Binäre Optionen Marktanalysen

MarktanalyseUnsere Marktanalyse in der Kalenderwoche 4 vom 21.01. bis zum 25.01.2019 befasst sich mit den beiden Währungen EUR/USD und GBP/USD sowie mit dem Öl. In den USA hängt der Schatten des Shutdowns über der Wirtschaft, in Großbritannien ringt man um einen geordneten Brexit. Der Ölpreis wiederum reagiert auf die erstaunlich hohe Nachfrage aus China mit einem Aufschwung.
 

EUR/USD

In der laufenden Woche gibt es interessante Nachrichten von der europäischen Wirtschaft, während in den USA derzeit die politischen Fronten zwischen Präsident Trump und seinen Gegnern aus den Reihen der Demokraten verhärtet sind. Trotz der letzten Konzessionen, die Trump beispielsweise in der Frage der Bleiberechte für Migranten gemacht hat, will ihm das demokratische Lager die Mittel für eine Mauer an der Grenze zu Mexiko nicht bewilligen. Inzwischen wirkt sich der Shutdown messbar auf die US-Wirtschaft aus. Nicht nur die Not der Staatsbediensteten ohne Gehalt, die sich inzwischen mit Pfandhäusern, Notkrediten und sogar Suppenküchen behelfen müssen, trübt das ökonomische Bild ein. Noch verheerender sind augenscheinlich die Folgen für die Konjunktur. Die US-Wachstumsrate sinkt inzwischen um 0,13 % pro Woche, was nach der Meinung von Fachleuten zu einem handfesten Abschwung führen könnte. Eigentlich könnte das zu einem Euroaufschwung vs. Dollarabschwung führen, den es in der vergangenen Woche auch gab, doch in Europa herrscht eine ähnliche Unsicherheit wegen der Brexitsituation. Ein dritter Faktor ist der immer noch nicht beendete Handelskrieg zwischen den beiden Wirtschaftssupermächten USA und China. Da sich mehrere negative Einflüsse in den USA und Europa gegenseitig aufheben, pendelt der EUR/USD weiter in einer relativ großen Spanne seitwärts. Impulse könnten von den europäischen Nachrichten dieser Woche kommen, die mit dem deutschen Erzeugerpreisindex beginnen und sich dann mit der Sitzung der Eurogruppe fortsetzen. Der Donnerstag dürfte die wichtigsten News bringen, es werden Daten zur Geschäftstätigkeit in der Eurozone veröffentlicht. Anschließend findet die turnusmäßige EZB-Sitzung statt, bei der es um eine mögliche Zinserhöhung im vierten Quartal 2019 gehen wird. Ob diese angekündigt wird, erwarten die Marktteilnehmer mit Spannung. Immerhin bewegt sich die Europäische Union momentan in der Nähe einer technischen Rezession. Möglicherweise bleibt die EZB auch noch eine Weile bei ihrer Nullzinspolitik. In den USA wird man über den Immobiliensektor berichten. Dazu gehören die Verkäufe von sogenannten Sekundärwohnungen (Bestandswohnungen) und von Neubauimmobilien. Letztere werden am Freitag gemeldet.

EUR/USD

GBP/USD

Das Pfund Sterling wird derzeit naturgemäß von den Auseinandersetzungen im britischen Parlament um den Brexit-Deal von Theresa May beeinflusst. Am heutigen Montag (21. Januar) legte die britische Premierministerin ihren angekündigten Plan B nach der Abstimmungsniederlage in der vergangenen Woche vor, doch sie blieb dabei bemerkenswert vage. Ihrem Unterhaus erklärte sie, dass sie die Gespräche um einen Konsens zur Nordirland-Frage fortsetzen wolle – sowohl mit den Parteien im Inland als auch mit der EU. Diese Frage hemmt derzeit am meisten die Zustimmung des britischen Parlaments zum Brexit-Deal mit der EU. May möchte nun nach Abstimmungen mit ihrer eigenen Partei, dem Koalitionspartner DUP und auch der oppositionellen Labourpartei der EU neue Vorschläge unterbreiten. Die offensichtliche Patt-Situation wirkt sich auf den Kurs von GBP/USD aus: Er pendelt seit Monaten in einer großen Range seitwärts. Wiederum müssen andere Impulse her, die vom Bericht am morgigen Dienstag zu den Durchschnittslöhnen im Vereinigten Königreich kommen könnten. Außerdem werden die Neuanträge auf Arbeitslosengeld und der Geschäftsklimaindex gemeldet. Am Ende der Wochen folgen die britischen Arbeitslosenzahlen. Marktbeobachter erwarten ein eher neutrales Bild. Am Mittwoch gibt Ben Brodbendt als Mitglied des Komitees für Geldpolitik der BoE ein Statement ab, das mit Spannung erwartet wird. Brodbendt ist Doktor der Wirtschaftswissenschaften und hat früher die britische Schatzkammer beraten. Den meisten Einfluss auf die Entwicklung des britischen Pfunds dürften aber die Verhandlungen zwischen Theresa May und ihrem Parlament zur Brexit-Frage haben.

GBP/USD

Öl

Der Ölpreis steigt derzeit wieder, was offenkundig auf die sinkende Zahl an Förderanlagen in den USA zurückzuführen ist. Außerdem ist die Nachfrage nach Öl aus China unerwartet hoch. Das verwundert vor allem deshalb, weil erst heute gemeldet wurde, dass die chinesische Wirtschaft derzeit so wenig wächst wie seit 28 Jahren nicht mehr: Die Wachstumsrate liegt nur noch bei 6,6 %, noch vor wenigen Jahren war man an zweistellige Raten gewöhnt. Dennoch fragen die chinesischen Unternehmen stabil 12,1 Millionen Barrel Öl pro Tag nach, derzeit werden im Reich der Mitte täglich 603,57 Millionen Tonnen Erdöl verarbeitet. Das verschafft dem Ölkurs augenscheinlich einen gewissen Aufschwung.

Öl
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