Binäre Optionen Marktanalysen

MarktanalyseIn der Kalenderwoche 11 vom 12. bis 16. März 2018 betrachten wir das Währungspaar EUR/USD, das Öl, das Gold und die Volkswagen-Aktie. Durch die aktuelle Nachrichtenlage verspricht die Woche spannend zu werden, zumal die Rhetorik von US-Präsident Trump bezüglich eines möglichen Handelskrieges in den letzten Tagen noch an Schärfe zugenommen hat.
 

EUR/USD

Wie erwartet verlief die letzte Woche trotz unterschiedlicher Erwartungen wenig überraschend. Die EZB änderte nichts an ihrer Rhetorik zur Geldpolitik in naher Zukunft. Der US-Präsident Donald Trump machte bei den angekündigten Strafzöllen einen kleinen Rückzieher und schloss die beiden Länder Kanada und Mexiko davon aus. Gleichzeitig drohte er der deutschen Automobilindustrie und forderte Partnerländer zu neuen Vorschlägen bezüglich der Gestaltung von Zöllen auf. Die Veröffentlichung der NFP-Daten stützte am Freitag den US-Dollar und führte das Währungspaar EUR/USD in den Korridor zwischen 1.233 und 1.228 zurück. Am heutigen Montag (12.03.) konsolidierte er an dieser Stelle aus, doch schon im Verlauf der Woche ist wieder eine Bewegung zu erwarten. Es stehen nämlich wichtige fundamentale Nachrichten an. Erwartet werden die Zahlen zur Inflation in Spanien, zur Konjunkturerwartung in der EU und besonders in Deutschland sowie zum Volumen der europäischen Industrieproduktion, des Weiteren das EU-Finanzministertreffen und ein wichtiges Statement von EZB-Präsident Mario Draghi am Mittwoch, dem 14. März. Gleichfalls am Mittwoch will die EU-Kommission ihr Vorgehen gegenüber den angekündigten US-amerikanischen Zollbeschränkungen kommunizieren. Es wird sich dann herausstellen, welche Gegenmaßnahmen aus Europa zu erwarten sind und inwieweit ein handfester Handelskrieg droht. Am Freitag schließlich werden die Zahlen zur europäischen Inflation im Februar und zur Lohnentwicklung im 4. Quartal 2017 veröffentlicht. Außerdem stehen die Daten zu den wöchentlichen Ölreserven vom API (American Petroleum Institute) an. Auch der OPEC-Bericht und Veröffentlichungen zu mehreren Indizes (Einzelhandelsumsätze, Erzeugerpreise) stehen auf der Agenda. Die Regierungsbildung in Italien, welche durch die dort wachsende Arbeitslosigkeit und politischen Kundgebungen begleitet wird, könnte ebenfalls den Kurs der europäischen Währung versus US-Dollar beeinflussen. Bis Ende der Woche wäre ein Rückgang des Kurses auf einen Korridor zwischen 1.224 bis 1.226 völlig normal.

Öl

Das schwarze Gold konnte sich in der letzten Woche zunächst etwas erholen, fiel aber schon am Mittwoch preislich wieder zurück. Am heutigen Montag, dem 12.03., wird WTI zwischen 60,70 und 61,90 gehandelt. Mit der Veröffentlichung verschiedener Fundamentaldaten (siehe oben) in der laufenden Woche ist mit erhöhter Volatilität am Mittwoch und am Freitag zu rechnen. In der laufenden Woche will die OPEC ihre Produktion mit den USA abstimmen, immerhin sind die Vereinigten Staaten auf dem Ölmarkt ein vollwertiger Akteur. Nicht zu erwarten sind Zugeständnisse bezüglich einer Drosselung der US-Produktion im Sinne einer besseren Preisstabilität. Sobald die Ölreserven der USA veröffentlicht werden, könnte es daher - je nach Datenlage - zu einer Preissenkung beim Öl kommen.

Öl

Gold

Die Goldpreisentwicklung war in der letzten Woche von hoher Volatilität geprägt. Am Dienstag schwang sich das Edelmetall bis über 1.337 $/oz auf, am Mittwochmorgen überstieg es 1.338 Dollar und fiel anschließend bis Donnerstag auf unter 1.320 Dollar zurück. Nachdem am letzten Freitag (9. März) die Daten zur US-Arbeitslosigkeit veröffentlicht worden waren, stieg der Goldpreis nochmals etwas an, doch am heutigen Montag (12.03.) erreichte er ein Tief bei 1.315 Dollar. Möglicherweise investieren die Anleger wieder verstärkt in die Aktienmärkte, was den Goldpreis unter Druck bringen würde. Vielleicht übt auch die insgesamt unklare internationale Situation Druck auf den Goldpreis aus - die Investoren kaufen dann gar nichts, sondern halten Cash vor. Technisch gesehen befindet sich der Goldpreis in einer kleineren Abwärtsbewegung im Rahmen einer schon länger andauernden Range, deren Untergrenze bei 1.300 Dollar auszumachen ist. Auf diese Grenze könnte sich der Preis in der laufenden Woche durchaus zubewegen. Impulse könnten eventuell von der weiteren Geldpolitik der Fed kommen. Dabei wäre die Rhetorik des neuen Fed-Chefs Jerome Powell genau zu analysieren. Sollte er tatsächlich den US-Leitzinssatz schneller anheben als bislang gedacht, würde das zusätzlichen Druck auf den Goldpreis ausüben. Es könnte sich dann ein deutlicher Abwärtstrend ausbilden. Die nächste Stütze fände das Gold erst bei 1.240 Dollar pro Feinunze.

Gold

Volkswagen

Die VW-Aktie, die sich bislang trotz des Dieselskandals gut gehalten hat, gerät nun doch unter Druck. Das hatten Marktbeobachter eigentlich schon lange erwartet, denn der Schaden durch die aufgedeckten Softwaremanipulationen ist sehr hoch. Der Vorfall wird den Konzern insgesamt wohl 25 Milliarden Euro kosten, was weiter nachgebende Kurse erwarten lässt. Eine vorläufige Zielmarke im unteren Bereich wären 157 Euro (heute: 158,80 €), danach könnte sich der Kurs unter Umständen wieder erholen.

VW
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