Neo

NeoDer Neo Coin gehört zur ersten dezentralisierten Open Source Plattform für chinesische Blockchain-Projekte. Er lehnt sich stark an die Ethereum-Blockchain an und nutzt digitale Identitäten für verschiedene Assets. Dazu gehören auch Finanztransaktionen zwischen den Teilnehmern. Die blutjunge Währung Neo Coin wurde aus dem Stand vergleichsweise wertvoll, ein Neo Coin kostet am 3. März 2018 schon rund 100 Euro.
 

Ziele von Neo

Die Neo Blockchain Community will wie ihre Kollegen der Ethereum Foundation eine neue “Smart Economy“ schaffen. Dazu gehören Blockchain-verwaltete Smart Contracts, welche die Abläufe automatisieren und in der Blockchain darstellen. Das erste Whitepaper zu Neo gab es 2014, ab 2015 wurde die NeoVM (Neo Virtual Machine) entwickelt. Sie soll eine unbegrenzte Skalierbarkeit von Transaktionen gewährleisten. Der Neo Coin ist als Währung ein Anhängsel der gleichnamigen Blockchain, die genauso wie die Ethereum-Blockchain für praktische Anwendungen mithilfe von Smart Contracts geschaffen wurde. Sie basiert auf traditionellen Programmiersprachen (.NET, C#, Java und Python), während die Ethereum-Blockchain mit einer eigens entwickelten Programmiersprache (Solidity) betrieben wird. Zwar stammt die Neo Blockchain aus China, doch inzwischen ist ihre Community ein Sammelbecken für Webentwickler der ganzen Welt. Diese interessieren sich nicht nur für die Smart Contracts, sondern auch für die Cloud-Lösungen, die das Neo-Netzwerk abbilden kann.

Die Neo-Entwicklung

Neo hieß zuerst Antshares und wurde in Neo umbenannt, weil es sich im Grunde um eine Iteration (Annäherung an eine Lösung durch Wiederholung) auf die Smart Contracts von Ethereum handelt. Der einzigartige Blockchain-Algorithmus von Neo soll das Ethereum-Modell verbessern. Die Grundlagen der Smart Contracts blieben erhalten, doch Neo unterstützt darüber hinaus besser als Ethereum den dezentralisierten Handel und die Identifizierung mehrerer Vermögenswerte. Außerdem schließt Neo Schlupflöcher, durch die Ethereum-Verträge anfällig für Hacker wurden. Der Erfolg des Neo Coins basiert auch darauf, dass hinter ihm wie bei Ethereum eine praktische Anwendungsmöglichkeit steht. Während der generelle Hype um alle Kryptowährungen an eine Blase erinnert, werden die Geschäftsanwendungen mithilfe von Blockchains allgemein gelobt und von etablierten Unternehmen genutzt. Ethereum war die erste Blockchain, die primär für solche Geschäftsanwendungen entwickelt wurde und deren Währung Ether nur noch quasi als Anhängsel für die Finanzierung des Projekts aufgelegt wurde - und gerade mit diesem Hintergrund sehr erfolgreich wurde. Inzwischen sind zahllose Projekte mit Kryptowährungen diesem Weg gefolgt, eines dieser Projekte ist die Neo Blockchain. Durch den Fokus auf Smart Contracts wurde Neo aus dem Stand ein direkter Ethereum-Konkurrent. Nicht alle Blockchain-Projekte werden primär für Smart Contracts geschaffen, es gibt viele sonstige Anwendungen etwa als Datenbank für Kunstwerke oder im technischen Bereich (selbst bei Automobilzulieferern). Der Neo war zunächst (wie viele junge Kryptowährungen) sehr günstig zu haben, doch schließlich explodierte sein Kurs. Ab August 2017 stieg er um über 300 %, die Währung Neo Coin eroberte sich damit einen Platz im Ranking unter den sechs wertvollsten Kryptowährungen (neben Bitcoin, Bitcoin cash, Ether, Ripple und Litecoin).

Woher kam der Erfolg von Neo?

Das Team hinter Neo arbeitet unter seinem Chef Da Hongfei höchst professionell. Vor dem Neo-ICO sprachen die Entwickler nicht über den möglichen (spekulativen) Wert ihrer Münze, sondern über die möglichen Real-World-Anwendungen (wie den Einsatz für Smart Contracts). Die Parallele mit Ethereum hatte noch weitere Folgen. Da Ether inzwischen vergleichsweise wertvoll ist, zogen viele Anleger Parallelen zwischen dieser und der neuen Währung. Ethereum ist ein westliches, Neo ein fernöstliches Projekt, beide haben das Potenzial, Geschäftsanwendungen gravierend zu verbessern. Es liegt nahe, dass der Neo Coin eine ähnliche Preisentwicklung wie der Ether durchlaufen müsste. Ein Ether kostet am 3. März 2018 knapp 700 Euro - da ist der Neo noch sehr günstig zu haben (siehe oben). Darüber hinaus ist das chinesische Kernentwicklerteam des Neo sehr gut vernetzt, und zwar offenbar auch mit der kommunistischen Regierung und mit chinesischen Finanzinstituten. Auf die Kooperation mit Letzteren hatte ein führendes Teammitglied schon im Herbst 2017 in einem Tweet hingewiesen. Die chinesische Regierung wiederum will zwar die ungebremste Spekulation mit Bitcoins und die mögliche Kapitalflucht mit Kryptowährungen eindämmen, doch sie steht technischen Innovationen wie beim Neo grundsätzlich positiv gegenüber - vor allem dann, wenn sich die Entwickler mit der Partei- und Staatsführung arrangieren. Dieser Aspekt darf nicht unterschätzt werden, er spielt in einer Diktatur eine herausragende Rolle. Daher hat der Neo Coin noch ein großes Potenzial. Möglicherweise überholt die Neo-Blockchain sogar einmal das Ethereum-Projekt. Dann wären Neo Coins wahrscheinlich wertvoller als Ether.

TIPP: Zum Handel und Kauf von Neo lesen Sie unseren Ratgeber-Artikel Neo kaufen und handeln

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