Binäre Optionen Marktanalysen

MarktanalyseIn der Kalenderwoche 6 vom 4. bis zum 8. Februar 2019 betrachten wir den EUR/USD, den Cable (GBP/USD) und das Öl. Angesichts der politischen Entwicklungen sind das derzeit die interessantesten Werte, die auch in der vorigen Woche schon im Fokus unserer Betrachtung standen.
 

EUR/USD

Die vergangene Woche hat bewiesen, dass die US-Wirtschaft nach wie vor stark ist. Es droht allen Auguren zu Trotz keine Rezession, die Risiken bleiben vielmehr überschau- und beherrschbar. Selbst die schwebenden Verhandlungen zwischen den USA und China über Zölle ändern daran nichts. Auch der erneut drohende Shutdown am 15. Februar ängstigt die US-Unternehmen offenbar nicht allzu sehr, zumal er durch eine Einigung zwischen Republikanern und Demokraten abgewendet werden könnte. Es interessieren also wieder die handfesten wirtschaftlichen Fakten. Das sind in dieser Woche die Daten zur US-Geschäftstätigkeit, Statements von Fed- und EZB-Vertretern, das US-BIP sowie der Monatsbericht der EZB inklusive der dazu abgegebenen Prognosen. Der Fokus der Marktbeobachter liegt in der laufenden Woche auf den USA und Europa, in Asien steht eine kleine Feiertagssaison an. Aus der EU kommen Daten zum deutschen, französischen und EU-weiten Dienstleistungssektor (Dienstag), Inflationsdaten, das Verbrauchersentiment und Daten zum Einzelhandel. Der Mittwoch beginnt mit Veröffentlichungen zum US-Immobiliensektor, außerdem wird der Basisindex des Einzelhandels veröffentlicht. Hinzu kommen Import- und Exportdaten. Am Donnerstag gibt der Fed-Chef Jerome Powell ein Statement ab, das mit relativ großem Interesse erwartet wird: Die Fed ist momentan dabei, ihre Zinspolitik neu zu justieren. Außerdem veröffentlicht die EZB am Donnerstag ihren Monatsbericht und die Wirtschaftsprognose zur EU. Am Freitag gibt es keine bedeutenden Nachrichten. Der politische Hintergrund der laufenden Woche wird immer noch in den USA vom Haushaltsstreit und in Europa von der Sorge um den Brexit-Fahrplan geprägt.

EUR/USD

GBP/USD

Großbritannien bleibt ein zentrales Thema, das weltweit Stoff für die Massenmedien bietet. Die Risiken für einen ungeordneten Brexit wachsen täglich. Inzwischen erwägen 48 % der britischen Firmen, Teile ihrer Produktion in die EU zu verlagern, teilweise unternehmen sie schon entsprechende Schritte. Die britische Premierministerin Theresa May will weiter in Brüssel um einen angepassten Deal mit der EU kämpfen, doch sämtliche EU-Staaten lehnen Nachverhandlungen ab. Die Chefs der EU-Kommission und einige EU-Regierungschefs – darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel – hatten in den letzten Tagen und Wochen unmissverständlich erklärt, dass es für eine erneute Anpassung des Brexit-Vertrages keinen Spielraum mehr gibt. Man habe in zweijährigen zähen Verhandlungen das bestmögliche Ergebnis erreicht, heißt es aus der EU. Die weitere Entwicklung der verfahrenen Situation wird die britische und europäische Wirtschaft sowie den Kurs des britischen Pfunds beeinflussen. Wirtschaftsnachrichten aus Großbritannien sind am Montag die Zahlen zur Geschäftstätigkeit im Bausektor, am Dienstag die Einzelhandelsverkäufe und Zahlen zur Dienstleistungsindustrie sowie am Donnerstag das Statement von BoE-Vertretern nach der turnusmäßigen Sitzung der Bank of England. Möglicherweise steht eine Zinsanpassung an, obgleich es hierfür noch keine Signale im Vorfeld gab. Das Statement liefert dennoch Aufschluss über die Stimmung und die Prognosen der britischen Währungshüter.

GBP/USD

Öl

Das schwarze Gold erhielt schon am Freitag letzter Woche eine Unterstützung, als Baker Hughes über die Schließung von US-Bohranlagen berichtete. Gleichzeitig schränkt die OPEC ihre Fördermengen ein, drittens verhängten die USA wegen des politischen Machtkampfs in Venezuela Sanktionen gegen die venezolanische Ölwirtschaft. Das sind gleich drei Faktoren, die den Ölpreis befeuern könnten, der allerdings bislang nur kurz über der Stütze von Anfang Januar verharrt. Es kommt sogar noch ein positiver Faktor hinzu, der die Ölnachfrage wieder antreiben könnte: Die USA und China haben ihren Handelsstreit zwar noch nicht endgültig ausverhandelt, jedoch senden beide Seiten recht positive Signale aus und kommentieren das Treffen in Washington von Ende letzter Woche verhalten optimistisch. Donald Trump ließ verlauten, dass er sich möglicherweise mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping im laufenden Monat gleich zweimal treffen wird. Wenn es aber zu einer Entspannung kommt, könnte die chinesische Wirtschaft wieder stärker wachsen und somit auch stärker Erdöl nachfragen. Das sehen offenbar auch einige Marktteilnehmer so, sie beginnen wohl mit dem vorsichtigen Aufbau von Longpositionen auf Öl-Futures. Allerdings stehen den genannten Nachrichten eher düstere Prognosen zum Wachstum der globalen Wirtschaft gegenüber. Das Konjunkturklima dürfte 2019 deutlich abkühlen, was wiederum den Ölpreis sinken lassen könnte. Momentan gibt es bezüglich der Nachrichtenlage also eher eine Patt-Situation, die sich im seitwärts laufenden Ölpreis widerspiegelt. Auf Jahressicht hat er den letzten Absturz seit Oktober 2018 noch längst nicht verkraftet.

Öl
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