Binäre Optionen Marktanalysen

MarktanalyseDer EUR/USD, der GBP/USD und das Öl sind die Werte, die wir in unserer Marktanalyse der Kalenderwoche 12 vom 18. bis zum 22. März 2019 betrachten. Besonders beim “Cable” (GBP/USD) dürfte die Entwicklung in den kommenden zwei Wochen angesichts der unklaren Entwicklungen rund um den Brexit sehr spannend verlaufen.
 

EUR/USD

In der letzten Woche erholte sich US-Dollar wieder gegen andere Währungen. Das Sentiment ist derzeit als uneinheitlich zu beschreiben. Der Dollarindex (DXY) sank um ein Prozent, der US-Produktivitätsindex ebenfalls, die Industrieproduktion stieg schwächer, als es vorherige Prognosen angekündigt hatten. Die US-Verbraucherstimmung ist wiederum laut dem Index der Michigan University relativ gut. Das bringen Marktbeobachter wiederum direkt mit den steigenden US-Aktienmärkten zusammen. In der laufenden Woche gehört zu den wichtigsten Veranstaltungen die Fed-Sitzung, jedoch dürfte der Zinssatz dieses Mal weder angetastet noch überhaupt erwähnt werden. Allerdings folgt nach der Sitzung eine Pressekonferenz, das Statement von Fed-Chef Jerome Powell wird wie immer mit Spannung erwartet. Der Fokus von Powell auf bestimmte Tendenzen ist für die Investoren interessant. Sollte er einen vergleichsweise optimistischen Ausblick auf das US-Geschäftsklima liefern, könnte das den Anstieg des Dollarkurses weiter beflügeln. Hinweise auf mögliche Schwächen hingegen und vorsichtige Aussagen in Bezug auf die Inflation könnten ihn unter Druck bringen. Die Fed-Sitzung findet am Mittwoch statt, am Donnerstag folgt eine Gipfelkonferenz von EU-Vertretern, die sich mit den britischen Abstimmungen zum Brexit in der laufenden Woche befassen wird. Am Ende dieser Woche gibt es interessante Nachrichten zur Geschäftstätigkeit in der Eurozone, die als vorauslaufender Indikator gilt. Experten erwarten eher einen gewissen Druck auf den Dollarkurs, wenngleich er momentan seine bisherige Schwäche überwunden hat. Vieles könnte davon abhängen, ob US-Präsident in den Verhandlungen zu den Handelsstreits mit den Chinesen und der EU weiter vorankommt.

EUR/USD

GBP/USD

In Großbritannien ist die Lage nach den letzten Ereignissen unklarer denn je. Theresa May erleidet eine Niederlage nach der anderen, zuletzt verweigerte der Unterhaussprecher die Wiedervorlage des unveränderten Brexit-Vertrages zur Abstimmung. Das verbietet in Großbritannien eine Parlamentsregel aus dem frühen 17. Jahrhundert, die freilich durchaus vernünftig erscheint. Kurz und gut: Mit dem heutigen Datum (Dienstag, 19. März 2019) weiß niemand, wann und wie Großbritannien die EU verlässt. Es könnte eine Verschiebung des Austrittsdatums in zehn Tagen geben, doch dazu ist die einstimmige Zustimmung der 27 Rest-EU-Staaten erforderlich, die keinesfalls als gesichert gilt. Skepsis gegen eine Verschiebung ohne offenkundige Gründe ist von allen Seiten zu vernehmen. Am gestrigen Montagabend kam gar das Gerücht auf, dass Italien schon gegenüber harten nordirischen Brexitiers angedeutet hat, auf jeden Fall gegen eine Verlängerung der Austrittsfrist zu stimmen. Damit käme in spätestens zehn Tagen möglicherweise ein Chaos auf die Märkte zu. Die britischen Unternehmen reagieren längst auf diese Unsicherheiten und fahren ihre Investitionen deutlich zurück, wie die britische Handelskammer bestätigte. Das senkt wiederum die Produktivität, nachfolgend das Wachstum der Löhne und damit den Konsum, wodurch bei geschwächter Binnennachfrage ein Teufelskreis entsteht. Auf die Binnennachfrage wäre aber die britische Wirtschaft gerade jetzt angewiesen, denn ihre Außenhandelsbeziehungen werden in jedem Fall unter dem Brexit leiden. Der Cable hatte sich zuletzt deutlich erholt. Es bleibt die spannende Frage, wie er auf die absolute Unsicherheit der nächsten Tage und Wochen reagieren wird. Einige andere Einflüsse spielen natürlich auch eine Rolle. In dieser Woche gibt es Daten zur britischen Geschäftstätigkeit, zur Lohnentwicklung und zur Arbeitslosigkeit, des Weiteren werden Zahlen des Einzelhandels und eine mögliche Zinsentscheidung der BoE veröffentlicht. All das kann den GBP/USD-Kurs beflügeln oder unter Druck bringen.

GBP/USD

Öl

Diese Woche dürfte zunächst keine klare Richtung beim Ölpreis aufzeigen. In den letzten zwei Monaten war er deutlich gestiegen, doch weltweit trübt sich das Konjunkturklima ein, sodass auch ein Nachgeben durchaus plausibel erscheinen würde. Das globale Bruttoinlandsprodukt wächst derzeit weniger stark und dürfte sich nach Prognosen verschiedener Institute nicht so schnell erholen – sogar eine Rezession könnte drohen. Dem stehen wiederum abgesenkte Förderquoten der OPEC und die US-Sanktionen gegen die beiden Ölstaaten Venezuela und Iran gegenüber, die den Ölpreis leicht nach oben treiben. Der Leiter der saudi-arabischen Delegation bei der OPEC verwies letzte Woche auf die gigantischen Ölreserven, welche die meisten Staaten bei niedrigen Preisen in den letzten Jahren angelegt haben – daher ist keine Spur einer Krise in Sicht. Aus diesem Grund ist es schwer auszumachen, wohin sich der Ölpreis kurzfristig bewegen könnte.

Öl
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