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CySecIn ihrem Dokument C194 vom 16.03.2017 verbietet die zypriotische Finanzaufsicht CySec Boni unter anderem beim Binärhandel. Betroffen sind vom Verbot auch CFD- und Forex-Broker. Dieses nun konkretisierte Verbot wurde im Schreiben C168 bereits angedeutet, das die CySec am 30.11.2016 an die von ihr regulierten Broker versandt hatte.
 

Der Wortlaut beider Schreiben ist teilweise identisch, jedoch konnte die Novemberfassung aus 2016 noch als Vorschlag gedeutet werden. Die CySec, die nun zum konkreten Verbot schreitet, beruft sich auf eine im Oktober 2016 ergangene Direktive der ESMA (European Securities and-Markets Authority, Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde) zum spekulativen Handel mit CFDs, Rolling Futures und Binären Optionen durch Privatanleger.

Was verbietet die CySec konkret?

Begrüßungsboni oder pauschale beziehungsweise prozentuale Boni auf die Ersteinzahlung sind künftig ebenso verboten wie Volumenboni für eine starke Handelstätigkeit und Empfehlungsboni für die Freundschaftswerbung. Auch Sachgeschenke und Wettbewerbe mit finanziellen Anreizen untersagt die zypriotische Finanzaufsicht in Zukunft. Des Weiteren dürfen Broker nicht mehr Geldprämien dafür zahlen, dass Trader während ihrer Kontoverifizierung oder im Rahmen einer Webinarteilnahme bestimmte, für den Vorgang selbst nicht zwingend erforderliche Kontaktdaten hinterlassen (darunter die Telefonnummer, welche Broker eifrig für Werbezwecke nutzen). Sogar risikofreie Trades dürfen Broker nicht mehr anbieten, sie gelten ebenso als Bonus. Des Weiteren sind künftig Cash-Rabatte und Einlagenzinsen untersagt. Bei den Boni stößt sich die CySec besonders an der Tatsache, dass Trader für deren Auszahlung stets ein bestimmtes Handelsvolumen erreichen müssen, was zu unkontrolliertem Handeln verleitet. Die Einhaltung der neuen Vorschriften überwacht die CySec bei den von ihr regulierten Brokern streng, Zuwiderhandlungen ziehen Strafmaßnahmen nach sich. Diese reichen von Bußgeldern bis zum Entzug der Lizenz.

Künftige Folgen für die Regulierung der Finanzmärkte

Andere Finanzaufsichtsbehörden wie die deutsche BaFin, die sich ebenfalls der ESMA-Direktive nicht verschließen können, erwägen ähnliche Schritte. Sogar über ein Komplettverbot mancher Produkte denken BaFin-Verantwortliche schon nach. Es ist zu erwarten, dass der Finanzmarkt für spekulative Produkte künftig sehr viel stärker reglementiert wird. Inzwischen gelten unter anderem im CFD-Bereich schon Einschränkungen bei den Hebeln für unerfahrene Privatanleger, auch die Nachschusspflicht wird künftig entfallen. Sie hatte zu exorbitanten Verschuldungen bei einigen Tradern geführt. Das waren zwar Ausnahmen, doch solche Auswüchse möchten die Finanzaufsichtsbehörden offenbar ein für allemal unterbinden.

Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit Optionen, Kryptowährungen und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. 73-89 % aller Privatanleger verlieren Geld beim Handel mit CFDs. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
 
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