Binäre Optionen Marktanalysen

MarktanalyseDer EUR/USD, der GBP/USD und das Öl stehen im Mittelpunkt unserer Marktanalyse für die Kalenderwoche 3 vom 14. bis 18. Januar 2019. Das entscheidende Ereignis in makroökonomischer Sicht ist die am heutigen Dienstag (15.01.19) anstehende Abstimmung im britischen Parlament über den Brexit. Doch auch in anderen Regionen dreht sich die Welt weiter.
 

EUR/USD

Die US-amerikanische Fed ist der Auffassung, dass sich die einheimische Wirtschaft weiter gesund entwickelt, doch bei den Marktteilnehmern macht sich allmähliche Skepsis breit. Das schlägt sich im EUR/USD Kurs nieder. Zwar ist der US-Arbeitsmarkt noch inklusive steigender Löhne stabil, sogar eine stärkere Inflation wird erwartet. Doch am Konjunkturhimmel ziehen allmählich Wolken auf, die ihren Hintergrund hauptsächlich im andauernden Handelsstreit mit China haben. Wie es in kleinen Schritten mit dem Währungspaar EUR/USD weitergeht, dürften die makrostatistischen Daten dieser Woche zeigen. Der Eurokurs könnte sogar gegenüber dem US-Dollar durch den Brexit beeinflusst werden – nur auf welche Weise vermag derzeit niemand zu sagen. Das große Zittern dürfte in der kommenden Nacht von Dienstag auf Mittwoch beginnen, wenn wir wissen, wie die Abstimmung im britischen Unterhaus ausgegangen ist. Weitere Daten kommen in dieser Woche von der US-Industrieproduktion, der US-amerikanischen Handelsbilanz und der EU-Inflation. Das US-Handelsbilanzdefizit gegenüber China könnte sich im kommenden Jahr verringern, diese Hoffnung lassen die letzten Verhandlungen zwischen den beiden Ländern zu. China will in etwas stärkerem Umfang US-Produkte einführen. Im Gegenzug versprach US-Präsident Trump, nicht alle Androhungen von Strafzöllen wahr werden zu lassen. Wie sehr sich die leichte Entspannung schon in exakten Handelsdaten niederschlägt, werden die Export-Import-Daten und der Index der Erzeugerpreise am Mittwoch zeigen. Dieser Tag gilt momentan als sehr bedeutend für den Dollarkurs. Am europäischen Nachmittag werden die genannten Zahlen veröffentlicht, abends veröffentlicht dann die Fed ihr Beige Book, das Aufschlüsse zu ihren künftigen Plänen liefert. Am Donnerstag schließlich meldet der US-amerikanische Immobiliensektor die laufenden Baugenehmigungen, die Zahl der Neubauten und deren Verkäufe. Die Fed von Philadelphia veröffentlicht die Beschäftigtenkennziffer ihres Bezirks. Am Ende der Woche steht der Umfang der US-Industrieproduktion zur Diskussion, außerdem veröffentlicht die Michigan Universität die Kennzahlen zu Aktienindizes und zu den Verbrauchererwartungen. Insgesamt wird es also eine sehr interessante Woche.

EUR/USD

GBP/USD

Wenn das Brexit-Datum 29. März wie geplant bestehen bleibt, wird die Zeit für einen geordneten Austritt Großbritanniens aus der EU allmählich knapp. Am heutigen Dienstag steht wie erwähnt die entscheidende Abstimmung im britischen Unterhaus an, das Ergebnis dürfte ab 20.00 h MEZ verkündet werden. Aktuell sieht es nach einer Abstimmungsniederlage für den Brexitkurs von Theresa May aus, doch auch dann gibt es mehrere Optionen, den Austritt doch noch ohne Chaos zu bewältigen. Eine dieser Optionen ist eine Verschiebung des Austrittsdatums. Hierzu haben auch EU-Parlamentarier schon ihre prinzipielle Zustimmung erklärt, allerdings müssten die übrigen 27 EU-Staaten so einer Verschiebung geschlossen zustimmen. Die Märkte zittern jedenfalls aktuell, in der kommenden Nacht dürften sie beben. In welche Richtung das die Kurse treiben wird, ist momentan vollkommen ungewiss. Allerdings könnte es auch sein, dass der Markt ein negatives Abstimmungsergebnis bereits antizipiert hat. Dennoch ist das britische Pfund seit Anfang Januar gegen den US-Dollar leicht gestiegen. Welche Erwartungen dahinterstehen, ist schwer zu beurteilen. Analysten prognostizieren momentan einen starken Verkauf des britischen Pfunds bei einem negativen Votum der britischen Abgeordneten. Weitere Makrodaten aus Großbritannien betreffen in dieser Woche die Inflation und den Einkaufsmanagerindex. Am Ende der Woche werden Zahlen zu den Verkäufen im Einzelhandel veröffentlicht. Daraus lässt sich der momentane Zustand der britischen Konjunktur ablesen, der ebenfalls großen Einfluss auf den Kurs des Pfunds hat.

GBP/USD

Öl

In der laufenden Woche richtet sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer auf die US-amerikanische Ölproduktion und auf die Nachfrage nach dem schwarzen Gold. Am vergangenen Freitag berichtete Baker Hughes, dass wiederum vier US-Bohranlagen geschlossen werden, was auf eine leichte Ölpreissteigerung hoffen lässt. Dem steht die nachlassende chinesische Konjunktur gegenüber. Die Import- und Exportzahlen erreichten im Reich der Mitte zuletzt den tiefsten Stand seit 2016. Seine Investitionen in Europa und in den USA hat China auf 73 % des Standes von Ende 2017 gesenkt. Das ist der niedrigste Stand der vergangenen sechs Jahre. Die USA generieren zwar durch die temporäre chinesischen Wirtschaftsschwäche Vorteile im Handelsstreit, allerdings sollte China als ein wesentlicher Motor der Weltwirtschaft nicht ausfallen. Der Ölpreis würde damit nämlich gewaltig sinken.

Öl
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