Monero

MoneroDie Kryptowährung Monero (XMR) basiert wie der Bitcoin und viele andere Kryptowährungen auf einer Blockchain, fokussiert stärker als der Bitcoin auf Anonymität und Privatsphäre und zeichnet sich durch einen anderen Ansatz bei der Geldmengenbegrenzung und Skalierbarkeit aus. Die Bezeichnung “Monero“ ist ein Esperantowort und bedeutet in dieser Kunstsprache “Münze” und gleichzeitig “Währung“.
 

Technische Basis von Monero

Die technische Basis ist das CryptoNote-Protokoll. Dieses unterscheidet sich von der Bitcoin-Blockchain und führt zu einer stärkeren Anonymität der Nutzer. Auch ist der Proof-of-Work-Algorithmus für handelsübliche Prozessoren ausgelegt, es ist also für das Mining keine gewaltige Hardwareaufrüstung nötig. Die Mining Difficulty wird ebenso wie die Blockgröße - eine Voraussetzung für die Skalierbarkeit - im Gegensatz zum Bitcoin kontinuierlich angepasst. Der Monero hat viel Zulauf, er gehört zu den Kryptowährungen mit der höchsten Marktkapitalisierung. Die Währungseinheiten des Monero (XMR) sind bis auf 0,000000000001 XMR teilbar. Das ist wichtig, falls der Monero einmal - wie der Bitcoin - sehr teuer werden sollte. Am 3. März 2018 kostet ein Monero 291 Euro. Der beim Monero-Mining eingesetzte CryptoNight PoW (Proof-of-Work-Algorithmus) eignet sich für das Mining mit den CPUs, den GPUs und dem RAM von handelsüblichen PCs. Für das Mining von Bitcoin hingegen sind spezielle Hardwareausrüstungen (sogenannte ASICs, application-specific integrated circuits, anwendungsspezifische integrierte Schaltungen) nötig, die ein privater Miner angesichts der schnellen technischen Entwicklung nicht unbedingt anschaffen möchte. Daher findet das Mining von Bitcoins hauptsächlich in großen Serverfarmen von spezialisierten Unternehmen statt, während private Miner durchaus daheim Moneros schürfen können - das lohnt sich für technisch versierte Anwender. Um weiterhin ohne ASICs auszukommen, gibt es beim Monero gelegentliche Anpassungen, die auch via Hard Fork durchgeführt werden. Der Mining-Algorithmus des Monero ist sogar so schlank, dass er mithilfe einer WebAssembly-Implementierung sogar auf dem Smartphone durchgeführt werden kann. Es gibt Anbieter, die Monero-Mining für die Finanzierung von Webseiten nutzen. Sie zapfen dabei die Energie und die Hardware von Nutzern an, und zwar mit und sogar ohne deren Zustimmung.

Die Difficulty-Anpassung und die Block-Intervalle beim Monero

Ein Block wird beim Monero in zwei Minuten generiert, beim Bitcoin sind es zehn Minuten. Die sogenannte Mining-Difficulty, also die Schwierigkeit, einen neuen Block zu erzeugen, steigt beim Monero im Gegensatz zum Bitcoin kontinuierlich. Das Mining von Monero erscheint damit vorteilhafter. Das könnte die Währung für den praktischen Gebrauch einmal nützlicher machen als Bitcoins. Auch der Mining Reward (Menge der pro Block generierten Moneros) fällt kontinuierlich, während er sich beim Bitcoin alle vier Jahre abrupt halbiert. Die Geldmenge aller Moneros wird wahrscheinlich ab 2040 die Menge der Bitcoins (Limit bei 21 Millionen BTC) übersteigen. Jedoch werden durch die steigende Mining Difficulty allmählich immer weniger Moneros erzeugt, gleichzeitig dürften gelegentlich Coins verloren gehen. Das bedeutet, dass die Geldmenge irgendwann wahrscheinlich nicht mehr steigt und der Monero allein dadurch teurer wird.

Anonymität beim Monero

Das beim Mining verwendete CryptoNight-Protokoll verwendet Stealth Addresses und Ring Signatures. Der Stealth Adressen sorgen dafür, dass Transaktionen nicht öffentlich einsehbar sind, wenn der Nutzer nicht den Private Key besitzt. Sie können mithilfe eines Viewkeys sichtbar gemacht werden, den der Nutzer freiwillig veröffentlichen kann. Damit ist die Monero-Blockchain optional transparent, was für Unternehmen wichtig sein kann, die nicht in den Verdacht der Geldwäsche oder Steuerhinterziehung geraten wollen. Mit Ring-Signaturen lassen sich hingegen Transaktionen stark verschleiern und vermischen, was sie praktisch unsichtbar macht. Monero-Währungseinheiten werden damit echt fungibel, das Blacklisting eines Guthabens ist nicht möglich. Die Ring-Signaturen benötigen ein höheres Datenvolumen bei Transaktionen als beispielsweise beim Bitcoin. Die Monero-Blockchain wächst daher bei gleichem Transaktionsaufkommen schneller als die des Bitcoins. Das ist praktisch noch nicht relevant, weil bislang viel weniger Moneros als Bitcoins transferiert werden.

Technische Änderungen des Monero-Protokolls

Das Protokoll wird gelegentlich angepasst, was auch mithilfe von Hard Forks geschieht. Diese Protokoll-Änderungen, die etwa halbjährlich stattfinden, sind nicht rückwärts-kompatibel. Der Monero soll technisch stets weiterentwickelt werden. Unter anderem ist die Unterstützung von Multi-Signature-Transaktionen geplant (mithilfe von RingCT), wodurch sich die Anonymität von Monero-Transaktionen noch weiter erhöhen dürfte. Auch die Block- und Transaktionsgrößen werden damit steigen. Es steht hinter dem Monero, der als reine Bezahlwährung konzipiert und nicht (wie viele andere Kryptowährungen) an eine sonstige Datenanwendung gekoppelt ist, ein Entwicklerteam, das im Kern aus sieben Mitgliedern besteht. Fünf von ihnen sind unbekannt. Viele private Miner beteiligen sich an der Entwicklung des Protokolls.

TIPP: Zum Handel und Kauf von Monero lesen Sie unseren Ratgeber-Artikel Monero kaufen und handeln

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