Binäre Optionen Marktanalysen

MarktanalyseDrei Währungen und das Gold stehen im Fokus unserer Marktanalyse der Kalenderwoche 31 vom 30.07. bis zum 03.08.2017. Im Währungsbereich gibt es wichtige News von der Fed und der EZB.
 

EUR/USD

In dieser Woche gibt es Meldungen zur europäischen Inflation und zum BIP der Eurozone, eine Fed-Sitzung zur Geldpolitik und den Bericht zum Arbeitsmarkt in den USA. Die europäischen Nachrichten werden zuerst veröffentlicht. Vor der Veröffentlichung der EU-Inflation gibt es die Wirtschaftsnachrichten aus Spanien, Frankreich, Deutschland und Italien. Die Arbeitslosenzahlen in der EU entwickeln sich uneinheitlich. Für die gesamte Union erwarten Experten allerdings eine Senkung der Arbeitslosenquote um 0,1 %, was die Wirtschaft der Eurozone beflügeln dürfte. Die Inflation in der Eurozone könnte auf 2,0 % zusteuern und dort verharren, das BIP-Wachstum verlangsamt um 0,3 % im Jahresvergleich. Trotz der geringen Inflation und des nachlassenden BIP bleibt die EZB bei ihrer Rhetorik bezüglich ihrer Pläne für ein Tapering (QE-Auslauf), wobei sie den EZB-Leitzins vorerst nicht antasten, sondern bei 0,0 % belassen will. Mittelfristig dürfte das den Eurokurs unter Druck bringen. In den USA wiederum brummt die Wirtschaft, das BIP stieg im zweiten Quartal von 2,2 auf 4,1 %. Die Inflation wächst leicht auf gesunde Weise, der Arbeitsmarkt entwickelt sich äußert positiv. Am Mittwoch hält die Fed eine Sitzung ab, auf der es um eine mögliche Leitzinsänderung geht. Sie muss noch nicht beschlossen werden, der Markt wird sich aber für das anschließende Statement der Teilnehmer interessieren. Eine Erhöhung wird allgemein im August oder September erwartet. Damit soll die anziehende US-Inflation wieder etwas gebremst werden. Am Freitag - dem ersten des Monats - folgt der Arbeitsmarktbericht der USA. Die NFP-Beschäftigung (nichtlandwirtschaftlicher Sektor) sieht sehr gut aus. Weitere wichtige Indikatoren sind die Durchschnittslöhne, die leicht wachsen dürften (bis 0,3 %). All das dürfte zur Leitzinserhöhung in den USA führen und den Dollar stärken. Für das Währungspaar EUR/USD ist daher in den nächsten Wochen bis Monaten ein Kursrückgang zu erwarten.

EUR/USD

GBP/USD

Der Brexit hat Auswirkungen auf den Kurs des britischen Pfunds. BoE-Chef Mark Carney äußerte sich am heutigen Montag (30.07.18) in einem Bloomberg-Interview zur Haltung seiner Bank. Dabei verwies er auf die Wahl zwischen Protektionismus und Liberalisierung, vor der sein Land jetzt stehe. Protektionismus halte er für sehr gefährlich, so Carney. Dieser könne Großbritannien Wachstum, Arbeitsplätze und Stabilität kosten. Die BoE wird einen Brexit-Stress-Test in den nächsten neun Monaten durchführen. Der britische Leitzinssatz soll am Donnerstag um 0,25 % angehoben werden, um das Pfund zu stärken. Das könnte das Pfund gegen den Dollar leicht stärken, wobei Letzterer ebenfalls aktuell stark ist.

GBP/USD

USD/JPY

Die BoJ kämpft mit einer extrem niedrigen Inflation. Trotz einer ultralockeren Geldpolitik und einem inzwischen fünfjährigen Quantitative Easing wächst sie nicht. Die letzte Anpassung des japanischen Leitzinses fand 2016 statt, er wurde nochmals gesenkt. Gleichzeitig kauft die Bank of Japan massiv Anleihen auf. Ihr Chef Haruhiko Kuroda muss komplexe Aufgaben bewältigen, ist aber entschlossen, die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt aus dem absoluten Niedrigzinstal herauszuführen. Am morgigen Dienstag hält die BoJ eine Sitzung ab, in welche der künftige Leitzins zumindest diskutiert werden dürfte. Eine Änderung ist aktuell noch nicht zu erwarten.

USD/JPY

Gold

Der starke US-Dollar wirkt sich auf den Goldpreis aus, der zeitweise wieder unter Druck geriet. Hinzu kommen die positiven wirtschaftlichen Entwicklungen in vielen Regionen, vor allem in den USA und Teilen Europas. Damit investieren große Fonds wieder verstärkt in Aktien, auch das bringt den Goldpreis unter Druck. Dem stehen die Risiken durch die unberechenbare Rhetorik von Donald Trump gegenüber, der teilweise einen massiven Handelskrieg inklusive massiver Zölle auf europäische Autoimporte androht, teilweise diese Ankündigungen aber auch wieder zurücknimmt. Seine Verhandlungen mit EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker verliefen in der letzten Woche jedoch so positiv, dass die Aktienmärkte jubelten. Daher könnte der Goldpreis in den kommenden Wochen und Monaten weiter nachgeben.

Gold
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