Binäre Optionen Marktanalysen

MarktanalyseDrei Währungspaare und das Öl stehen im Fokus unserer Betrachtung in der Kalenderwoche 20 vom 14. bis zum 18. Mai 2015. Bei den Währungen handelt es um den USD/CAD, den EUR/USD und den "Cable" GBP/USD. Es sind volatilere Entwicklungen an den Märkten zu erwarten, nachdem der US-Präsident Donald Trump das Iran-Abkommen aufgekündigt hat. Vor allem der Ölpreis dürfte möglicherweise steigen.
 

USD/CAD

Am vergangenen Freitag wurden die Arbeitslosenzahlen für Kanada gemeldet, sie stiegen leicht an. Dennoch liegt die kanadische Arbeitslosigkeit immer noch auf einem Rekordtief der letzten zehn Jahre, während die Löhne im letzten Quartal permanent gestiegen sind. Es wird daher eine leicht anziehende kanadische Inflation erwartet, weil die Kaufkraft der Bevölkerung steigt. Die höhere Inflation wiederum könnte zu einer Leitzinsanhebung der kanadischen Zentralbank führen. Das dürfte dem kanadischen Dollar einen Auftrieb verschaffen. Auch der steigende Ölpreis unterstützt das Ölförderland Kanada. Weitere Daten der laufenden Woche sind die kanadischen Einzelhandelsverkäufe, der Umsatzindex des Einzelhandels für März sowie die Anlagen in kanadische Wertpapiere. Wenn diese Daten positiv ausfallen, steigt der kanadisch gegen den US-amerikanischen Dollar und verlässt damit vielleicht die seit September 2017 bestehende Range.

USD/CAD

EUR/USD

Nach dem relativ starken Kursrückgang bei diesem Hauptwährungspaar im Verlauf der letzten vier Wochen steigt der Kurs nun wieder leicht an. Der Hintergrund ist in der US-Inflation zu finden. Die Bären-Rallye korrigiert aktuell, als Schlüsselniveau wird ein Kurs von 1,20 angesehen (am 14.05.: 1,1975). Wahrscheinlich wird die Fed längst nicht so schnell wie erwartet die US-Leitzinsen anheben, während es aus Europa Signale dafür gibt, dass das QE-Programm ganz allmählich zurückgefahren wird. Das müsste den Euro gegenüber dem US-Dollar eigentlich stärken. Ab Dienstag (15. Mai) gibt es wieder neue Marktdaten, die dann bis Freitag das Interesse der Investoren wecken werden:

  • Deutschlands BIP für Q1 2018 (Erwartung: -0,6 % annualisiert)
  • Treffen der Eurogruppe
  • US-Einzelhandelsumsätze
  • Inflationsdaten der Eurozone
  • Kommentar von EZB-Chef Mario Draghi zur Konjunkturlage in Europa
  • US-Baugenehmigungen für April
  • US-Volumen der Industrieproduktion für April
  • US-Erdölreserven
  • Handelsbilanz der Eurozone
  • US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung
  • Fed-Index der industriellen Aktivität
  • Beschäftigungsindex der Philadelphia Fed für Mai (Frühindikator)
  • deutsche Inflationsdaten
EUR/USD

GBP/USD

Der Cable bewegte sich seit Mitte April stark abwärts, dann bremsten in der vergangenen Woche schwache makrostatistische US-Daten den Abwärtstrend. Die entstehende Konsolidierung bildete sich im Bereich zwischen 1,35 und 1,36 aus. Möglicherweise setzt nun eine Korrektur ein. Die Abwärtsrallye war durch schwache Wirtschaftsindikatoren in Großbritannien ausgelöst worden. Das aktuelle Bild deutet darauf hin, dass die bekannten negativen Faktoren inzwischen komplett im Währungspaar eingepreist sind. In der laufenden Woche ergibt sich am morgigen Dienstag durch neue Fundamentaldaten möglicherweise ein Ansatzpunkt für die weitere Kursentwicklung des Währungspaares. Es werden aus Großbritannien Meldungen zur durchschnittlichen Höhe der Gehälter erwartet, des Weiteren die Anträge auf Arbeitslosenunterstützung, die Beschäftigungszahlen und der Inflationsbericht. Die britische Arbeitslosigkeit befindet sich auf dem tiefsten Stand der letzten zehn Jahre, was eigentlich das Pfund stärken sollte. Sollten die erwarteten Daten besser als die Prognosen dazu ausfallen, müsste die Korrektur des Cables recht stark ausfallen. Auch eine Verlangsamung der Inflation in den USA dürfte die Konsolidierung des Pfunds nicht bremsen. Wenn jedoch nur durchschnittliche oder gar negative Meldungen aus Großbritannien folgen, könnte sich die Bärenrallye fortsetzen. Zielmarken sind nach oben die 1,40 und nach unten 1,30, 1,28 und 1,26.

GBP/USD

WTI

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran trieben zuletzt den Ölpreis nach oben, die US-Sorte WTI stieg auf fast 72 Dollar pro Barrel. In der letzten Woche gab es dann eine kleine Korrektur, am heutigen Montag stieg der Ölpreis wieder. In der laufenden Woche ist nicht zu erwarten, dass der Konflikt um das iranische Atomabkommen gelöst wird oder auch erneute Spannungen die Lage nochmals verschärfen. Die Kontrahenten - USA, Iran, Europa und Russland - haben sich positioniert, nun bleibt abzuwarten, wie die OPEC-Staaten auf neue Exportbeschränkungen für iranisches Öl reagieren. Diese wären die Konsequenz einer Aufkündigung des Atomabkommens durch die USA. Um wie viel der iranische Export sinkt, ist derzeit nicht genau abzusehen. Die vorläufigen Prognosen hierzu nennen eine sehr große Spanne zwischen täglich 200 bis 700 Millionen Barrel. Zudem könnten noch andere Wirtschaftsbereiche von erneuten Sanktionen gegen den Iran betroffen sein. Derzeit verhandeln die Iraner mit den übrigen Beteiligten des Atomabkommens. Wie sich der Ölpreis in den nächsten Tagen und Wochen entwickelt, steht aktuell völlig offen.

USD/RUB
Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit binären Optionen, Forex und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
 
Im Rahmen von Partnerprogrammen kann die erfolgreiche Promotion von auf dieser Website gelisteten Anbietern vergütet werden.

In unserem kostenlosen binäre Optionen Newsletter halten wir Sie über Broker, Bonus-Angebote und wichtige Neuigkeiten rund um den Handel mit binären Optionen auf dem Laufenden!
(Ihre E-Mail Adresse wird an die datenschutz-zertifizierte Newsletter-Software Newsletter2Go zum technischen Versand weitergegeben. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung).