Binäre Optionen Marktanalysen

MarktanalyseDer EUR/USD, der AUD/USD und der USD/JPY sind die Themen unserer Marktanalyse in der Kalenderwoche 10/2019 vom 4. bis zum 8. März. Diese drei Währungspaare interessieren wegen geopolitischer und globaler wirtschaftlicher Entwicklungen besonders stark.
 

EUR/USD

In der vergangenen Woche wurden für das US-BIP des letzten Quartals erstaunlich gute Zahlen gemeldet, die vorherigen pessimistischen Erwartungen lassen sich vorläufig ad acta legen. Der Fed-Chef sprach zwar in seinem letzten Statement über die aktuellen Risiken der US-amerikanischen und globalen Wirtschaft, doch auch er konzentrierte sich danach mehr auf positive Nachrichten, von denen es genug gibt: Der US-Arbeitsmarkt ist stabil, die Aktienkurse steigen seit Anfang des Jahres, die Stimmung der Verbraucher ist gut. Dementsprechend wird auch großzügig investiert. In Europa scheint sich die Brexit-Situation etwas zu entspannen, seit die EU angedeutet hat, dass sie den Briten durchaus mehr Zeit für ihren Austritt geben könnte. Es gibt lediglich das Risiko, dass die EZB wegen erhöhter europäischer Brexit-Risiken ihr QE-Programm doch fortführt, das eigentlich demnächst komplett auslaufen sollte. Eine weitere positive Nachricht betrifft den Handelsstreit zwischen den USA und China: Offenbar können sich die Kontrahenten doch auf überwiegend gütliche Regelungen einigen, sodass die Gefahren für die Weltwirtschaft aufgrund dieses Konflikts heute deutlich geringer erscheinen als noch vor wenigen Wochen.

Die fundamentalen Wirtschaftsnachrichten in der laufenden Woche betreffen die Dienstleistungsindustrie und den Einzelhandel in der EU, während in den USA Vertreter regionaler Feds (Eriс Rosengren aus Bosten und Nil Kashkari aus Minneapolis) über ihre Einschätzung der Wirtschaftslage sprechen. Außerdem kommen Daten vom US-Immobiliensektor, von der Geschäftstätigkeit außerhalb der Landwirtschaft, von der Import-Export-Tätigkeit und der US-Handelsbilanz. Zudem steht die Veröffentlichung des Beige Books an. Zuvor werden die FOMC-Mitglieder Loretta Mester (Fed Cleveland) und John Williams (Fed New York) Statements abgeben. Am Donnerstag meldet die EU das BIP für das 4. Quartal 2018, gleichzeitig findet eine EZB-Sitzung statt, die auch den kommenden Leitzins in der Eurozone zum Thema hat. Marktbeobachter erwarten keine Veränderung, doch möglicherweise wird über die Fortführung des QE-Programms beraten. Wie üblich wird anschließend der EZB-Chef Mario Draghi auf einer Pressekonferenz die Beschlüsse seines Gremiums kommentieren.

EUR/USD

AUD/USD

Dieses Währungspaar hängt stark vom Ausgang der Wirtschaftsverhandlungen zwischen den USA und China ab. Schon seit Monaten bewegt es sich in einer Range, doch nun fällt demnächst wahrscheinlich der Einfluss von US-Sanktionen auf den pazifischen Wirtschaftsraum weg, was zu neuer Bewegung führen könnte. Aktuell richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Veröffentlichung von Wirtschaftsnachrichten. Mit dem Frühjahr wächst traditionell die australische Wirtschaft stark, möglicherweise bringt das dem australischen Dollar einen kleinen Aufschwung gegenüber seinem großen Bruder US-Dollar ein. Am Dienstag der laufenden Woche gibt es Daten zu den Verkäufen von Wohnimmobilien, außerdem will sich die australische Zentralbank zu ihrer künftigen Zinspolitik äußern. Am Mittwoch folgt die Veröffentlichung des australischen BIP, vorab wird der Chef der australischen Zentralbank Phillip Lou ein Statement abgeben. Am Donnerstag veröffentlichen die Australier die Zahlen für den Einzelhandel und ihre Handelsbilanz, für beide Bereiche herrschen bislang positive Erwartungen. Die Daten dürften Einfluss auf die künftige australische Inflation nehmen, die wiederum die Zentralbanker bei ihren Zinsentscheidungen beachten werden.

AUD/USD

USD/JPY

Schon seit Anfang des Jahres bewegt sich der US-Dollar gegen den Yen aufwärts, was an der robusten US-Wirtschaft liegt. Die japanische Wirtschaft wächst derzeit nicht so stark, was sich in diesem Währungspaar widerspiegelt. Ein weiterer Grund ist die japanische Nachfrage nach zehnjährigen US-Staatsanleihen, die nur gekauft werden können, wenn die Japaner zuvor mit ihrer Landeswährung Yen US-Devisen kaufen, was den US-Dollar stützt. Doch auch der USD/JPY wird vom Handelskonflikt mit China beeinflusst. Möglicherweise wird der Yen wieder stärker, wenn sich die wirtschaftliche Situation im asiatischen Raum entspannt. Die BoJ erwägt derweil, ihre inzwischen jahrzehntealte Null- und Niedrigzinspolitik leicht an die veränderte globale Wirtschaftslage anzupassen, wie ihr Chef Charukiro Kurodo letzte Woche verkündete. Das könnte zur Sensation japanischer Leitzinsanhebungen führen. Auch diese würden vermutlich den Kurs des Yen stärken. Diese Entwicklungen bedeuten, dass sich der Aufwärtstrend des USD/JPY nicht unbegrenzt fortsetzen muss. Dem stehen wiederum die starken US-Wirtschaftsdaten gegenüber, die den Dollar stützen. Die US-Wirtschaft wächst unter Donald Trump ungebrochen, was seine Kritiker nicht gern zugeben, die Märkte jedoch sehr genau konstatieren. Als Fazit bleibt zu vermerken, dass der Kurs des USD/JPY, der derzeit an einem Widerstand um 112 angekommen ist, durchaus in eine längere Seitwärtsphase eintreten könnte.

USD/JPY
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