Binäre Optionen Marktanalysen

MarktanalyseUnsere Marktanalyse für die Kalenderwoche 9 vom 25.02. bis zum 01.03.2019 befasst sich mit den Währungspaaren EUR/USD und GBP/USD sowie mit dem Öl. In allen drei Werten spielen politische Entwicklungen eine sehr wichtige Rolle.
 

EUR/USD

Der US-Präsident Donald Trump hat sich am letzten Wochenende wieder einmal zu den Verhandlungen bezüglich des Handelskonflikts mit China geäußert. Er verwies auf gute Fortschritte und deutete an, dass man Strafzölle auf unbestimmte Zeit aussetzen könne. Möglicherweise stehen die Verhandlungsteams der beiden Nationen wirklich vor einem Durchbruch bzw. einem erfolgreichen Abschluss. Den US-Dollar könnte das möglicherweise stärken, sodass das Währungspaar EUR/USD unter Umständen ein weiteres Mal auf die Parität zusteuert – wie schon einmal Anfang 2017. Trump wird voraussichtlich in den nächsten Wochen und Monaten in ökonomischer Hinsicht umsichtiger agieren als bisher. Er bereitet sich inzwischen auf den nächsten Präsidentschaftswahlkampf vor, wie Vertreter der US-amerikanischen Demokraten anmerkten. Dass er für eine zweite Amtszeit kandidieren wird, halten alle Beobachter für selbstverständlich. Vermutlich wird er nun noch mehr um den amerikanischen Mittelstand werben und vielleicht mit weiteren Steuerrabatte die Wähler ködern wollen. Da aber die Position der Demokraten stärker geworden ist, benötigt Trump in vielen Fragen ihre Zustimmung, die keinesfalls als gesichert gilt. Das dämpft wiederum den Optimismus in Bezug auf den Dollarkurs. Der Optimismus bezüglich des Eurokurses könnte größer sein, wenn der US-Präsident auch keinen Handelskrieg mit Europa anzettelt. Wenn wir alle Einflüsse beachten, ist ein sehr starker Trend beim EUR/USD in den nächsten Wochen vielleicht doch nicht zu erwarten. Nachrichten betreffen in dieser Woche den US-amerikanischen Immobiliensektor, das amerikanische Verbrauchervertrauen und ein Statement des Fed-Chefs Jerome Powell. Am Mittwoch folgen die Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft und die Bestellungen langfristiger Waren, am Donnerstag dann die Schätzung des US-BIP. Ebenfalls am Donnerstag positionieren sich einige Fed-Mitglieder mit ihren Einschätzungen zur US-Wirtschaft, darunter Richard Klarid, Rafael Bostik, Robert Kaplan und Patrik Harke. Am Freitag berichtet die EU über die Geschäftstätigkeit auf dem Kontinent, über die Inflation und über das Niveau der Arbeitslosigkeit. Aus den USA kommen am Freitag Daten der Michigan University zur Verbraucherstimmung.

EUR/USD

GBP/USD

Die unsichere Entwicklung rund um den Brexit lässt das Pfund Sterling nach wie vor in einer relativ breiten Range pendeln. Eigentlich müssten die Anleger sehr besorgt sein, doch die britische Regierung hält nach wie vor verschiedene Varianten des Brexits für möglich, auch wenn das Parlament dem Deal seiner Premierministerin Theresa May mit der EU nicht zustimmt. May bleiben nur noch zwei Wochen, um eine Einigung mit der EU auf der einen und dem eigenen Parlament auf der anderen Seite zu erzielen. Inzwischen spielt sie auf Zeit und erhält unterschwellige Unterstützung von der EU, denn einige europäische Politiker ließen inzwischen verlauten, dass man durchaus den ganzen Brexit verschieben könne. Dazu wäre aber möglicherweise eine Änderung des Artikels 50 über die EU nötig, die nicht so leicht auf den Weg gebracht werden dürfte. Am Dienstag der laufenden Woche erstattet Theresa May ihrem Parlament Bericht über den Stand der Verhandlungen. Ebenfalls am Dienstag werden Zahlen zur britischen Inflation veröffentlicht. Am Mittwoch folgen die Preise für Wohnimmobilien, am Freitag dann Daten zur britischen Geschäftstätigkeit. Die derzeitige Lage in Großbritannien ist unbestimmt. Ob das Europäische Parlament den Artikel 50 ändert, lässt sich derzeit nicht prognostizieren. Das britische Parlament findet keinen Kompromiss mit seiner Premierministerin, diese kann wiederum den Brexit-Deal mit der EU nicht ändern. Hierzu gibt es ein nahezu einstimmiges Votum von europäischen Politikern, die das verhandelte Paket keinesfalls noch einmal aufschnüren wollen. Wie sich der Kurs GBP/USD in den nächsten Tagen entwickelt, entzieht sich daher einer zuverlässigen Vorschau.

GBP/USD

Öl

Das Öl befand sich seit Anfang Januar in einem leichten Aufwärtstrend, am heutigen Montag (25.02.19) gab es deutlich nach. Der Trend ist allerdings noch intakt, es könnte sich um einen technischen Rücksetzer handeln. Unterstützung erhält er durch die Reduzierung der US-Bohranlagen um vier Anlagen in der letzten Woche, wie Baker Hughes bekannt gab. Das Niveau der Förderung blieb allerdings trotzdem in den USA relativ konstant, die bestehenden Bohranlagen haben ihre Leistung leicht erhöht. Auch die US-amerikanisch-chinesischen Wirtschaftsverhandlungen beeinflussen den Ölpreis. Die meisten Marktteilnehmer glauben inzwischen an einen positiven Ausgang, der ebenfalls den Ölpreis weiter stützen dürfte. Nichts wäre gefährlicher für die Weltwirtschaft als ein neuer, gewaltiger Protektionismus, der die Wirtschaftstätigkeit stark bremsen würde. Das würde dann auch den Ölpreis massiv unter Druck bringen, denn eine schwächelnde Industrie benötigt viel weniger Öl. Derzeit stehen die Zeichen aber auf Entspannung.

Öl
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