Binäre Optionen Marktanalysen

MarktanalyseIn der Kalenderwoche 38 vom 17. bis zum 21. September 2018 betrachten wir drei Währungspaare und das Gold. Interessante Entwicklungen gibt es beim US-Dollar gegen den kanadischen Dollar, gegen den Euro und gegen das britische Pfund. In dieser Woche hat US-Präsident Donald Trump neue, gigantische Strafzölle gegen China angekündigt. Die Märkte dürften in Bewegung bleiben.
 

USD/CAD

Im September gibt es interessante Nachrichten zu diesem Währungspaar. Die Verhandlungen zu den nordamerikanischen Handelsvereinbarungen kommen voran, das macht den kanadischen Dollar sehr attraktiv. Die Kanadier verschaffen den US-amerikanischen Milchbauern Zugang zu ihrem Markt, das gehörte zu den Hauptforderungen der US-Verhändler. In der laufenden Woche werden die NAFTA-Verhandlungen fortgesetzt. Darüber hinaus gibt es noch weitere Einflüsse auf den kanadischen Dollar. Es stehen Wirtschaftsindikatoren an, so der kanadische Einkaufsmanagerindex, die Inflation im Land, der Einzelhandelsindex und damit verbunden das BIP. Die guten Zahlen zur kanadischen Inflation könnten zu einer Zinserhöhung der kanadischen Zentralbank schon im Oktober führen. Das würde dem kanadischen Dollar gegenüber dem US-Dollar einen deutlichen Auftrieb verschaffen.

USD/CAD

EUR/USD

In dieser Woche werden Inflationszahlen der Eurozone veröffentlicht. Außerdem wird der Chefvolkswirt der EZB Peter Praet eine Rede halten, dessen Statements stets als sehr interessant gelten. Bei den Inflationsdaten werden kaum Veränderungen erwartet. EZB-Chef Maria Draghi will am Dienstag und Mittwoch zur Wirtschaft der Eurozone sprechen, am Freitag folgen Daten zu wichtigen Geschäftsklimaindizes in der EU. Als besonders relevant gelten die Daten aus dem Dienstleistungssektor, der nach den Verkäufen im Einzel als wichtigster Indikator für das EU-Bruttoinlandsprodukt gilt. Daten zur Stärke des Dollars kommen aus den USA. Am Mittwoch gibt es Zahlen zu den erteilten Baugenehmigungen, am Donnerstag zum Philadelphia-Produktivitätsindex und zu den Verkäufen des sekundären Wohnungsmarkts. Der US-Geschäftsklimaindex wird am Freitag veröffentlicht. Außerdem hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, mit der EU neue Verhandlungen über den gegenseitigen Handel aufzunehmen, was bislang zwar nur eine Absichtserklärung ist, aber neue Bewegung in den festgefahrenen Handelsstreit zwischen den beiden größten Wirtschaftsblöcken der Welt bringen könnte.

EUR/USD

GBP/USD

In welche Richtung sich der Kurs des britischen Pfunds bewegt, hängt von den Entwicklungen beim Brexit ab. Aktuell sind sie widersprüchlich, weshalb sich das Pfund Sterling nicht eindeutig positionieren kann. Britische Minister äußerten sich zuletzt verhalten optimistisch zum Ausgang der Brexit-Verhandlungen mit der EU, die EU-Unterhändler sehen die Lage allerdings deutlich skeptischer. Laut Wirtschaftskalender sind in dieser Woche der Mittwoch und der Freitag Tage mit wichtigen Nachrichten. Aus Großbritannien werden Inflationsdaten für den August gemeldet, wobei auf Monatsbasis die Inflation um 0,5 % steigen, auf Jahressicht aber um 0,1 % sinken soll. Die kurzfristige Steigerung hängt ganz eindeutig mit der momentanen Schwäche des Pfunds zusammen. Am Donnerstag wird der britische Einzelhandelsindex veröffentlicht, der die Kaufkraft der Bevölkerung belegt. Sollten die Daten positiv ausfallen beziehungsweise die Erwartungen übertreffen, könnte die BoE einen nächsten Zinsschritt nach oben erwägen.

GBP/USD

Gold

Der Goldpreis hat nach einem längeren Abwärtstrend im August einen Selloff-Peak nach unten gebildet, ist dann leicht gestiegen und bewegt sich seither in einer Range. Die Weitere Entwicklung ist nun offen und hängt auch von der Stärke des US-Dollars ab. Momentan ist er stark, jedoch könnten ihn die Aktionen von US-Präsident Donald Trump alsbald unter Druck bringen. Diesem ist die Dollarstärke ohnehin schon länger ein Dorn im Auge, weil sie die amerikanische Exportwirtschaft behindert: Der starke Dollar macht US-Verkäufe im Ausland teurer. Die oben beschriebenen wirtschaftspolitischen Ereignisse - Handelsstreit zwischen den USA und China, NAFTA-Verhandlungen, bevorstehende neue Vereinbarungen im Wirtschaftsverhältnis zwischen der EU und den USA - dürften den Dollarkurs und nachfolgend auch den Goldkurs beeinflussen. Aktuell muss die Lage aber als absolut unentschieden gelten.

Gold
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