Binäre Optionen Marktanalysen

MarktanalyseUnsere Marktanalyse in der Kalenderwoche 8 vom 18. bis 22. Februar 2019 befasst sich mit drei Währungspaaren. Der Hintergrund ergibt sich aus wichtigen Entwicklungen auf der Weltbühne, die den Devisenmarkt beeinflussen dürften.
 

EUR/USD

Donald Trump hat inzwischen den Notstand ausgerufen, um sein Geld für die Mauer an der Südgrenze der USA zu erhalten. Das ist nur eine von mehreren beunruhigenden Entwicklungen in den USA. Seit heute (Montag, 18. Februar 2019) sind deutsche und europäische Autos eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA und dürften demnächst mit 25 % Strafzoll belegt werden. Dieses Manöver von Donald Trump ist sehr durchsichtig, er will die einheimischen Hersteller schützen, doch das nutzt den europäischen Autokonzernen nicht viel. In den nächsten 90 Tagen wird der US-Präsident seine Entscheidung bezüglich möglicher Strafzölle auf Autos treffen. Gleichzeitig verhandeln weiter die USA und China über ihre Handelsbeziehungen. Möglicherweise will Donald Trump China und Europa gegeneinander ausspielen. Das sind natürlich nicht die einzigen Nachrichten, die den Kurs des EUR/USD beeinflussen. Am Dienstag kommen aus Europa die ZEW-Kenndaten, außerdem tritt der EZB-Volkswirt Peter Prat auf. Am Mittwoch werden in den USA die FOMC-Protokolle veröffentlicht, in denen es um die künftige Geldpolitik der Fed geht. Am Donnerstag veröffentlichen Frankreich und Deutschland die Inflationsdaten sowie die EU die Indizes der Geschäftstätigkeit in der Industrie und im Dienstleistungssektor. Außerdem veröffentlicht die EZB am Donnerstagmittag ihr jüngstes Sitzungsprotokoll. Aus den USA kommen die Auftragseingänge für langfristige Güter und ebenfalls die Geschäftsklimaindizes sowie ein Bericht des Immobiliensektors zu den Verkäufen auf dem Sekundärmarkt. Am Freitag wird das deutsche BIP veröffentlicht, außerdem gibt es Zahlen zur EU-Inflation. Abends gibt dann EZB-Chef Mario Draghi ein Statement ab.

EUR/USD

GBP/USD

Die britische Regierung hat nach wie vor keinen Plan für einen geordneten Brexit, möglicherweise spielt Theresa May auf Zeit. Britische Firmen planen unterdes eine massive Lohnerhöhung von 2,5 % für das laufende Jahr – die größte der letzten sieben Jahre. Dabei erweist sich der britische Arbeitsmarkt auch bislang schon als sehr robust, Brexit hin oder her: Die Arbeitslosigkeit liegt auf dem tiefsten Stand seit 1970. Das BoE-Präsidiumsmitglied Gertian Wlige merkte in der letzten Woche an, dass die niedrige Arbeitslosigkeit und die Ankündigungen von Lohnerhöhungen natürlich erfreuliche Entwicklungen seien, jedoch hätten die britischen Firmen ihre Investitionstätigkeit stark zurückgefahren: Offenbar gehen sie davon aus, dass es im Falle einer Rezession durch den Brexit leichter sein dürfte, das Personal zu entlassen als Maschinen und Anlagen zu verkaufen. Die Lohnerhöhungen finden auch nur im Privatsektor statt. Bei den britischen Staatsunternehmen und im öffentlichen Dienst erfolgt lediglich eine leichte Anhebung der Bezüge auf das Inflationsniveau. Am heutigen Montag wird aus Großbritannien zu diesen Kennzahlen berichtet, gleichzeitig gibt es die Zahlen zu den Neuanträgen auf Arbeitslosengeld, zur Geschäftstätigkeit und zur Arbeitslosenquote. Man erwartet positive Zahlen, die britische Wirtschaft wächst robust. Das dürfte auch das britische Pfund gegen den US-Dollar stützen. Am Mittwoch folgen die Auftragseingänge für die britische Industrie, am Donnerstag gibt das BoE-Mitglied Andy Chaldea ein Statement zur Geldpolitik der britischen Zentralbank ab.

GBP/USD

AUD/USD

Der australische Dollar verdient in dieser Woche ebenfalls etwas Aufmerksamkeit. Die Handelsgespräche zwischen den USA und China beeinflussen natürlich die im pazifischen Raum sehr stark engagierte australische Wirtschaft. Man erwartet vom Ausgang der US-amerikanisch-chinesischen Verhandlungen Auswirkungen auf den australischen Arbeitsmarkt. Aktuell zeigt sich die australische Wirtschaft robust, im letzten Quartal ist die Geschäftstätigkeit stabil gewachsen. Insgesamt wird ein sehr positives Sentiment vom Markt gemeldet. In der laufenden Woche wird die australische Zentralbank ihr jüngstes Sitzungsprotokoll veröffentlichen, in welchem es um die künftige Geldpolitik geht. Eine Zinsänderung ist nicht ausgeschlossen, allerdings wissen die Marktteilnehmer nicht, in welche Richtung sich der australische Leitzinssatz bewegen wird: Es ist genauso gut eine Erhöhung wie eine Absenkung möglich. Daher sind Schwankungen im Kurs des AUD/USD vorprogrammiert. Das Protokoll wird in der europäischen Nacht von Montag auf Dienstag veröffentlicht. Ihren Lohnindex veröffentlichen die Australier am Mittwoch, weitere Indizes folgen am Donnerstag. Der australische Zentralbankchef gibt am Freitag ein Statement ab, in welchem es ganz sicher um den Leitzinssatz gehen wird. Der Kurs des australischen Dollars sinkt seit einem Jahr leicht gegen den US-Dollar, in jüngster Zeit hat die Volatilität etwas zugenommen. Zum Jahreswechsel 2018/2019 gab es einen starken Preispeak nach unten, seither läuft der Kurs seitwärts. Das könnte auf das Einschlagen der Gegenrichtung hindeuten.

AUD/USD
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