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steuernBinäre Optionen sind inzwischen seit rund drei Jahren am Finanzmarkt vertreten, werden aber erst seit dem vergangenen Jahr in größerem Umfang von den Tradern entdeckt. Da es sich bei den Optionen um sehr spekulative Finanzinstrumente handelt, bei denen der Kunde oftmals darauf spekuliert, ob ein Kurs steigt oder fällt, wird oftmals auch von einer Wette gesprochen. Unter anderem kommt dann in diesem Zusammenhang auch die Frage auf, ob und wie Gewinne aus Geschäften mit binären Optionen eigentlich versteuert werden müssen.

 

Eindeutige gesetzliche Regelung fehlt bisher

Bezüglich der Steuer gibt es zwar bisher noch keine eindeutige gesetzliche Regelung, was das spezielle Produkt binäre Optionen angeht. Da die binären Optionen allerdings viele Gemeinsamkeiten mit den klassischen Optionen haben, die schon seit vielen Jahren am Terminmarkt gehandelt werden können, gibt es dennoch eine recht eindeutige Tendenz. Zunächst einmal ist festzuhalten, dass es sich bei der Spekulation mit binären Optionen nicht um eine Wette oder um ein Glücksspiel handelt. Daher sind die Gewinne aus diesen Spekulationen auch nicht steuerfrei, wie es zum Beispiel im Glücksspiel-Bereich der Fall ist. Wenn also die Gewinne aus den Geschäften mit binären Optionen zu versteuern sind, ist lediglich die Frage, welche Steuer „zuständig“ ist.

 

Gewinne sind im Zuge der Abgeltungssteuer steuerpflichtig

Da die Gewinne im Bereich binäre Optionen auf dem vom Trader eingesetzten Kapital basieren, handelt es sich um Einkünfte aus Kapitalvermögen. Daher fallen auch Steuern auf binäre Optionen an, nämlich konkret die Abgeltungssteuer. Da bei der Spekulation mit binären Optionen in der Regel beim Trader die Absicht vorherrscht, regelmäßig Gewinne zu erzielen, ist die Basis für das „Greifen“ der Abgeltungssteuer gegeben. Denn in diesem Merkmal unterscheiden sich die binären Optionen dann nicht von Aktien, Fonds oder anderen Wertpapieren, mit denen der Anleger Dividenden, Zinsen oder auch Kursgewinne erzielen kann. Insofern müssen auch Gewinne aus dem Handel mit binären Optionen aller Voraussicht nach mit einem Satz von 25 Prozent (plus Solidaritätszuschlag) versteuert werden.

 

Hinweis: Dieser Artikel ist keinesfalls ein Ersatz für eine Rechts- oder Steuerberatung. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieser Artikel lediglich die subjektive Meinung des Autors widerspiegelt. Kontaktieren Sie bitte Ihren Steuerberater, um sich gezielt auf Ihren Einzelfall steuerlich beraten zu lassen.

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