Mit CFD Geld verdienen

CFD WissenCFDs, auch Differenzkontrakte genannt, sind derivative Finanzinstrumente, die in den Neunzigerjahren in Großbritannien entwickelt und zum Einsatz kamen. In Deutschland fand die Verbreitung der Differenzkontrakte erst vor rund zehn Jahren statt. Ihre wachsende Bedeutung ist unumstritten. So ist das Handelsvolumen in diesem Segment seit der Einführung deutlich gestiegen.
 

Allerdings ist hierzulande die Skepsis gegen diese innovativen Finanzinstrumente immer noch groß – das hat verschiedene Gründe. Zum einen ist es der Handel auf Margin, zum anderen der kurzfristige Trading-Gedanke, der die Ausrichtung dieser Instrumente beschreibt. Finanzprodukte mit spekulativer Ausrichtung, zu denen mit Sicherheit auch die CFDs gezählt werden können, werden vielerorts nicht selten als grundsätzlich verlustbringend bezeichnet. Die nachfolgenden Abschnitte sollten aufzeigen, dass das auch anders sein kann. Dargestellt werden zehn nützliche Tipps, die zu einem erfolgreichen Trading mit CFDs weiterhelfen sollen. Erfolgreich bedeutet, dass auf längere Sicht eine Rendite erwirtschaftet wird.

Tipp 1: Risiko- und Moneymanagement

In etlichen Trading-Büchern steht geschrieben, dass das Risiko- und Moneymanagement beim Handeln mit CFDs von höchster Bedeutung ist. Und auch hier steht das Risiko- und Moneymanagement an erster Stelle. Das hat auch seine Gründe. Denn wer die Regeln des Risiko- und Moneymanagements nicht verstanden, verinnerlicht hat und anwendet, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit, zumindest auf langfristiger Zeitebene, keinen Erfolg haben. Ein wichtiger Eckpunkt des Risiko- und Moneymanagements ist die Berechnung der Positionsgröße. Bei CFDs ist dieser Aspekt niemals außer Acht zu lassen, da das Marginkontomodell ein Trading mit hohen Hebeln zur Option werden lässt. Auch das Ausformulieren einer Exitstrategie, die zum Beispiel das Setzen eines Stop-Loss-Levels beinhalten kann, gehört auf den Plan.

Tipp 2: Die Märkte studieren – Tag für Tag

Eine außerordentlich wichtige Grundvoraussetzung für erfolgreiches CFD-Trading ist eine umfassende Markterfahrung. Aus diesem Grund ist es unabdingbar, ein Gefühl für bestimmte Marktsituationen zu bekommen. Ein intensives Studium der Märkte sollte daher nicht außer Acht gelassen werden. Das Lesen von Trading-Literatur kann helfen, den Prozess in vielerlei Hinsicht zu beschleunigen. Allerdings muss jeder Trader gewisse Erfahrungen selbst gemacht beziehungsweise gewisse Situationen selbst gesehen haben.

Tipp 3: Gut ausformulierte Trading-Strategie

Nach dem ausgiebigen Studium der Märkte können erste Trading-Strategien ausformuliert und getestet werden. Die Strategie kann natürlich auf diversen Ansätzen basieren. Es gibt sowohl Anhänger der Fundamentaldatenanalyse als auch Anhänger der Technischen Analyse – wichtig ist nur, dass die Strategie möglichst präzise konkretisiert wird und man nicht planlos von einer Strategie zur nächsten wechselt. Für Tests bieten sich CFD Demokonten an. Erst wenn die Strategie über einen relevanten Zeitraum funktioniert, sollte auf ein Echtgeldkonto zurückgegriffen werden. Aber auch hier sollte die neue Strategie vorerst mit minimalen Einsätzen getradet werden.

Tipp 4: Nur Geld spekulieren, das nicht anderweitig benötigt wird

Wenn es dann zum Befüllen des Echtgeldkontos geht, sollte ein Aspekt auf jeden Fall nicht außer Acht gelassen werden – fürs CFD-Trading sollte nur Geld zum Einsatz kommen, das nicht anderweitig benötigt wird. Zum einen besteht immer die Möglichkeit, einen Totalverlust zu erleiden, zum anderen solle die Psyche geschont werden. Tradet man zum Beispiel mit dem Geld, das eigentlich für die nächste Miete oder Leasingrate benötigt wird, wird zusätzlich Stress erzeugt – dieser wirkt sich in den allermeisten Fällen eher kontraproduktiv aus.

Tipp 5: Hebel minimieren

Die hohen maximalen Hebel, die im CFD-Bereich angeboten werden, können wirklich verlockend sein. Allerdings tragen sie nicht selten dazu bei, dass das auf das Trading-Konto eingezahlte Geld in kürzester Zeit vernichtet wird. Aus diesem Grund sollten vor allem CFD-Anfänger weitestgehend auf hohe Hebel verzichten.

Tipp 6: Besondere Risiken verhindern

Besondere Risiken, wie zum Beispiel die Nachschusspflicht, sollten nach Möglichkeit ausgeklammert werden. Denn bei einem Konto mit Nachschusspflicht kann es sein, dass eine verlustbringende Position zu Nachzahlungen führt. Ein unerwartet schnelles Wegbrechen der Liquidität beziehungsweise ein rascher Volatilitätsanstieg gehören zu den Marktereignissen, die zu derartigen Unannehmlichkeiten führen können. Das ist auch der Grund, weshalb die Empfehlung lautet, auf ein CFD-Konto ohne eine Nachschusspflicht zurückzugreifen.

Tipp 7: Verluste zulassen

Auch erfahrene Trader haben nicht selten ein Problem damit, Verluste zuzulassen. Das ist ein gravierender Fehler. Denn Verluste gehören zum Trading mit dazu. Es ist ausgesprochen unrealistisch, dass es eine Strategie gibt, bei der langfristig keine Verluste auftauchen. Aus diesem Grund sollte stets im Hinterkopf behalten werden, dass Verluste eher die Regel als die Ausnahme darstellen. Natürlich sollte die Summe der Verluste die Summe der Gewinne nicht übersteigen. Fällt das Chance-Risiko-Verhältnis auf längere Sicht allerdings ungünstig aus, sollte die Strategie infrage gestellt, geändert oder abgebrochen werden.

Tipp 8: Die Psyche im Griff haben

Das Thema Psyche wird von den meisten Trading-Anfängern unterschätzt. Bewusst wird einem die Relevanz der Psyche oftmals erst, wenn vom Demo- aufs Echtgeldkonto gewechselt wird. Der psychische Druck, der beim Echtgeldhandel entsteht, ist schließlich weitaus größer. Aus diesem Grund ist es unabdingbar, das Trading mit einer gewissen mentalen Stärke anzugehen. An Tagen, an denen man außerordentlich schlecht gelaunt ist oder psychischem Druck ausgesetzt ist, sollte das aktive Trading daher gemieden werden.

Tipp 9: Zu den zur Strategie passenden Zeiten handeln

Werden kurzfristige Strategien gehandelt, sollte zu Zeiten gehandelt werden, die von einer hohen Liquidität gekennzeichnet sein. Denn schon alleine die nicht selten verbesserten Spreads zu diesen Zeiten können sich positiv auf die Performance auswirken. Die Haupthandelszeiten können von Basiswert zu verschieden sein – sie sollten daher gezielt in Erfahrung gebracht werden.

Tipp 10: Sich Zeit lassen

Langfristig im Markt überleben – so sollte auch im CFD-Bereich die Devise lauten. Wer auf ein paar schnelle Gewinne hofft und vorhat, sich nach kurzer Zeit wieder CFDs zu verabschieden, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Schiffbruch erleiden. Der CFD-Handel ist kein schnelles Spiel – er verlangt nach einer hohen Professionalität und darüber hinaus nach Ausdauer.

Typische Fragen zum Themenfeld CFDs und Trading-Erfolg:

Es gibt diverse Fragen, die beim Themenfeld CFDs und Trading-Erfolg immer wieder zur Ansprache kommen. Eine nicht seltene Frage ist zum Beispiel, ob der CFD-Handel auch zur Geldanlage geeignet ist.

Ist der CFD Handel zur Geldanlage geeignet?

CFDs bieten sich in erster Linie für kurz und mittelfristige Spekulationen an, da sie zum Beispiel auch das Shorten ermöglichen und Postionen schnell aufgebaut beziehungsweise liquidiert sind. Als Anlageinstrument für den langfristigen Zeithorizont gibt es bessere Alternativen. Eine weitere Frage bezieht sich auf die Mindestsumme, die für das CFD-Trading aufgewendet werden muss. So wird häufig gefragt, ob der CFD-Handel auch mit wenig Geld möglich ist.

Ist ein CFD Handel auch mit wenig Geld möglich?

Die Mindestsummen, die für die Eröffnung eines Kontos beim Broker hinterlegt werden müssen, fallen im CFD-Segment relativ niedig aus. Nicht selten liegen diese schon unter 100 Euro – sie sind natürlich von Anbieter zu Anbieter verschieden. Des Weiteren wird manchmal gefragt, ob man mit dem CFD Handel Millionär werden kann.

Mit dem CFD Handel Millionär werden. Geht das?

Rein theoretisch betrachtet ist das natürlich nicht ausgeschlossen. Allerdings unterschätzen viele Anfänger die Kenntnisse, die Fähigkeiten und die Erfahrung, die für ein erfolgreiches Trading benötigt wird. Etliche CFD-Anfänger haben bereits mit dem Trading dieser Finanzinstrumente Geld verloren. Daher taucht nicht selten die Frage auf, wie das eigene Trading verbessert werden kann.

Mit dem CFD Handel Geld verloren. Was kann ich besser machen?

Die oben dargestellten zehn Tipps durften in dieser Hinsicht eine gute Hilfestellung bieten. Darüber hinaus gibt es jede Menge gute Trading-Bücher, Videos und Coachings, die das eigene Trading verbessern können. Das Hauptproblem vieler Anfänger ist, dass sie unterschätzen, welcher Aufwand es bedeutet, erfolgreich im Bereich Trading zu sein.
Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit Optionen, Kryptowährungen und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. 73-89 % aller Privatanleger verlieren Geld beim Handel mit CFDs. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
 
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