Binäre Optionen Marktanalysen

MarktanalyseIn der Kalenderwoche 45 vom 5. bis 9. November 2018 interessieren uns zwei Währungen und das Öl. Der EUR/USD wird durch Fundamentaldaten beeinflusst, der GBP/USD erhält Impulse vom bevorstehenden Brexit. Das Öl schließlich dürfte preislich auf die verschärften US-Sanktionen gegen den Iran reagieren, die diese Woche in Kraft getreten sind.
 

EUR/USD

Am letzten Freitag kamen bedeutende Marktdaten aus den USA, welche die Fed-Prognose zum US-Wirtschaftswachstum im 4. Quartal bestätigten. Allerdings folgen am Dienstag dieser Woche die Midterms in den USA, die auch ökonomisch eine wichtige Rolle spielen dürften. Nach den letzten Umfrageergebnissen könnten die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus holen, während der Senat wohl in republikanischer Hand bleiben dürfte. Damit würde sich das Kräftegleichgewicht in der größten Volkswirtschaft der Welt verschieben, unter Umständen gerät dann der US-Dollar unter Druck. Wie jede Woche gibt es auch fundamentale Wirtschaftsdaten. Am Montag melden die USA ihren Geschäftsklimaindex für den Dienstleistungssektor und den nichtlandwirtschaftlichen Sektor, erwartet werden Indexstände im positiven Bereich über 50 Punkte. Europa meldet am Dienstag Zahlen aus der Dienstleistungsindustrie sowie am Mittwoch die Einzelhandelsverkäufe, die vielleicht den Kurs des Euro beflügeln. Relativ interessante Meldungen gibt es am Donnerstag mit dem Monatsbericht der EZB und dem italienischen Haushaltsplan. Außerdem bleiben alle News zu den Brexitverhandlungen zwischen Brüssel und London interessant. Am späten Donnerstagabend nach MEZ tagt die Fed, es steht eine neue Zinsentscheidung an. Nicht auszuschließen ist eine weitere US-Zinserhöhung im Dezember. Am Freitag schließlich enden die Meldungen mit Relevanz für das Währungspaar EUR/USD mit dem Index der US-amerikanischen Erzeugerpreise. Erwartet wird eine leichte Steigerung mit entsprechenden Auswirkungen auf die US-Inflation.

EUR/USD

GBP/USD

Großbritannien hofft auf einen Zugang seines Finanzsektors zur Eurozone nach dem Brexit. Dieser Dienstleistungsbereich hat auf der Insel ein sehr starkes Gewicht, die Nachricht wäre also sehr gut, wenn sie sich bewahrheitet. Der GBP/USD-Kurs bewegt sich dementsprechend schon seit einer Woche strikt nach oben und könnte durch weitere Zahlen aus der britischen Wirtschaft gestützt werden. Das sind der britische Geschäftsklimaindex (Montag) der Dienstleistungsindustrie, die ¾ des britischen Bruttoinlandsprodukts erzeugt, am Freitag folgen dann das Bruttoinlandsprodukt für das 3. Quartal sowie Zahlen aus der verarbeitenden Industrie und die Handelsbilanz ohne EU-Länder.

GBP/USD

Öl

Das schwarze Gold fällt erstaunlicherweise trotz der US-Sanktionen gegen den Iran weiter stark im Preis. Noch erstaunlicher daran ist, dass wir Verbraucher aktuell unter steigenden Kraftstoff- und Heizölpreisen leiden, die eigentlich sinken müssten – jedenfalls dann, wenn man sie vom Rohölpreis ableitet. Die US-Regierung hatte schon vor einigen Wochen ihr Positionspapier zu den Sanktionen gegen den Iran veröffentlicht, doch das führte ebenso wenig zum Anstieg des Ölpreises wie das Inkrafttreten dieser Sanktionen in der laufenden Woche. Möglicherweise vertraute der Markt auf die Beteuerungen aus den USA und Saudi-Arabien, dass es genug Öl am Markt gäbe und man auf die iranischen Exporte keineswegs angewiesen sei. Das könnte sogar stimmen. Die US-Lagerbestände an Rohöl, die als wichtiger Indikator für den Ölpreis gelten, steigen seit nunmehr sechs Wochen, was möglicherweise auch dem ungewöhnlich milden Klima in diesem Herbst geschuldet ist. Die USA erweitern daher auch kaum die Zahl ihrer Bohranlagen, darauf wies die US-Servicegesellschaft Baker Hughes erst am Freitag wieder hin. Zuletzt war sogar eine US-Bohranlage geschlossen worden, was allerdings eher technische Gründe im Zusammenhang mit Bauarbeiten an texanischen Ölleitungen hatte. Möglicherweise wiegt auch ein Ausfall iranischer Ölexporte weitaus weniger stark als die Abkühlung des weltweiten Geschäftsklimas vor allem wegen des Handelskriegs zwischen den Vereinigten Staaten und China. Wie sich dieser entwickelt, erscheint weiter sehr unklar. In der vergangenen Woche haben US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatsführer Xi Jinping miteinander telefoniert, doch Details wurden nicht bekannt. So lange dieser Handelskonflikt schwelt, erholt sich möglicherweise auch der Ölpreis nicht.

Öl
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