitcoin.de, LiteBit, Kraken, Bitfinex, AnyCoin, Bittrex, HitBTC und Binance. In jedem Fall verlangt der Kauf einer Kryptowährung die Anlage eines Nutzerkontos bei einer Krypto-Börse oder einem Exchange Broker.

Eine Übersicht der besten Krypto Broker in unserem ausführlichen Krypto Broker Vergleich

Kryptowährungen kaufen

Wer Kryptowährungen kaufen möchte, muss bei einem Krypto-Broker beziehungsweise einer Kryptobörse ein Konto eröffnen. Hierzu ist die Angabe der persönlichen Daten (Name, Anschrift, E-Mail, Kontonummer) erforderlich, auch verlangen die Anbieter auf unterschiedliche Weise die Verifizierung dieser Daten (Post- oder Video-Ident-Verfahren mit Ausweis). Nach der Kontoeröffnung zahlt der Kunde Geld auf das Konto beim Anbieter ein. Die einzelnen Anbieter ermöglichen unterschiedliche Zahlverfahren, häufig per Überweisung und/oder per Kreditkarte, PayPal oder mit einem konventionellen eWallet wie Neteller oder Skrill. Danach lässt sich die gewünschte Währung kaufen und wahlweise in einer externen Wallet des Kunden auf dem Rechner, dem Smartphone, einem USB-Stick oder auf Papier speichern, auch die Speicherung beim Anbieter in einer cloudbasierten Wallet ist möglich. Letzteres bieten aber nicht alle Kryptobörsen an.

Mehr darüber in unserem Ratgeber-Artikel: Kryptowährungen kaufen

Exchange Broker: die Krypto Börsen

Exchange Broker sind diejenigen Broker oder spezialisierten Börsen, bei denen Kryptowährungen gegen konventionelles Geld wie Euro oder Dollar und manchmal auch untereinander gehandelt werden können. Es handelt sich hierbei entweder um reine Krypto Börsen oder um Broker wie IQ Option, die zusätzlich zu anderen Handelsangeboten auch den Tausch (“Exchange”) von Kryptowährungen anbieten. Bei IQ Option ist beispielsweise auch das Trading mit Krypto-CFDs und anderen CFDs (auf Aktien, konventionelle Forexwerte, Indizes und Rohstoffe) sowie auf binäre Optionen möglich. Wichtige Exchange Broker sind:

  • IQ Option
  • Bitcoin.de
  • Kraken
  • Bittrex
  • Coinbase
  • Poloniex
  • HitBTC
  • Binance.com
  • Anycoindirect.eu
  • Bitpanda
  • Bitfinex

Das Handelsangebot unterscheidet sich bei den einzelnen Exchange Brokern. Es gibt Anbieter wie IQ Option mit einer sehr großen Auswahl an Kryptowährungen (in der Regel mindestens 13) und auch sehr eingeschränkte Angebote wie bei Bitcoin.de, einer sehr großen Börse mit vielen Kunden, aber nur vier Kryptowährungen (Bitcoin, Bitcoin cash, Bitcoin Gold und Ether). Kunden müssen also sorgfältig wählen, wo sie ein entsprechendes Konto einrichten.

Eine Übersicht der besten Krypto Börsen finden in unserem ausführlichen Krypto Börsen Vergleich

Kryptowährungen in der Übersicht

Wir haben hier einige Informations- und Ratgeber-Artikel der gängigsten und bekanntesten Kryptowährungen zusammengestellt:

Qtum
TRON
Stellar
Zcash
Ripple
Monero
Neo

Kryptowährungen News

Neuigkeiten, Aktuelles und wichtige Informationen rund um Kryptowährungen in unserem Kryptowährungen Blog und den Kryptowährungen News.

BitcoinKryptowährungen lassen sich über spezialisierte Broker via CFD handeln. Dabei partizipieren die Anleger von den Preisschwankungen dieser sehr volatilen Assets. Der große Vorteil beim CFD-Handel von Kryptowährungen ist die Tatsache, dass die angebotenen Krypto-CFDs (Contracts for Difference) auch bei fallenden Kursen der entsprechenden Kryptowährung gewinnen können.
 

Wer die Kryptowährungen hingegen selbst kauft, gewinnt nur, wenn diese im Preis steigen - wonach es seit Mitte Dezember 2017 bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt (Anfang Februar 2018) gerade nicht aussieht. Ein weiteres Motiv, Kryptowährungen zu besitzen, ist ihr praktischer Einsatz für Bezahlvorgänge im Alltag. Hierfür gibt es noch zu wenige Möglichkeiten. Es bleibt also die Spekulation mit CFDs auf steigende oder fallende Kurse dieser virtuellen Währungen.

Kryptowährungen handeln im Vergleich

Es gibt inzwischen mehrere gute Broker, die Krypto-CFDs anbieten (siehe Tabelle). All diese Online-Broker ermöglichen auch den Handel mit anderen Assets wie Indizes, Aktien, Anleihen, Währungen und Rohstoffe sowie teilweise den Handel mit anderen Handelsinstrumenten wie Binären Optionen (IQ Option, BDSwiss).

¹Ihr Kapital unterliegt einem Risiko

PlatzBrokerKontoeröffnungBesonderheitenAnzahl KryptosMax. HebelKonto abKryptowährungen
1 IQ Option Zum Broker ¹
IQ Option Testbericht
OTN-Tokens 14 - 10€
Bitcoin
Bitcoin Cash
Ethereum
Litecoin
Ripple
Dash
TRON
Stellar
Qtum
Neo
Monero
Zcash
2 24option Zum Broker ¹
24option Testbericht
Mini-Kryptos 5 1:10 100€
Bitcoin
Ethereum
Litecoin
Ripple
Dash
3 Plus500 Zum Broker ¹
Plus500 Testbericht
- 6 1:20 100€
Bitcoin
Bitcoin Cash
Ethereum
Litecoin
Ripple
Iota
4 BDSwiss Zum Broker ¹
BDSwiss Testbericht
- 3 1:5 0€
Bitcoin
Ethereum
Litecoin
5 Admiral Markets Zum Broker ¹
Admiral Markets Testbericht
- 6 1:5 10€
Bitcoin
Bitcoin Cash
Ethereum
Litecoin
Ripple
Dash


Die Krypto-CFDs sind bei den Anlegern sehr beliebt, denn sie können hohe Kursgewinne generieren. Die von uns vorgestellten Broker bieten jeweils eine unterschiedliche Zahl von Kryptowährungen an, bei unserem Testsieger IQ Option sind es derzeit (Februar 2018) die folgenden 14 Kryptowährungen jeweils als Paarung gegen den US-Dollar:

  • Bitcoin
  • Bitcoin cash
  • Bitcoin Gold
  • Ethereum
  • Ethereum Classic
  • Ripple
  • Stellar
  • Neo
  • Litecoin
  • Dash
  • TRON
  • Qtum
  • OmiseGo
  • Zcash

Damit ist IQ Option zweifellos der führende Anbieter hinsichtlich der Vielfalt. Übrigens - wichtig für den interessierten Leser - ändert der Broker gelegentlich diese Auswahl. Er verwirft einige weniger erfolgreiche Kryptowährungen und nimmt neue hinzu. Daher ändert sich auch die Zahl seiner Assets in diesem Bereich. Bis Anfang Januar 2018 waren es 12 Kryptowährungen, bis zum 25. Januar zehn, mit Stand 1. Februar sind es 14. Es lohnt sich sehr, diesen Broker zu beobachten beziehungsweise gleich bei ihm zu handeln, wir haben ihn nicht umsonst zum Testsieger gekürt. Auch die sonstigen Konditionen können sich sehen lassen. Anleger sollten beim Vergleich von Brokern für Krypto-CFDs stets darauf achten, dass keine Ordergebühren entstehen, lediglich einen Spread erhebt der Broker naturgemäß. Auch in diesem Bereich ist IQ Option führend. Doch es gibt noch ein weiteres, sehr bemerkenswertes Plus bei diesem Broker: Trader erhalten für den Kryptohandel OTN Tokens. Dabei handelt es sich um eine neue Kryptogeld-Variante des Open Trading Networks (OTN), das auf der Cross-Chain-Technologie basiert. Diese kann Kryptowährungen in den Blockchain-Netzwerken vereinigen. Das OTN ist ein absolut sicherer und dezentraler Handelsplatz, der den Austausch unter den betreffenden Netzwerken ermöglicht, er wird von der OTN-Foundation betrieben. Über das OTN werden garantierte Cross-Exchange-Transaktionen abgewickelt, die vertraglich sicherer sind als die bisherigen Kryptowährungen und durch einen Pool von realen Token ihrerseits abgesichert werden. Es lassen sich damit auch andere Kontrakte auf der Basis der Blockchain-Technologie absichern. Darüber hinaus bietet das OTN im Gegensatz zu bislang bestehenden Krypto-Algorithmen eine universelle Kommunikationslösung an, wodurch sich Kryptowährungen auch untereinander viel besser tauschen lassen. Nicht zuletzt erhöht sich im OTN dramatisch die Transaktionsgeschwindigkeit, was ein großer Vorteil gegenüber Kryptowährungen wie dem Bitcoin und dem Ether ist. Via Crowdfunding lassen sich dadurch unter anderem viel schneller Geldmittel beschaffen. Durch eine Teilung der eigenen API mit anderen Handelsbörsen wird das OTN das Problem von unterschiedlichen Wechselkursen lösen. Der OTN Token dürfte daher alsbald stark im Wert steigen. Es lohnt sich, für diesen auf IQ Option zu handeln.

Lesen Sie mehr darüber in unserem Artikel: OTN-Token: neue Kryptogeld-Variante

Kryptowährungen handeln in Deutschland - wie ist die rechtliche Lage?

Kryptowährungen sind in Deutschland nicht verboten, auch der CFD-Handel auf diese Assets ist völlig legal. Allerdings müssen Krytowährungs-Miner, die also selbst am Rechner Bitcoins & Co. schürfen, auf das Gewerberecht achten. Wenn sich das Mining zum Gewerbebetrieb auswächst, weil der Miner durch regelmäßige Umschichtungen eine faktische Produktion betreibt und davon seinen Lebensunterhalt bestreitet, ist er möglicherweise gewerbesteuerpflichtig. Auch dürfte die Steuerbefreiung für “private Veräußerungsgeschäfte” (§ 23 EStG) wegfallen. Bislang beachtet das Finanzamt diesen Aspekt noch wenig, es gibt daher zu diesem Punkt kaum Erfahrungen. Eine Umsatzsteuer fällt definitiv nicht an. Von dieser Problemstellung sind allerdings Trader mit Krypto-CFDs ausdrücklich nicht betroffen. Sie zahlen auf ihre Gewinne lediglich die Kapitalertragssteuer + Soli und gegebenenfalls Kirchensteuer.

Ist Kryptowährungen handeln seriös?

Das Trading von Kryptowährungen und auch ihr Mining sowie der An- und Verkauf sind absolut seriös - so seriös wie jedes andere Trading. Allerdings sollten die Trader auf einen seriösen Broker achten. Die von uns aufgeführten Broker werden komplett nach den EU-Richtlinien für die Finanzmärkte (MiFID) reguliert und zeichnen sich durch eine hohe Reputation aus. Für den Handel mit Krypto-CFDs sind sie die richtige Wahl, Unterschiede gibt es nur hinsichtlich der Konditionen - was völlig legitim ist. Beim Trading von Krypto-CFDs benötigen die Anleger kein eWallet und entgehen auch auf diese Weise möglicherweise dubiosen ausländischen Anbietern. Auch dass die Kryptowährungen dezentral entstehen und verwaltet werden, hinter ihnen also weder ein Staat noch eine Zentralbank stehen, spricht nicht gegen ihre Seriosität. Einige Regierungen anerkennen sie als Zahlungsmittel (darunter Japan) oder als Rohstoff (USA), akzeptieren ihren Status (unter anderem Deutschland und Frankreich) oder wollen sie gar selbst emittieren (Russland, Venezuela). Andere Staaten möchten den Kryptohandel einschränken, weil sie ausufernde Spekulation und Kapitalflucht befürchten. Dazu gehören China und Südkorea. China möchte auch den hohen Stromverbrauch in seiner Provinz Innere Mongolei eindämmen, wo viele Bitcoin-Miningfarmen stehen. Doch all das hat nichts mit der Seriosität der Kryptowährungen an sich und erst recht nichts mit dem Trading von Krypto-CFDs zu tun.

Für Anfänger: Kryptowährungen handeln lernen

Einsteigern empfehlen wir sehr, bei IQ Option ein kostenloses, zeitlich unbegrenzt zur Verfügung stehendes Demokonto zu eröffnen, um den Handel mit Kryptowährungen zu erlernen. Grundsätzlich ist der Einsatz eines Krypto-CFDs keine Raketenwissenschaft. Der Contract for Difference gewinnt als Call-CFD bei einem steigenden Kurs der Kryptowährung, als Put-CFD bei einem fallenden Kurs. Er hat zum Zeitpunkt des Kaufs selbst einen bestimmten Preis, zum Beispiel könnte er 50 Euro kosten, wenn der Bitcoin 10.000 US-Dollar kostet. Sollte der Bitcoin-Preis gegen den Dollar auf 11.000 steigen, könnte der CFD (als Call-CFD) dann 100 Euro kosten. Das wäre ein mögliches Szenario. Der Anleger kann für diesen CFD einen Kaufstopp platzieren, also festlegen, dass er gekauft wird, wenn der Bitcoin-Preis eine bestimmte, charttechnisch relevante Schwelle überschreitet. Nach dem Kauf kann der Trader seinen Krypto-CFD mit einem Stopploss versehen. Dieser führt beim Unterschreiten eines bestimmten CFD-Preises automatisch zum Verkauf. Das begrenzt zunächst den möglichen Verlust, später sichert es (bei positiver Kursentwicklung) den aufgelaufenen Gewinn.

Kryptowährungen handeln mit Hebel

Die von uns vorgestellten Broker bieten vielfach Krypto-CFDs mit Hebelwirkung an. Eine Ausnahme hiervon macht IQ Option. Dieser Broker verzichtet bislang auf Hebel speziell bei den Krypto-CFDs, weil diese Währungen an sich sehr volatil sind und ein Hebel die Preisbewegungen nochmals verstärkt. An sich sind solche Hebelwirkungen bei CFDs erwünscht, bei Index- oder Forex-CFDs betragen sie manchmal 1:300 und auch noch viel mehr. Die von uns vorgeschlagenen Broker bieten - außer IQ Optin - je nach Kryptowährung unterschiedlich große Hebel auch auf diese Assets an, wobei Plus500 die Liste mit Hebeln bis 1:20 anführt. Sie können die angebotenen Hebel der Vergleichstabelle (s.o.) entnehmen. Das Handeln mit Hebelwirkung muss mit Augenmaß durchgeführt werden. Ein Hebel verstärkt mögliche Gewinne und Verluste gleichermaßen. Trader sollten daher genau darauf achten, wo sie bei einem gehebelten CFD ihren Verlustbegrenzungsstopp setzen.

Kryptowährungen handeln - mit App möglich?

Jeder der von uns in der Tabelle vorgestellten Broker bietet auch den Handel über eine mobile App an. Trader können also einen Krypto-CFD auch unterwegs einbuchen und haben auf dem Smartphone die Kursentwicklung ständig im Blick. Damit können sie auf Veränderungen im Kursgeschehen zeitnah reagieren.

Kryptowährungen handeln: Kosten und Gebühren

Beim CFD-Handel mit Kryptowährungen fallen keine Gebühren an, nur der Spread muss bezahlt werden. Das ist die Differenz zwischen den An- und Verkaufspreis eines CFDs, er liegt stets im niedrigen Centbereich. Von diesem Spread deckt der Broker seine Kosten und erzielt einen kleinen Gewinn.

Kryptowährungen handeln - fallen Steuern an?

Wer nur CFDs auf Kryptowährungen handelt, zahlt nur die Kapitalertragssteuer auf Gewinne. Sie beträgt 25 % + Soli und gegebenenfalls Kirchensteuer, wodurch sich Steuersätze zwischen 26,37 bis knapp 28 % ergeben. Einen Verlustvortrag aus dem Vorjahr gibt es nicht. Inländische Broker führen diese Steuer als Quellensteuer direkt ans Finanzamt ab, bei ausländischen Brokern muss der Anleger seine Gewinne in der Steuererklärung angeben.

Kryptowährungen handeln Tipps

Beobachten Sie den Chart Ihrer ausgewählten Kryptowährung vorurteilsfrei. Kursentwicklungen sind niemals eine Einbahnstraße, die Assets können unbegrenzt im Preis steigen und auch fallen. Setzen Sie daher durchaus auch mit Put-CFDs auf fallende Kurse. Begrenzen Sie immer Ihre Verluste auf ein Maß, dass Sie finanziell verkraften können.

Unser Fazit: Erfahrungen beim Kryptowährungen handeln

Nach unserer Erfahrung hat sich IQ Option im Test beim Kryptowährungshandel am besten bewährt. Die Auswahl an Assets ist sehr hoch, die sonstigen Konditionen des Brokers können durchweg überzeugen. So ist eine Kontoeinrichtung schon mit 10 Euro möglich. Wir empfehlen diesen Broker für den Handel mit Krypto-CFDs.

Unser Testsieger IQ Option

IQ Option- Größte Anzahl an Kryptowährungen
- Gratis OTN-Token bei jedem Handel
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- Dauerhaft kostenloses Demokonto

Hinweis: Ihr Kapital unterliegt einem Risiko

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Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit binären Optionen, Forex und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
 
Im Rahmen von Partnerprogrammen kann die erfolgreiche Promotion von auf dieser Website gelisteten Anbietern vergütet werden.

Häufige Fragen zu ZoneOptions

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