Binäre Optionen Marktanalysen

MarktanalyseZwei Währungen – der EUR/USD und der USD/CAD – sowie das Gold betrachten wir in unserer Marktanalyse der Kalenderwoche 49 vom 3. bis zum 7. Dezember 2018. Diese Woche verspricht nach dem G20-Gipfel in Buenos Aires sehr spannend zu werden.
 

EUR/USD

Die G20 Gipfelkonferenz verlief relativ gut. Die Staatsführer der USA und China Donald Trump und Xi Jinping konnten ihren Handelsstreit vorerst entkräften, neue Zölle soll es zunächst nicht geben. China will sogar die Einfuhren aus den USA erhöhen, um das Handelsbilanzdefizit auszugleichen. Auch in Europa gibt es Bewegung. Die italienische Regierung hat angekündigt, in ihrem Streit mit der EU-Kommission zum Haushalt 2019 Konzessionen machen zu wollen. Gegenwärtig sucht sie nach Wegen, um ihr Haushaltsdefizit im kommenden Jahr abzubauen. Für die Kursentwicklung der Eurowährung gilt das als positives Zeichen. Die britische Premierministerin Theresa May konnte ihr Parlament offenbar davon überzeugen, dass es keinen besseren Brexit-Deal mit der EU als den gegenwärtig ausgehandelten geben wird. Mit Spannung wird nun die entscheidende Sitzung des britischen Parlaments am 11. Dezember erwartet, in welcher die Abgeordneten über den Deal abstimmen werden. Ein weiteres wichtiges Ereignis in dieser Woche ist das Gespräch der deutschen Top-Manager von VW, BMW und Daimler mit Vertretern der US-Regierung über Zölle auf US-Importe deutscher Autos. Die USA hatten angekündigt, diese gegebenenfalls auf 25 % zu erhöhen, was das Wirtschaftswachstum in der Eurozone deutlich beeinträchtigen würde. Schon die Ankündigung dieses Schrittes ließ deutsche Automobilaktien im laufenden Jahr um durchschnittlich 25 % einbrechen. Nach dem G20-Gipfel gab es allerdings wieder einen kleinen Aufschwung im Automobilsektor, der einige Dax-Schwergewichte stellt. Ein Handelsstreit zwischen den USA und China würde auch deutsche Exporte nach China beeinträchtigen, denn viele der Fahrzeuge werden in US-Fabriken montiert und gelten für die Chinesen als amerikanische Produkte. Kein Zweifel: Die globalisierte Wirtschaft kann nichts weniger als Handelskriege gebrauchen. Der jüngste Auftritt des Fed-Chefs Jerome Powell wurde von den Märkten eher negativ aufgenommen und brachte zeitweilig den Dollarkurs unter Druck. Er könnte sich aber ab Freitag wieder erholen, wenn neue Zahlen vom US-Arbeitsmarkt gemeldet werden. Die US-Arbeitslosenquote notiert derzeit auf dem niedrigsten Stand der letzten 49 Jahre. Die Löhne steigen, die Geschäftstätigkeit ist unglaublich robust. Der Dollar kann eigentlich nicht ernsthaft fallen. EZB-Chef Mario Draghi wird ebenfalls in der laufenden Woche ein Statement abgeben, außerdem gibt es Zahlen zur Geschäftstätigkeit in der EU inklusive des Bruttoinlandsprodukts im 3. Quartal. Die widersprüchlichen Meldungen könnten dazu führen, dass der EUR/USD weiter in der Range zwischen ~1,1215 bis 1,1450 pendelt, in der er sich schon seit Wochen bewegt.

EUR/USD

USD/CAD

Auf dem G20-Gipfel ging es nicht nur um die Beziehungen zwischen den USA und China. Ein Highlight war die Unterzeichnung eines neuen Handelsabkommens zwischen den USA, Kanada und Mexiko. Die drei Länder einigten sich auf ein überarbeitetes NAFTA-Protokoll und dürften damit die Wirtschaft auf dem gesamten amerikanischen Kontinent beleben. Dieses Abkommen müsste Auswirkungen auf die Kursbewegung des USD/CAD haben. Seit Anfang Oktober war der US-amerikanische gegen den kanadischen Dollar stetig gestiegen, nun könnte sich die Kursbewegung wieder etwas ausgleichen: Die Kanadier profitieren ein wenig mehr von dem Abkommen, weil ihre weitaus stärkste Handelstätigkeit mit den USA stattfindet. Am heutigen Dienstag (4. Dezember) werden Zahlen zur kanadischen Produktivität im 3. Quartal gemeldet. Am morgigen Mittwoch findet dann eine Sitzung der kanadischen Zentralbank statt, bei der es auch um eine Zinsentscheidung geht. Veränderungen werden zwar nicht erwartet, dennoch bringt ein eindeutiges Statement von Zentralbankern stets neue Entscheidungsspielräume für die Investoren mit sich. Am Donnerstag folgen Daten zur kanadischen Geschäftstätigkeit, am Freitag Wirtschaftsdaten aus dem Konsumsektor. Ein deutlicher kanadischer Aufschwung ist zwar noch nicht in Sicht, dennoch erwarten Experten eine gewisse Stütze des kanadischen gegen den US-amerikanischen Dollar.

USD/CAD

Gold

Der Goldpreis steigt gegenwärtig ein wenig, was auch an den in jüngster Zeit größeren Dollarverkäufen liegt. Diese stützen den Goldpreis, weil Gold durch den nachgebenden Dollarkurs für die Käufer mit anderen Währungen günstiger wird – sie greifen daraufhin zu. Große Goldinvestoren könnten aktuell unter anderem Zentralbanken wie die chinesische sein, die wieder ihre Goldreserven etwas auffüllen. Privatanleger können durchaus auf den Zug des steigenden Goldpreises aufspringen. Wichtige Kurslevel, deren Übersteigen einen weiteren Aufschwung wahrscheinlich macht, sind 1.240, 1.290 und 1.300 $/oz. Danach wartet eine große Konsolidierung aus dem 1. Quartal 2018, die als harte Barriere gelten muss und bis 1.350 Dollar reicht.

Gold
Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit Optionen, Kryptowährungen und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. 73-89 % aller Privatanleger verlieren Geld beim Handel mit CFDs. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
 
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