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NewsBinäre Optionen sind in der EU seit dem 2. Juli 2018 verboten. Das ist bedauerlich für viele Trader, denen diese Handelsinstrumente sehr am Herzen lagen, doch es gibt Alternativen. CFDs auf Forexwerte, Aktien, Indizes, Rohstoffe und Kryptowährungen bieten sich an, ebenso aber ETFs.
 

Was sind CFDs?

CFDs sind Differenzkontrakte (Contracts for Difference). Sie bilden den Preisunterschied im Kursverlauf eines Basiswertes gehebelt ab. Das bedeutet beispielsweise, dass sich der Basiswert preislich um zwei Prozent verändert, der CFD aber um 100 %, weil er 1:50 gehebelt ist. Damit sind sehr hohe Gewinne möglich, wobei das Verlustrisiko im selben Ausmaß steigt, aber durch einen Stopploss begrenzt werden kann. Ein CFD kann bei steigendem oder fallenden Kurs seines Basiswertes gewinnen, je nachdem, ob er als Call- oder Put-CFD ausgelegt ist. Durch die große Hebelwirkung können Trader mit vergleichsweise sehr kleinem Kapitaleinsatz die hohen Gewinne erzielen.

Vorteile des CFD-Handels

Nicht nur der geringe Kapitaleinsatz und die hohen Gewinnmöglichkeiten zählen zu den Vorteilen von CFDs. Sie können auch äußerst flexibel in verschiedensten Märkten eingesetzt werden, gewinnen bei jeder Kursbewegung und können mit unterschiedlichen Hebeln gewählt werden. Nicht immer ist ein hoher Hebel vorteilhaft, wenn der Trader beispielsweise den CFD sehr lange halten möchte und der Meinung ist, dass es zwischenzeitlich durchaus Kursrückschläge geben kann. Das ist bei vielen Aktien der Fall. Der Trader wählt dann einen eher kleinen Hebel (zum Beispiel 1:5 bis 1:10) und kann die Kursrückgänge mit einem großzügigen Stopploss oder sogar ganz ohne Stopploss “aussitzen”. Im schnellen Daytrading wiederum ist der hohe Hebel vorteilhaft. Die Bewegungen eines Basiswertes fallen im Verlauf eines Tages selten sehr hoch aus, doch mit einem CFD sind dennoch Gewinne von mehreren Hundert Prozent möglich. Das gelingt aber nur mit höheren Hebeln. Damit haben Trader gute Chancen auf Gewinne, selbst wenn sie mit einem Startkapital von nur 100 oder 200 Euro beginnen. Sie dürfen nur nicht allzu viel verkehrt machen. Es gibt natürlich nicht viele Menschen, die mit einem anfänglichen Einsatz von 100 Euro reich werden, die Praxis sieht anders aus. Die meisten Trader beginnen nebenher, erleiden anfangs auch Verluste (“Lehrgeld”), schießen aber immer wieder etwas Geld nach und erlernen damit auch das Trading mit Echtgeld neben dem obligatorischen Demotrading. Da nun ein CFD mit sehr wenig Geld handelbar ist, schießen diese Personen anfangs gelegentlich etwas Geld nach. 100 oder 200 Euro pro Monat hat praktisch jeder Mensch übrig, um damit ins interessante Tradinggeschäft einzusteigen. Weitere Vorteile wären:

  • Die Marktrichtung ist für den CFD-Handel unerheblich. Jede Bewegung aufwärts oder abwärts kann zu einem Gewinn führen.
  • CFDs gibt es auf alle wichtigen Basiswerte - Aktien, Indizes, Kryptowährungen, Forexwerte, Rohstoffe und sogar auf Anleihen.
  • Die meisten CFDs kosten zwar einen kleinen Spread (Differenz zwischen An- und Verkaufspreis), aber keine Ordergebühr. Diese gibt es in der Regel nur auf einige Aktien-CFDs. Damit ist der Handel unglaublich preiswert und auf diese Weise weniger riskant. Ohne Ordergebühr können Trader auch mit wirklich sehr kleinen Positionen operieren.
  • Die Preisbewegung eines CFDs ist sehr leicht verständlich. Umständliche mathematische Künste wie bei klassischen Optionen sind überflüssig.

Was sind ETFs?

ETFs sind “Exchange Traded Funds”, also börsengehandelte Indexfonds. Sie bilden die Wertentwicklung unterschiedlicher Indizes ab. Es kann sich dabei um einen klassischen Index wie den Dax, um einen Rohstoffindex, einen Branchenindex oder auch um einen geografischen Index (zum Beispiel europäische Aktien) handeln. Wie der ETF zusammengestellt wird, obliegt dem Fondsmanagement. Solche Eigenschaften weisen andere Fonds auch auf, aber ETFs werden sehr kostengünstig gehandelt - mit einem minimalen Ausgabeaufschlag oder auch ganz ohne Ausgabeaufschlag. Auch müssen einzelne Anteile (im Gegensatz zu klassischen Fonds) nicht ausnehmend teuer sein. Damit können auch Privatanleger mit weniger Geld kostengünstig in einen Teilmarkt investieren. Interessant ist an einem ETF stets das Konzept, das hinter ihm steht. So könnte er den Edelmetall- oder den Energiesektor abbilden, die europäische Automobilbranche oder die US-amerikanischen Technologiewerte, es gibt grenzenlos viele Möglichkeiten. Wegen dieser Vielfalt gelten ETFs als perfekte Bausteine für das private Anlageportfolio. Folgende Vorteile bieten ETFs knapp zusammengefasst:

  • kostengünstig
  • breit diversifiziert
  • transparent
  • thematisch fokussiert
  • flexibel
  • liquide

Warum sind ETFs so günstig?

Ein ETF wird einmalig zusammengestellt, manchmal bildet er sogar komplett einen Index wie den Dax ab. Dann läuft er einfach, ein aktives Fondsmanagement gibt es nicht. Das macht ihn günstig. Inwieweit ein aktives Fondsmanagement überhaupt vorteilhaft ist, gilt unter Experten als umstritten. Bei Untersuchungen von Anlagegesellschaften stellte sich bisweilen heraus, dass ETFs besser abschnitten als die aktiv gemanagten Fonds mit ihren Umschichtungen - einfach deshalb, weil die Fondsmanager nicht “klüger als der Markt” waren. Doch wir wollen an dieser Stelle nicht pauschalisieren. Es gibt auch außerordentlich geschickte Fondsmanager, die den Ausgabeaufschlag auf einen klassischen Fonds mehr als wert sind und unglaubliche Performances erwirtschaften (manchmal zwischen 100 bis 200 % jährlich). Wer darauf setzt und etwas mehr Geld erübrigen kann, sollte in klassische Fonds investieren. Für viele Kleinanleger dürfte aber der ETF die bessere Wahl sein. Es ist nur vorab die Überlegung nötig, welcher Sektor sich möglicherweise in den nächsten Jahren wirklich gut entwickelt. Wie bei allen Fonds sollte auch ein ETF-Anteil ruhig etwas länger gehalten werden. Wer beispielsweise glaubt, dass die erneuerbaren Energien noch eine sehr große Zukunft vor sich haben, könnte jetzt in einen ETF mit diesem Fokus investieren. Empfehlenswert wäre dabei sicher ein ETF, der das Risiko streut und nicht nur auf deutsche Solarunternehmen, sondern vielleicht auf global aufgestellte Solar-, Windkraft- und Biomasse-Erzeuger setzt, darunter auch auf chinesische Unternehmen. Die chinesische Subventionspolitik im Solarsektor ist umstritten und wirklich ein Grund für Strafzölle, weil sie den europäischen und amerikanischen Markt beschädigt, doch wer mit einem Fonds Geld verdienen will, muss den Erfolg der Chinesen anerkennen. Diversifikation gehört zu den großen Vorteilen von ETFs.

Wo sind denn CFDs und ETFs erhältlich?

Der Broker IQ Option bietet diese Alternativen zu den nunmehr verbotenen binären Optionen an. Dieser Broker ist äußerst seriös und glänzt mit besten Konditionen sowie einem erstklassigen Support. Zudem bietet er seinen Tradern ein dauerhaft kostenloses Demokonto an.

Desweiteren empfehlen wir einen Blick auf unseren CFD-Brokervergleich, Forex-Brokervergleich sowie Kryptowährungen-Brokervergleich.

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  • Digitale/Binäre Optionen für Schweiz und non-EU weiterhin verfügbar

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Hinweis: Ihr Kapital unterliegt einem Risiko

Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit Optionen, Kryptowährungen und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. 73-89 % aller Privatanleger verlieren Geld beim Handel mit CFDs. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
 
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