CFD und Steuer

CFD WissenCFDs sind seit geraumer Zeit in aller Munde – zumindest innerhalb der Welt der Traderinnen und Trader. Obwohl in den letzten Jahren schon viel über diese innovativen Finanzinstrumente berichtet wurde, gibt es immer noch diverse Aspekte, die jede Menge Fragen aufwerfen. Eine Frage, die immer wieder mal gestellt wird, ist zum Beispiel, ob die Gewinne, die im Rahmen des CFD-Tradings auflaufen, versteuert werden müssen.
 

In den nachfolgenden Abschnitten soll dieser Frage nachgegangen werden. Allerdings muss erwähnt werden, dass die Infos in keinem Fall eine persönliche Steuer- oder Rechtsberatung ersetzen.

Die Versteuerung von CFDs in Deutschland – in Kürze erläutert

CFDs, auch Differenzkontrakte genannt, sind derivative Finanzinstrumente. Die Gewinne, die aus diesen Instrumenten entstehen, müssen natürlich auch versteuert werden. Auch die Tatsache, dass es sich hier um außerbörslich gehandelte Instrumente handelt, ändert daran nichts.

Wenn über einen inländischen Broker getradet wird

Mittlerweile gibt es auch in Deutschland jede Menge Brokerhäuser, die sich auf das Thema CFDs spezialisiert haben oder diese Instrumente zusätzlich in ihrem Sortiment an Finanzprodukten haben. Für in Deutschland beheimatete Trader sieht das Thema CFDs und Steuer wesentlich einfacher aus, wenn über einen deutschen Broker gehandelt wird. Denn findet das Trading über einen Broker mit Sitz in Deutschland statt, wird in aller Regel die Abgeltungssteuer direkt abgeführt.

Wenn beim ausländischen Broker gehandelt wird

CFDs werden in etlichen Ländern auf dieser Welt angeboten. Vor allem in Großbritannien, dem Mutterland der Differenzkontrakte, gibt es jede Menge Broker. Viele Trader, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, handeln deshalb CFDs über einen ausländischen Broker. In diesem Fall sieht die Situation ein wenig komplexer aus. Denn hier führt der Broker die Steuer nicht automatisch ab. Der Trader ist natürlich auch in diesem Beispiel verpflichtet, seine Steuern auf CFD-Gewinne zu zahlen. Das bedeutet, er muss sie eigenverantwortlich im Rahmen der Steuererklärung dem Finanzamt mitteilen. Wer sich das nicht selbst zutraut, sollte unbedingt einen Steuerberater konsultieren.

Fazit: den Steuerberater fragen

CFDs müssen in Deutschland also versteuert werden. Wie die Versteuerung im persönlichen Fall aussieht, sollte jedoch mit einem Steuerberater geklärt werden. Das ist vor allem der Fall, wenn es sich um größere Gewinne handelt. Die rechtlichen Grundlagen, die für die Besteuerung von Einkünften aus CFDs können sich darüber hinaus stetig ändern. Wenn beim Thema Steuer Fehler begangen werden, sind empfindliche Konsequenzen, wie zum Beispiel hohe Geldstrafen, nicht selten die unangenehme Folge. Aus diesem Grund sollte in dieser Hinsicht lieber auf Nummer sicher gegangen werden.

Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit Optionen, Kryptowährungen und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. 73-89 % aller Privatanleger verlieren Geld beim Handel mit CFDs. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
 
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