Binäre Optionen Marktanalysen

MarktanalyseZwei Währungspaare betrachten wir in unserer Marktanalyse für die Kalenderwoche 12 vom 19. bis zum 23. März 2018: den EUR/USD, der ein Dauerbrenner ist, sowie den US-Dollar versus russischen Rubel, was nicht nur der Wahl in Russland geschuldet ist, sondern auch den möglichen Leitzinsveränderungen in beiden Währungsräumen. Des Weiteren interessieren uns Entwicklungen bei der BMW-Aktie und beim Gold.
 

EUR/USD

Aktuell scheuen die Anleger Risiken wegen der Entwicklungen in den USA und in Japan. Die Angst vor einem globalen Handelskrieg ist ungebrochen, voraussichtlich bricht er tatsächlich aus. Die EU hat sich bisher neutral positioniert, sie wartet zudem auf die kommenden Aussagen der EZB zum Quantitative Easing. Die Fed wird in dieser Woche auf ihrem Meeting ein Statement zu den US-Leitzinsen abgeben. Am heutigen Montag (19. März 2018) beginnt das Treffen der G20 Finanzminister und Zentralbankchefs. Technisch begann beim EUR/USD am Freitag die Auflösung eines Keils. Diese Korrektur ist nun fast beendet, es fand eine kleine Konsolidierung zwischen 1,22289 bis 1.2261 statt. In der laufenden Woche ist ein Test dieses Korridors zu erwarten. Mit den kommenden Statements der EZB (Dienstag) und der Fed (Mittwoch) dürfte das Währungspaar EUR/USD seine Richtung neu bestimmen, wobei starke Bewegungen zu erwarten sind. Eine dieser Bewegungen fand schon am heutigen Montag statt. Insgesamt ist eine interessante Woche mit Signalen für das Long- und das Short-Trading gleichermaßen zu erwarten.

EUR/USD

BMW

BMW ist in der gegenwärtigen Abgaskrise der einzige deutsche Autokonzern, der in den Medien zu den CO₂-Emissionen angemessen Stellung nimmt. Dabei kann der Hersteller auf gesunkene Werte in den Jahren 2014 bis 2017 bei den eigenen Modellen verweisen. Vor dem Hintergrund des Diesel-Skandals, den zunächst VW ausgelöst hatte, von dem aber auch andere Produzenten erfasst wurden (selbst Daimler), muss das als großes Plus gelten. Schon seit 2013 arbeitet BMW beharrlich an Elektroautos und konnte inzwischen sehr brauchbare Modelle auf den Markt bringen, darunter den vollständig elektrischen BMW i3, den Hybrid-Sportwagen BMW i8 Coupé und einen Roadster. Der i8 ist aktuell der weltweit am stärksten nachgefragte Sportwagen. Das spricht für den Erfolg von BMW bei der Elektromobilität. Seinen Finanzbericht legt BMW am Mittwoch (21. März) vor, am Donnerstag folgt dann die Investorenversammlung. Dabei werden Innovationen und Strategien für die Zukunft präsentiert. Eine Prognose erwartet im Finanzbericht einen Gewinn von 50,28 Milliarden Euro für das Jahr 2017, diese Zahl wird angezweifelt. Der Konzern weist pro Quartal stabile Umsätze zwischen 23 und 25 Milliarden aus, ein Gewinn von rund 50 Prozent ist höchst unwahrscheinlich. Am Tag des Finanzberichts könnte daher die Aktie fallen, am nächsten Tag dürfte eine Korrektur nach oben einsetzen. Die Aktie, die aktuell bei rund 85 Euro notiert, könnte demnächst 88,2 Euro anstreben. Trader könnten am Mittwoch auf kurzfristig fallende, am Donnerstag auf mittelfristig steigende Kurse spekulieren. Der Rückgang am Mittwoch dürfte nur auf der überschätzten Prognose basieren, echte Probleme hat das Unternehmen nicht.

BMW

Gold

In der letzten Woche entwickelte sich der Goldpreis drei Tage hintereinander negativ, am heutigen Montag erreichte der Kurs den tiefsten Stand der letzten zwei Wochen. Die Hauptursache hierfür ist die Stabilität der US-Währung. Aktuell konzentrieren sich die Händler auf das zweitägige MHIF-Treffen, das am morgigen Dienstag beginnt. Der Chef der Fed könnte einen direkten Hinweis zu den künftigen US-Leitzinsen liefern. Wenn diese unverändert bleiben, würde das voraussichtlich den Goldpreis stützen. Sollte jedoch die Fed die Leitzinsen erhöhen, dürfte der Goldpreis weiter fallen.

Gold

USD/RUB

Die Wahlen in Russland sind mit erwartbarem Ergebnis ausgegangen, Putin wurde mit 76,6 % der abgegebenen Stimmen wiedergewählt. Das ergab eine Hochrechnung in der Nacht zu Montag nach Auszählung von 99,8 % aller abgegebenen Stimmen. Die russische Wirtschaft und das Finanzwesen bleiben durch diese Stabilität, so unerwünscht sie manch liberalem westlichen Beobachter erscheint, berechenbar. Daher werden die oben genannten Ereignisse wie die Fed-Leitzinsentscheidung das Währungspaar USD/RUB zuverlässig beeinflussen. Hinzuzurechnen sind die Entscheidungen zu den russischen Leitzinsen, zu denen sich am kommenden Freitag die russische Zentralbank positionieren will. Eine Prognose besagt, dass der russische Leitzins um 0,5 % auf dann 8,0 % erhöht werden könnte. Nach dem Wahlausgang ist zunächst in eine Schwächung des Rubels zu erwarten, am heutigen Montag war diese schon zu beobachten - der Rubel gab deutlich nach. Getestet werden könnte zunächst die Stütze bei 57,73, anschließend könnte der Rubel aber wieder auf 58,20 steigen, wenn die russische Zentralbank wirklich den Leitzins erhöht.

USD/RUB
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