Der Margin-Call

CFD WissenIn der Welt der Börsen und Finanzmärkte gibt es jede Menge Begriffe, die in den diversen Medien, Interviews und auch Filmen für viel Furore sorgen. Ein Begriff der mit Sicherheit auch zu dieser Kategorie gehört, ist der sogenannte Margin Call. Es gibt wohl nicht allzu viele börsenbezogene Filme und Romane, in denen der Margin Call nicht zur Ansprache kommt.
 

Doch was steckt eigentlich hinter diesem Begriff, der nicht nur waschechte Börsianer aufschrecken lässt. In den nachfolgenden Abschnitten soll in Kürze dargestellt werden, was der Margin Call ist, in welchem Zusammenhang der Margin Call mit der Margin steht und weshalb er so viel Ungemach und Schrecken verursachen kann.

Der Margin Call – eine Begriffsdefinition

Der Margin Call ist ein Begriff, der dem kreditfinanzierten Trading zuzuordnen ist. Im Grunde genommen handelt es sich um eine Aufforderung des Brokers, die beinhaltet, Geld nachzuschießen. In aller Regel ist der Margin Call eine Folge einer für den Händler ungünstigen Kursentwicklung. Diese in diesem Fall ist so ungünstig verlaufen, dass der Saldo des Kontos nun unter der Erhaltungsmarge liegt. Es handelt sich um eine Forderung von weiteren Sicherheiten. Wird dem Margin Call nicht Folge geleistet, kann eine Zwangsliquidierung der Trading-Position ein Resultat sein.

Der Bezug des Margin Call zur Margin

Um richtig zu verstehen, weshalb der Händler Geld nachschießen muss, muss natürlich auch verinnerlicht werden, was es mit der Margin auf sich hat. Die Margin ist eine Sicherheitsleistung, die auf einem Trading-Konto hinterlegt werden muss, um Positionen eingehen zu können. Konten dieser Art finden auch als Marginkonten Bezeichnung. Marginkonten kommen zum Beispiel im Futures-, Devisen- und auch im CFD-Handel zum Einsatz. Mit einem Marginkonto ist es möglich, dass die Wertsumme der eingegangenen Positionen die Margin, sprich die Hinterlegungssumme, um ein Vielfaches übersteigt. Ein Teil der Position beziehungsweise der Positionen ist also fremdfinanziert. Das bedeutet wiederum, dass ein sogenannter Hebeleffekt auf das eingesetzte kapital wirkt. Dieser Hebel findet im englischsprachigen Gebrauch auch als Leverage Bezeichnung.

Das Schreckgespenst Margin Call

Um zu verstehen, weshalb der Margin Call so gefürchtet ist, sollte man sich folgenden Zusammenhang vor Augen halten. Im Rahmen einer gehebelten Positionierung erhöht sich sowohl das Gewinn- als auch das Verlustpotenzial. Je höher der in Anspruch genommene Hebel, desto stärker wirken sich auch die Kursveränderungen auf das Konto aus. Bewegt sich der Markt schnell in die falsche Richtung und sind zusätzlich hohe Hebel im Spiel, dann ist es nicht unrealistisch, dass die Sicherheitsleistung schnell aufgebraucht ist und der ungeliebte Margin Call folgt. Ein effizientes Risiko- und Moneymanagement setzt sich zum Ziel, diese Aufforderung seitens des Brokers unbedingt zu vermeiden.

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