Binäre Optionen Marktanalysen

MarktanalyseUnsere Marktanalyse in der Kalenderwoche 46 vom 12. bis zum 16. November 2018 befasst sich mit den Währungspaaren EUR/USD und GBP/JPY sowie mit dem Ölpreis. Die Woche verspricht interessante Nachrichten mit wahrscheinlichen Auswirkungen auf die Kurse.
 

EUR/USD

Der US-Dollar tendiert weiterhin stark gegen die weltweiten Hauptwährungen und könnte mit einer angekündigten Zinserhöhung durch die Fed im Dezember noch an Stärke gewinnen. Die Eurowährung wiederum leider unter einem sehr schwachen letzten Quartal der EU-Wirtschaft, dem schwächsten seit 2015. Es entsteht momentan Druck auf die Arbeitseinkommen, hinzu kommt das Sorgenkind Italien. Möglicherweise beschließt die EU-Kommission Sanktionen gegen das Land, wenn es von seinem abgelehnten Haushaltsplan nicht abrückt. Ab Dienstag können aktuelle Nachrichten gehandelt werden. Der Chefökonom der EZB Peter Prat wird ein Statement abliefern, außerdem findet ein Treffen der Eurogruppe statt. Am Mittwoch wird das BIB der Eurozone veröffentlicht, gefolgt vom deutschen BIP für das letzte Quartal. Erwartet wird ein leichter Rückgang, was den Euro weiter unter Druck bringen könnte. Aus den USA gibt es Inflationsdaten, erwartet wird ein leichtes Plus über der Kennmarke von zwei Prozent, welche die Fed als Ziel ausgerufen hat (ebenso wie die EZB für Europa). Auf Monatsbasis dürfte die US-Inflation um 0,1 % gestiegen sein, was ein signifikanter Wert ist. Am Donnerstag gibt es nochmals Statements von EZB-Vertretern. In den USA wird am Donnerstag der Einzelhandelspreisindex veröffentlicht, er gilt als wichtiger Faktor für die Inflation. Des Weiteren werden Import-Export-Daten und Zahlen zur Produktivität erwartet. Einige Fed-Vertreter äußern sich ebenfalls am Donnerstag zur aktuellen wirtschaftlichen Situation in den USA. Am Freitag folgen die europäischen Inflationszahlen und Auftritte von EZB-Chef Mario Draghi und Bundesbankchef Jens Weidmann. Eine Steigerung der Inflation in der Eurozone ist nicht zu erwarten.

EUR/USD

GBP/JPY

Das Pfund Sterling verdient in dieser Woche unsere Aufmerksamkeit wegen der positiven Nachrichten zu den Brexitverhandlungen. Eine Einigung zwischen Brüssel und London dürfte in greifbare Nähe gerückt sein. Das berichten Teilnehmer der Verhandlungen, bei denen es unter anderem um die Grenze zu Nordirland geht, einem der wichtigsten strittigen Punkte. Wirtschaftsmeldungen aus Großbritannien gewinnen damit an Bedeutung. Am Dienstag werden die britischen Daten zum Arbeitsmarkt veröffentlicht. Erwartet wird eine Steigerung der Löhne um 3,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum nach zuletzt 2,7 %. Gleichzeitig dürften die Erstanträge auf Arbeitslosengeld auf 18.500 sinken, eine Verringerung um 4.300 Anträge. Die britische Arbeitslosigkeit dürfte auf ein Rekordtief der letzten 40 Jahre gefallen sein. Das lässt Rückschlüsse zur lebhaften britischen Geschäftstätigkeit zu. Diese Nachrichten sind für das britische Pfund positiv, das seit Anfang der Woche enorm gegen den US-Dollar und noch mehr gegen den Euro und den japanischen Yen gestiegen ist. Die britischen Inflationsdaten folgen am Mittwoch, es wird eine Steigerung um 0,1 % bezogen auf das Gesamtjahr erwartet. Auch diese Meldung könnte den Kurs des britischen Pfunds beflügeln. Am Donnerstag werden Daten zu den Einzelhandelsverkäufen veröffentlicht, die Tendenz ist leicht positiv. Die gesamte Woche steht unter positiven Vorzeichen für das britische Pfund. Die Brexitverhandlungen erlauben inzwischen viel Fantasie bezüglich einer künftig wachsenden britischen Wirtschaft.

GBP/JPY

Öl

Der Rohölpreis markierte schon in der letzten Woche neue Tiefs auf Quartalssicht und nähert sich allmählich seinem Jahrestief, das für die Sorte Brent bei 62 Dollar pro Barrel liegt (derzeit: 67 Dollar). Die Produzenten reagieren dementsprechend. Saudi-Arabien hat Anfang dieser Woche angekündigt, seine Förderleistung deutlich zu reduzieren, da der Markt nicht so viel Öl benötige. Der Ölpreisverfall kommt asiatischen Ländern mit hoher Inflation zugute, darunter Indien, Indonesien und den Philippinen, wie in dieser Woche der Chefökonom der ING Asia Robert Karnel auf dem Reuters Global Market-Forum anmerkte. Die OPEC reagiert mit der Drosselung ihrer Fördermengen auch auf die gestiegene US-Förderung, die inzwischen einen Rekordstand von 11,6 Millionen Barrel pro Tag erreicht hat. Im kommenden Jahr könnte sie sogar die Marke von täglich 12 Millionen Barrel knacken. Das prognostizierte der Experte Stephen Innes, der den Terminhandel der Maklergesellschaft Oanda im asiatischen-pazifischen Raum leitet. Die US-Servicegesellschaft Baker Hughes kündigte an, dass die Zahl der US-Bohranlagen auf 886 steigen werde, auch das wäre ein neuer Rekord. Ein technisches Problem für die US-Erdölförderung bleibt der Bau von Pipelines, der aber derzeit stark forciert wird. Das lässt möglicherweise einen weiteren Ölpreisrückgang erwarten. Wenn die Marke von 60 Dollar pro Fass fällt, würde der Bereich um 50 bis 55 Dollar in den Fokus rücken, der vielen Experten als fairer Ölpreis gilt.

Öl
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