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NewsSynthetix ist eine DeFi-Markt-Plattform, welche die Einführung des Derivatehandels plant. Der DeFi-Markt (DeFi steht für „Decentralized Finance“) wächst derzeit stark. Die Anbieter wie Synthetix setzen nun zunehmend auf Derivate neben den Basiswährungen Kryptowährungen, Rohstoffe und Aktien.
 

Was ist der DeFi-Markt?

Decentralized Finance (dezentrale Finanzwirtschaft) befasst sich mit digitalen Assets, Smart Contracts (intelligenten Verträge), Protokollen und blockchainbasierten DApps. Eine sehr bekannte, aber nicht die einzige DeFi-Plattform ist Ethereum. Hierüber werden schon diverse Smart Contracs abgewickelt und mit der internen Kryptowährung Ether bezahlt. Gold- und Immobilienhändler, aber auch Bibliotheken nutzen Ethereum und verwandte Plattformen. DeFi ist ein offenes Finanzökosystem, das den dezentralen Aufbau kleinerer Finanzinstrumente und -dienstleistungen ermöglicht. Im Kryptoraum gilt DeFi derzeit als eines der wichtigsten Themen, weil der traditionelle Finanzmarkt zentralisiert aufgebaut ist. Zentralbanken mit behördlichen Befugnissen geben die Währungen heraus, mit denen das gesamte ökonomische und gesellschaftliche Leben funktioniert. Die Zentralbanken verfügen daher über die Macht, die Währungen preislich zu regulieren. Sie kontrollieren damit unsere Vermögenswerte. In Zeiten einer Finanzkrise werden Währungen regelmäßig entwertet – in früheren Jahrzehnten durch das schiere Drucken von Papiergeld, in unserer modernen Zeit durch subtilere Methoden wie Zinssenkungen und Quantitative Easing (Anleiheaufkaufprogramme). Damit verlieren wir die Kontrolle über unsere Bargeldbestände, aber auch Sachwerte wie Gold und Immobilien. Dass der Goldpreis von Zentralbanken manipuliert wird, gilt längst als offenes Geheimnis. DeFi-Plattformen setzen dem unter anderem mit den modernen Kryptowährungen einen vollkommen frei funktionierenden Markt entgegen. Daher ist der Zuspruch zu ihnen trotz der Volatilität der meisten Kryptowährungen ungebrochen.

Derivate auf Synthetix

Synthetix ist eine Krypto-Börse auf der Basis der Ethereum-Blockchain. Sie führt nun den Handel mit Derivaten ein, den es auch auf anderen Börsen und bei Brokern (ein Beispiel wäre IQ Option) schon gibt. Möglichkeiten bieten unter anderem Futures und binäre Optionen. Diese neuen Features will Synthetix im dritten Quartal des laufenden Jahres 2020 einführen. Die Plattformbetreiber erwarten davon einen erhöhten Zuspruch neuer Anleger. Synthetix gibt es seit 2017, Anfang 2020 gilt die Plattform als das weltweit drittgrößte DeFi-Projekt mit einem derzeitigen Anlagevolumen (März 2020) von über 100 Millionen US-Dollar. Die beiden über Synthetix rangierenden Anbieter MakerDAO und Compound verwalten noch etwas mehr Vermögenswerte, nämlich 535 und 132 Millionen US-Dollar. Bislang investieren die Anleger auf Synthetix direkt in Kryptowährungen, Aktien und Rohstoffe, doch der Derivatehandel ist sehr interessant. Das gehandelte Volumen von Futures und binären Optionen nimmt ständig zu, weshalb Synthetix diese Instrumente nun auch ins Programm aufnimmt. Den Auftakt sollen Krypto-Derivate bilden, später werden Derivate auf Rohstoffe und Aktien hinzukommen. Es sind Hebelwirkungen bis 1:20 geplant. Auch FIAT-Währungen (klassisches Geld) sollen mit Derivaten gehandelt werden können. Den ersten Test führt Synthetix daher mit Optionen auf den Euro und den australischen Dollar durch. Danach werden ein BTC Token (Bitcoin), weitere Kryptowährungen und danach Aktien und Rohstoffe folgen.

Kooperation mit Chainlink

Chainlink ist ein Projekt mit einer eigenen Kryptowährung, deren Investoren sich über die Ankündigung von Synthetix freuen dürften. Die Chainlink-Technologie spielt eine essenzielle Rolle im Synthetix-Ökosystem. Derzeit migriert Synthetix nach eigenen Angaben Preis-Feeds von Chainlink.

Was sind Futures und binäre Optionen?

Futures sind Finanzkontrakte für den Handel eines Vermögenswertes für einen vorab festgelegten Preis zu einem bestimmten Datum. Sie ermöglichen die Spekulation von Käufern und Verkäufern auf die Kursentwicklung. Binäre Optionen ermöglichen einen sehr hohen Gewinn (ab rund 80 %) bei der günstigen Preisentwicklung eines Assets unabhängig vom Umfang dieser Preisentwicklung. Es genügt, dass das Asset prinzipiell im Kurs gestiegen ist, damit der Käufer einer binären Call-Option zum Beispiel 80 % Gewinn (es können auch viel mehr sein) erhält. Wenn diese Spekulation nicht funktioniert, verliert der Käufer seinen Einsatz. Daher heißen diese Finanzprodukte binäre Optionen: Es gibt nur die beiden Möglichkeiten des vorab definierten Gewinns oder des Totalverlustes.

Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit Optionen, Kryptowährungen und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. 73-89 % aller Privatanleger verlieren Geld beim Handel mit CFDs. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
 
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