Markets.com

Markets.com LogoDer Broker Markets.com startete 2006 von Zypern aus und bietet seine Dienste inzwischen in über hundert Staaten an. Niederlassungen gibt es in etlichen europäischen Ländern, darunter auch in Deutschland. Dementsprechend profitieren Trader aus dem D.A.C.H.-Gebiet von einem deutschsprachigen Support.
 

In Zypern wird Markets.com von der CySec reguliert. Der Broker bietet CFDs und Forexwerte an, inzwischen hat er auch Krypto-CFDs in sein Programm aufgenommen. Darunter befindet sich mit dem Litecoin ein Klassiker.


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  • BTC-Future und weitere Währungen via CFDs handelbar
  • Hebel bei Kryptowährungen bis zu 1:2
  • Konto ab nur 100€
  • deutschsprachiger Support
  • MT4 und brokereigene Plattform
  • Webinare zum Krypto-Handel
  • kostenloses Demokonto

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Hinweis: Ihr Kapital unterliegt einem Risiko


Über den Litecoin

Litecoin LogoDiese Peer-to-Peer-Kryptowährung entstand kurz nach dem Bitcoin im Jahr 2011 und ist diesem hinsichtlich der Konstruktion sehr ähnlich. Litecoins werden wie Bitcoins im Netz geschürft, ihre Übertragung basiert auf einer Open-Source-Verschlüsselung ohne zentrale Steuerung.
 

Ein P2P-Netzwerk, das dem des Bitcoins ähnelt, verwaltet alle Bilanzen, Transaktionen und Ausgaben. Bei der Erstellung von Litecoins generieren die Miner Blöcke mit einer kryptologischen Hashfunktion. Bei diesem Prozess finden sie einen Hash, lösen also bestimmte Rechenaufgaben und schaffen damit neue Litecoins. Dabei bildet die Mining-Rate eine geometrische Reihe. Sie halbiert sich nach vier Jahren bis zur vordefinierten Gesamtmenge aller Litecoins, die wie beim Bitcoin eine absolute Obergrenze erreichen wird und damit über einen natürlichen Inflationsschutz verfügt. Allerdings ist die absolute Litecoin-Menge mit 84 Millionen viermal so groß wie die des Bitcoins. Das Litecoin-Mining kann auf einem einzelnen PC durch eine Privatperson durchgeführt werden, aber es gibt auch Mining-Pools und Firmen, die gewerblich Litecoins minen. Litecoins, die in 100.000.000 Einheiten teilbar sind, lassen sich in andere Kryptowährungen - vorrangig in den Bitcoin - und in Fiatgeld tauschen. Der Handel findet auf Digital Currency Exchangers - Online-Kryptobörsen - statt. Wichtig für die Käufer von Litecoins ist das Wissen um die Irreversibilität von Litecoin-Transaktionen, weshalb es sich nicht anbietet, beim Kauf eine Kreditkarte einzusetzen - deren Transaktionen sind rückbuchbar. Es bestünde die Gefahr von Chargebacks (unerwünschte Rückbuchungen).

Litecoin als Bitcoin-Alternative

Nachdem sich ab 2010 andeutete, dass der Bitcoin als bis dato singuläre Kryptowährung unter Umständen einmal sehr teuer werden könnte (was sich später trotz des Zuwachses an Kryptowährungen bewahrheitete), wurde der Litecoin 2011 durch den Programmierer Charlie Lee als Bitcoin-Alternative geschaffen. Das war eine kluge Initiative, die sich noch einmal sehr auszahlen dürfte, wenn Kryptowährungen im Ganzen als Bezahlsystem einen festen Platz im Wirtschaftsleben erhalten haben. Das ist heute (2018) noch nicht der Fall. Charlie Lee erkannte auch einige bedenkenswerte Punkte beim Bitcoin - unter anderem die sehr begrenzte Menge von nur insgesamt 21 Millionen zu schürfenden Bitcoins - und konzipierte den Litecoin daher etwas anders. Folgende Unterschiede zwischen diesen beiden klassischen Kryptowährungen lassen sich feststellen:

  • Es wird nach dem Abschluss des Mining-Prozesses im Litecoin-Netzwerk 84 Millionen Coins geben. Im Bitcoin-Netzwerk gibt es nur 21 Millionen Einheiten. Diese Zahl ist sehr klein und könnte tatsächlich noch einmal zu einer Preisexplosion des Bitcoins in den sechsstelligen Bereich führen, die einige Experten schon seit 2017 voraussagen. Eine so teure Währung verliert aber an Fungibilität (Handelbarkeit), sie wird nur noch wie Gold gehortet. Der Litecoin könnte aufgrund der größeren Menge und des geringeren Fiat-Preises pro Coin (Preis in Dollar, Euro oder einer anderen klassischen Währung) die alltagstauglichere Währung werden. Damit dürfte sie im Preis noch etwas steigen, aber niemals so teuer werden, dass kaum ein Mensch noch ganze Litecoins kauft. Das ist beim Bitcoin heute schon der Fall.
  • Litecoin-Transaktionen funktionieren deutlich schneller als Bitcoin-Transaktionen. Die Litecoin-Blöcke werden alle 2,5 Minuten erzeugt, beim Bitcoin sind es 10 Minuten. Auch das macht diese Währung alltagstauglicher.
  • Litecoin verwendet einen anderen Hash-Algorithmus als Bitcoin. Beim Bitcoin nutzen die Miner SHA256, beim Litecoin ist es scrypt. Diese spezielle sequentielle Funktion für den Proof-of-work-Algorithmus des Litecoin-Minings hat Colin Percival entwickelt. Sie erleichtert das dezentrale Mining, weil nicht so gigantische Rechenleistungen wie beim Bitcoin erforderlich sind und auch der Stromverbrauch deutlich kleiner ausfällt. Beim Bitcoin findet inzwischen eine Mining-Zentralisierung statt: Aufgrund des benötigten Stroms, der hohen Rechnerkapazitäten und der speziellen Hardware schürfen fast nur noch Firmen den Bitcoin, während das Litecoin-Mining nach wie vor an einem privaten Rechner mit einer normalen CPU oder GPU möglich ist. Für das Bitcoin-Mining werden schon länger spezielle ASICs angeboten, doch Litecoin-Miner brauchen diese nicht. Daher ist das Schürfen dieser Kryptowährung auch nicht unbedingt von den finanziellen Ressourcen des Miners abhängig.

Sicherheit beim Litecoin

Die Litecoin-Programmiersprache scrypt soll aufgrund ihrer speziellen Konstruktion besser Brute-Force-Angriffe abwehren. Solche Angriffe basieren darauf, dass ein Hacker mit spezieller Hardware alle möglichen Codes durchrechnet, bis er einen Algorithmus geknackt hat. FPGAs und ASICs können dazu in der Lage sein. Wer aber scrypt hacken will, muss einen riesigen Arbeitsspeicher knacken, was sich beim aktuellen Litecoin-Preis (um 56 Dollar Ende August 2018, Bitcoin: um 6.700 Dollar) einfach nicht lohnt. Wer Litecoins privat minen will, sollte GPUs (Grafikprozessoren) verwenden, CPUs funktionieren aber auch. GPUs sind speziell für größere Datensätze und Texturen ausgelegt.

Kursentwicklung des Litecoins

Anfangs kostete ein Litecoin nur wenige Cent, dann stieg der Preis bis Februar 2014 auf ein frühes Hoch von 21,50 US-Dollar. Anschließend fiel er wieder deutlich zurück. Mit dieser Schwankung hatte damals auch der Bitcoin zu kämpfen, überhaupt entwickelte sich der Preis dieser beiden Kryptos überwiegend parallel. Nur war der Bitcoin irgendwann viel teurer als der Litecoin und blieb es auch. Als im Frühjahr 2017 nach der offiziellen Zulassung des Bitcoins in Japan als allgemeine Währung dessen Preis explodierte, zog er auch den Litecoin - wie die meisten anderen Kryptowährungen - mit. Letzterer stieg auf ein Hoch über 350 Dollar, danach sank der Kurs wieder. Heute kostet ein Bitcoin fast das 120-Fache eines Litecoins, was angesichts der geschürften Coins in beiden Währungen eine vollkommen unrealistische Ratio darstellt. Normalerweise müssten Bitcoins nur viermal so teuer sein wie Litecoins. Doch die Welt wurde erst langsam auf die Kryptowährungen aufmerksam, dann kannten normale Menschen nur den Bitcoin und kaum eine andere virtuelle Währung. Das löste den gigantischen Hype um den Bitcoin aus. Der Litecoin könnte aber preislich einmal nachziehen.

Fazit zum Litecoin-Handel bei Markets.com

Markets.com LogoTrader sollten diese interessante und vielleicht noch einmal sehr wichtige Kryptowährung gut im Auge behalten. Markets.com bietet CFDs auf steigende und fallende Litecoin-Kurse an, sodass sich in jeder Marktsituation Geld verdienen lässt.
 

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Hinweis: Ihr Kapital unterliegt einem Risiko

Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit Optionen, Kryptowährungen und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. 73-89 % aller Privatanleger verlieren Geld beim Handel mit CFDs. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
 
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