Kryptowährungen kaufen


Kryptowährungen lassen sich auf spezialisierten Kryptobörsen direkt kaufen. Einige Forex- und CFD-Broker bieten seit 2017 Krypto-CFDs für das Trading der Kursschwankungen von Kryptowährungen an. Inzwischen ermöglichen sehr wenige Broker - darunter IQ Option - ebenfalls den direkten Kauf und Verkauf der Währungen, sie stoßen also in das Geschäftsfeld der Kryptobörsen vor. Der Vorteil hierbei ist: Die regulierten Broker haben so gut wie immer eine längere praktische Handelserfahrung als die sehr jungen Kryptobörsen. Kunden können daher von höheren Sicherheitsstandards und einem besseren Service ausgehen. Auf die Einhaltung von Sicherheitsstandards achten allein schon die Regulierungsbehörden, welche die Lizenzen an Broker vergeben.

Kryptowährungen kaufen - eine Anleitung

Die meisten Börsen und Broker ermöglichen den Kauf und Verkauf verschiedener Kryptowährungen. Die Währungen können gegen konventionelles Geld (sogenanntes Fiat-Geld) und manchmal auch untereinander gehandelt werden. Das Grundprinzip des An- und Verkaufs ist sehr einfach:

  • Schritt 1: Konto bei einer Kryptobörse oder einem Broker eröffnen
  • Schritt 2: Geld auf dieses Konto einzahlen
  • Schritt 3: Kryptowährung kaufen
  • Schritt 4: Kryptowährung über die Börse oder den Broker verkaufen
  • Schritt 5: Guthaben auf ein privates Bankkonto auszahlen lassen

Für die Kontoanmeldung sind eine Registrierung und eine Verifizierung des Kontos nötig. Die Kryptobörsen und die Broker müssen auf die Einhaltung der Richtlinien des Geldwäschegesetzes achten. Diese schreiben unter anderem vor, dass sich ein Kunde mit einem Personaldokument und oft noch weiteren Unterlagen legitimieren muss. Die Registrierung erfolgt in der Regel über einen Button “Erstelle einen neuen Account”. Nach einem Klick auf diesen Button erscheint ein Feld, in welches der Nutzer seinen Vor- und Nachnamen, seine E-Mail-Adresse, ein Passwort und manchmal auch sein Land eingeben muss. Nach dem Absenden der Daten erhält er eine Bestätigungsmail. Durch Klick auf den Bestätigungslink wird das Konto eröffnet. Die Verifizierung erfolgt je nach Börse oder Broker durch die postalische Zusendung einer Ausweis- oder Reisepasskopie und gegebenenfalls einer aktuellen Verbraucherrechnung, die den Wohnsitz bestätigt, oder durch einen Videoident per Skype, bei dem der Kunde seine Dokumente in die Kamera hält. Bei manchen Börsen muss der Kunde auch eine Telefonnummer hinterlegen. Der Support ruft ihn dann zusätzlich zu Verifizierungszwecken zurück. Das Konto kann nach der Verifizierung auf verschiedenen Zahlungswegen kapitalisiert werden, bei einigen Anbietern ist die Kapitalisierung auch schon vorher möglich. Die Verifizierung erfolgt dann vor der ersten Auszahlung von Fiatgeld vom Kryptokonto auf das Bankkonto des Kunden. Die meisten Anbieter ermöglichen Einzahlungen per Kreditkarte, eWallet (gemeint sind eWallets für konventionelles Geld wie Skrill oder Neteller) und auch per Überweisung. Der Kauf einer Kryptowährung erfolgt per Klick auf “Buy“ und der Eingabe der Zahl von Coins in der entsprechenden Währung. Kryptowährungen, die inzwischen sehr teuer sind (wie der Bitcoin), können auch in Bruchteilen gekauft werden, zum Beispiel 0,01 BTC für 100 €, wenn der Kurs BTC/EUR bei 10.000 liegen würde (wie es schon der Fall war). Nach dem Klick auf “Kauf”

  • wird das Fiatgeld vom Nutzerkonto abgebucht sowie
  • die Kryptowährung dem Nutzerkonto gutgeschrieben.

Der Nutzer muss nun das Geld in eine eWallet - die elektronische Geldbörse - speziell für Kryptowährungen transferieren. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten, die wir weiter unten erläutern. Von der Wallet aus sind Überweisungen und in manchen traditionellen Geschäften und Cafés Bezahlvorgänge möglich. Das Kryptogeld kann daher auch von der eWallet wieder auf das Nutzerkonto bei der Kryptobörse transferiert und auf dieser - oder einer beliebigen anderen Kryptobörse - gegen Fiat-Geld oder eine andere Kryptowährung gehandelt werden.

Kryptowährungen kaufen: Ist das seriös in Deutschland?

Auch wenn Kryptowährungen heiß debattiert werden, sind sie nicht unseriös. In Deutschland haben sie sogar einen recht guten Stand bei offiziellen Stellen. Man denkt hierzulande über eine vernünftige Regulierung auf europäischer Ebene nach und hat dafür schon im Dezember 2017 gemeinsam mit Frankreich eine Arbeitsgruppe geschaffen. In anderen Staaten wie China und Südkorea gehen die Behörden teilweise gegen Kryptobörsen und ICOs vor (Initial Coin Offerings, Platzierungen von neuen Kryptowährungen), doch das liberale Mitteleuropa und die übrige westliche Welt haben nichts gegen Kryptowährungen - auch nicht, wenn sich diese vorläufig der staatlichen Kontrolle entziehen. In Japan erhielt der Bitcoin im April 2017 sogar den Status einer offiziellen Währung. Die relativ positive Haltung der meisten westlichen Politiker hat gute Gründe: Die hinter den meisten Kryptowährungen stehende Blockchain-Technologie sorgt für gewaltige Innovationen. Dass Blockchain-Projekte für gewöhnlich mit einer Kryptowährung verknüpft werden und daher solche Währungen wie Pilze aus dem Boden schießen, stört die Politiker nicht: Praktisch alle Kryptowährungen - selbst Bitcoin und Ether mit ihren Milliarden-Kapitalisierungen - haben für den globalen Wirtschaftskreislauf bislang nur eine sehr geringe finanzielle Bedeutung. Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen (Mitte Februar 2018: etwas über 400 Milliarden Dollar) entspricht in etwa der von vier bis fünf großen internationalen Konzernen (zum Vergleich: Marktkapitalisierung 2017 der Daimler AG: ~75 Milliarden Dollar). Gegen die Kapitalisierung von ganzen Staaten oder Währungsräumen wie der Euro- oder Dollarzone kommen Kryptowährungen noch längst nicht an. Auch die Transaktionen in Kryptogeld machen nur einen winzigen Bruchteil der weltweiten Finanztransaktionen aus. Daher gibt es aus Sicht seriöser Experten keinen Grund, wegen des Aufkommens von Kryptowährungen einen finanziellen Kontrollverlust der Staaten zu befürchten. Wovor allerdings gewarnt wird, ist die Volatilität von Kryptowährungen und möglicherweise die Kurzlebigkeit einiger ihrer Vertreter. Der gewaltige Run auf diese Währungen hat bis Ende 2017 zu einer gewissen Preisblase und anschließend bis Anfang Februar 2018 zu einem kleinen Crash geführt, der allerdings auch als gesunde Korrektur betrachtet werden kann (Stand: Ende Februar 2018). Einen solchen Crash gab es aber auch in den Aktienmärkten. Dow, Dax & Co. brachen sogar noch viel stärker ein als die Kryptowährungen. Als Fazit der obigen Fragestellung darf konstatiert werden: Kryptowährungen sind legal, sie sind mit einer bedeutenden Technologie verknüpft und werden daher auch von der Politik überwiegend wohlwollend betrachtet. Sie sind nicht gefährlich, allerdings schwanken ihre Kurse stark - wie auch die Kurse anderer Assets. Es handelt sich daher um ein spekulatives Investment - wie jedes börsliche Investment. Sichere und dabei unglaublich renditeträchtige Anlagen gibt es nicht. Jede Aktie dieser Welt kann im Kurs einbrechen.

Kryptowährungen kaufen: die Wallet

Wenn Kunden Kryptowährungen kaufen, können sie hierfür eine eigene Wallet nutzen oder auf die Wallet des Anbieters zurückgreifen. Die beiden Verfahren wollen wir kurz erläutern.

Kryptowährungen kaufen mit eigener Wallet

Eine eigene Wallet kann auf dem PC oder einem mobilen Endgerät installiert werden. Es gibt spezielle Anbieter nur für Wallets, auch Kryptobörsen bieten Wallets zum Download an. Für die Verwahrung der Krypto-Coins benötigt der Nutzer einen Private und einen Public Key. Letzterer ist öffentlich zugänglich, während der Private Key nur dem Nutzer gehört und sicher verwahrt werden muss. Dieses Verschlüsselungsprinzip gilt grundsätzlich für alle Krypto-Wallets. Neben den rein digitalen Wallets gibt es auch Hardware- und Paperwallets für die Offline-Speicherung von Kryptogeld. Diese Wallets schützen das Kryptogeld vor Hackerangriffen. Es handelt sich um USB-Sticks (Hardware-Wallet) oder den Ausdruck der Datei (meist als QR-Code) auf Papier.

Kryptowährungen kaufen ohne eigene Wallet

Einige Kryptobörsen und Broker - darunter IQ Option, wo seit Februar 2018 auch Kryptogeld gekauft werden kann - bieten cloudbasierte Wallets an. Diese werden durch den Anbieter gehalten und gegen Hackerangriffe geschützt. Der Nutzer kann hier seine Kryptowährung aufbewahren und online von jedem Endgerät und Ort aus auf die Wallet zugreifen. Die Lösung ist sehr komfortabel und erspart dem Nutzer langwierige Überlegungen zur Sicherheit der Wallet. Wir empfehlen daher die Nutzung einer internen Wallet wie beim Broker IQ Option, der im Übrigen mit einem sehr großen Angebot von 13 handelbaren Kryptowährungen glänzt (Stand: Februar 2018). Die meisten Börsen und Broker bieten sehr viel weniger Währungen an. Hinzu kommt die Erfahrung des Brokers IQ Option, der zudem von seiner Finanzaufsichtsbehörde CySec einwandfrei reguliert wird.

Tipps zum Kauf von Kryptowährungen

Wer die interne Wallet eines Anbieters wie IQ Option nutzt, kann dafür vom Broker eine App erhalten. Damit erfolgt die Abwicklung wie mit einer eigenen Wallet auf dem mobilen Endgerät. Neben dieser rein technischen Frage möchten Kunden zwei Dinge wissen:

1. Welche Kryptowährungen sollte man kaufen?

Es ist zweifellos vernünftig, auf etablierte Kryptowährungen zu setzen, denn einige der sehr kleinen Währungen mit geringster Marktkapitalisierung werden möglicherweise wieder verschwinden. Zu den etablierten Kryptowährungen gehören der Bitcoin, Bitcoin cash, Ether und Ethereum Classic, der Litecoin, der Monero, Dash und noch einige weitere Währungen, die IQ Option anbietet.

2. Wo kann ich Kryptowährungen kaufen?

Es gibt einige etablierte Anbieter, die jüngste Tests gut bestanden haben. Unsere Empfehlung ist der Broker IQ Option, dessen Angebot insgesamt noch viel größer ist. Eine Liste könnte so aussehen:

  • IQ Option - unsere Empfehlung
  • bitcoin.de
  • Kraken
  • Coinbase
  • Binance
  • HitBTC
  • Bitfinex

Zu IQ Option haben wir einen ausführlicheren Artikel eingestellt: "IQ Exchange - bei IQ Option Kryptowährungen kaufen und verkaufen". Bei diesem Broker können Kunden Kryptowährungen mit ihrer Kreditkarte kaufen. Die Gebühren betragen 1 % vom Umsatz. Das Besondere bei IQ Option ist, dass dieser Broker mit vielen anderen Börsen vernetzt ist und somit unter allen den besten Preis finden und anbieten kann.

Fazit: unsere Erfahrungen mit dem An- und Verkauf von Kryptowährungen

Es ist nicht schwer, Kryptowährungen zu kaufen und zu verkaufen. Interessenten sollten sich aber den Anbieter genau anschauen und auf Seriosität achten. Wir können aus diesem Blickwinkel sehr den vielfach getesteten Broker IQ Option empfehlen.

Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit binären Optionen, Forex und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
 
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