Der CFD Hebel

CFD WissenCFDs und viele andere innovative Finanzinstrumente werden unter Zuhilfenahme eines sogenannten Hebels getradet. In den nachfolgenden Abschnitten wird unter anderem erläutert, was es mit dem sogenannten Leverage-Effekt auf sich hat, wie der Hebel berechnet wird und welche Chancen sowie Risiken im Zusammenhang mit diesem stehen.
 

Der Leverage-Effekt in Kürze erklärt

Der Hebeleffekt findet in der Fachliteratur und in diversen Börsenmedien nicht selten auch als Leverage-Effekt oder einfach nur Leverage Bezeichnung. Gemeint ist dabei die Hebelwirkung auf das eingesetzte Kapital, sprich auf das Kapital, das der Trader auf seinem Handelskonto hinterlegt hat. Im Klartext bedeutet das, dass kleine Kursveränderungen zu großen Änderungen im Hinblick auf den Kontostand haben können – die Entwicklung erfolgt überproportional. Möglich wird das Ganze, wenn neben dem Eigenkapital zusätzlich Fremdkapital zum Einsatz kommt. Um dies wiederum realisieren zu können, muss in aller Regel über ein sogenanntes Marginkonto getradet werden. Mit diesem Kontotyp ist es möglich, dass der Wert einer eingegangenen Handelsposition die Einlage auf dem Konto um ein Vielfaches übersteigt. Je höher der gewählte Hebel, desto größer ist auch die Auswirkung der Kursveränderungen auf das Handelskonto. Natürlich können CFD-Trader nicht unbeschränkt gehebelte Positionen eingehen. In Abhängigkeit vom Basiswert ist der Hebel auf einen maximalen Wert beschränkt. So liegen die maximalen Hebel normalerweise in einem Bereich zwischen 5 und 50.

Die Berechnung des Hebels

Der Hebel kann ganz einfach auf Basis des Marginsatzes berechnet werden. Ein Marginsatz von 1 Prozent bedeutet, dass 99 Prozent der zugrunde liegenden Handelsposition fremdfinanziert wird. Um den Hebel zu erhalten, wird die Zahl 100 durch den Marginsatz geteilt. Beträgt der Marginsatz zum Beispiel 5 Prozent, dann ist der Hebel 20. Bei einem Marginsatz von 10 Prozent liegt der Hebel hingegen bei 10.

Der Hebel erhöht das Chancen und darüber hinaus das Verlustpotenzial

Trader greifen gerne auf Finanzinstrumente mit Leverage zurück, da hier die Aussicht auf hohe Gewinne besonders attraktiv erscheint. Der Hebel-Effekt ist allerdings ein zweischneidiges Schwert. Denn erhöht wird bei gehebelten Positionen nicht nur das Chancen-, sondern auch das Risikopotenzial. So ist es zum Beispiel nicht unrealistisch, einen Totalverlust des eingesetzten Kapitals zu erleiden. Besteht eine Nachschusspflicht, kann es sogar sein, dass die Verluste größer sind als das eingesetzte Kapital und nachgezahlt werden muss. Begünstigt werden derartige Situationen unter anderem durch einen extrem schnellen Anstieg der Volatilität oder durch sogenannte Weekend-Gaps beziehungsweise Gaps im Daily-Chart. Aus diesem Grund ist es mehr als sinnvoll, auf CFDs ohne Nachschusspflicht zurückzugreifen. Darüber hinaus lautet die Empfehlung, auf allzu hohe Hebel zu verzichten und sich strickt an das Regelwerk des Risiko- und Moneymanagements zu halten.

Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit Optionen, Kryptowährungen und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. 73-89 % aller Privatanleger verlieren Geld beim Handel mit CFDs. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
 
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