Plus500

Plus500Der Broker Plus500 wurde 2008 in Großbritannien gegründet. Er bietet den CFD-Handel auf viele Assetklassen an, seit kurzer Zeit befinden sich darunter auch einige Kryptowährungen. Die Muttergesellschaft von Plus500 ist ein börsennotiertes Unternehmen.
 

Dazu gehören zum Beispiel der Bitcoin, der Ethereum oder der Litecoin. Insgesamt sechs Kryptowährungen sind bei Plus500 als CFDs zu kaufen und zu verkaufen. Damit hebt sich der Broker aufgrund des Handelsspektrums von anderen Anbietern ab. Doch was zeichnet das Plus500 Crypto-Trading aus, und welche Leistungen dürfen Trader bei dem Onlinebroker mit Sitz in Großbritannien erwarten?


Plus500 Screenshot
Plus500 Website

Plus500 Vorteile

  • 6 Kryptowährungen
  • Vollständig regulierter Broker mit langer Erfahrung
  • Großes Handelsangebot
  • Gutes Demokonto
  • Günstige Konditionen
  • Übersichtliche Handelssoftware
  • Seriöse Ein- und Auszahlung

Plus500 Nachteile

  • Bildungsbereich eher schwach aufgestellt
  • Support teilweise langsam
*Hinweis: 76.4% aller Privathändler verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Broker. Investieren Sie nur Kapital, dessen Verlust Sie sich leisten können.

Über Plus500

Die fünf Gründer des Brokers hatten in Israel am Technion Institute of Technology studiert, es handelte sich also um ein sogenanntes FinTech Start-up. Aus dieser Gründungsgeschichte leitet sich auch ab, dass sich unter den vielen weltweiten Niederlassungen auch eine in Israel befindet. Der Hauptsitz ist allerdings London, dort ist Plus500 auch an der Börse notiert. Bemerkenswerte ist die technische Innovationskraft des Brokers, der schon 2010 Browser-Versionen seiner Handelsplattform für MacOS und Linux Rechner sowie 2011 Apps für iOS und Android Devices einführte. Damit gehörte Plus500 zu den Pionieren beim mobilen Trading. Heute greifen zwischen 40 bis 50 % aller Trader mobil auf die Plattform zu. Dementsprechend viel Know-how ist im Unternehmen angesiedelt. Einer der leitenden Manager von Plus500 (Gal Haber) hatte sich dazu einmal in einem Interview geäußert. Man wähle neue Bewerber sehr sorgfältig aus, so Haber. Die Einstellungsgespräche und -tests würden teilweise bis zu zehn Monate dauern. Auch das Handelsangebot (Contracts for Difference) ist innovativ. In der Gründungsphase war die Welt gerade von der großen Finanzkrise überrascht worden. Dementsprechend suchten Investoren nach flexiblen und derivaten Finanzinstrumenten, die auch bei fallenden Kursen Gewinne erzielen. Dazu sind Put-CFDs geeignet. Plus500 stellt seine Webseite in 31 Sprachen zur Verfügung und wird mehrfach reguliert. Am Heimatstandort hält das Unternehmen eine Lizenz der britischen FCA, für Kerneuropa (EU) eine der zypriotischen CySec. Es gibt weltweit noch weitere Lizenzen von diversen Aufsichtsbehörden.

Litecoin-Handel bei Plus500

Litecoin LogoDer Litecoin (LTC, Ł) gehört zu den älteren Peer-to-Peer-Kryptowährungen. Er entstammt einem Open-Source-Softwareprojekt, welches 2011 veröffentlicht wurde. Verantwortlicher Entwickler war Charlie Lee, er nutzte die MIT/X11-Lizenz.
 

Lee war auf den Erfolg des Bitcoins aufmerksam geworden, der zu jenem Zeitpunkt gerade zum ersten Höhenflug ansetzte. Daher setzte der Entwickler das Litecoin-System technisch fast identisch zum Bitcoin um. Er nutzte ebenfalls eine Blockchain und förderte das dezentrale Mining. Die Litecoins entstehen seither ebenso wie Bitcoins in einem P2P-Netzwerk (Peer-to-Peer = “gleich-zu-gleich”), eine Überwachungsinstanz gibt es nicht. In diesem Netzwerk werden geminte Litecoins, Bilanzen, Transaktionen und Ausgaben verwaltet. Das Mining basiert auf dem Generieren von Blöcken mithilfe einer kryptologischen Hashfunktion. Die Generationsrate des Litecoin-Minings gehört zu einer geometrische Reihe, sie nimmt kontinuierlich ab. Alle vier Jahre halbiert sie sich, bis alle Litecoins gemint wurden. Damit erreicht das Netzwerk ebenso wie beim Bitcoin einen absoluten Inflationsschutz. Eine weitere Gemeinsamkeit mit dem Bitcoin ist die Art des Minings. Litecoins kann eine einzelne Person auf ihrem Rechner schürfen, doch es gibt auch Pools von Minern, die das Schürfen auf mehrere Systeme verteilen. Dementsprechend existieren auch Mining-Farmen, wenn auch nicht so viele wie beim Bitcoin. Da von vornherein von einer höheren Preissteigerung auszugehen war, wurde der Litecoin - wie der Bitcoin - teilbar in bis zu 100.000.000 kleinere Einheiten konstruiert.

Litecoin-Handel

Wie die meisten Kryptowährungen lässt sich der Litecoin auf gängigen Kryptobörsen gegen Euro, Dollar oder andere Fiatwährungen tauschen. Einige Kryptobörsen bieten auch den Wechsel gegen andere Kryptowährungen (vorrangig Bitcoins) an. Hinsichtlich der Marktkapitalisierung gehört der Litecoin zu den größten virtuellen Währungen. Zu beachten ist beim Litecoin-Kauf, dass diese Coins irreversibel sind. Daher sollten sie nicht mit einer rückbuchbaren Transaktionen (etwa via Kreditkarte) gekauft werden. Es könnte einen sogenannten Chargeback (ungewünschte Rückbuchung) geben. Wer Litecoins gekauft hat, kann sie in einer Wallet verwahren und in einigen Geschäften (online und offline) damit bezahlen. Am 6. April 2018 kostet ein Litecoin etwa 111 Euro (zum Vergleich Bitcoin: 5.366 Euro).

Technische und preisliche Unterschiede zum Bitcoin

Der Litecoin sollte den Bitcoin etwas verbessern, daher wurde er ein wenig anders konstruiert. Beim Bitcoin war von Anfang eine Verzögerung im Generieren der Blöcke von 10 Minuten eingebaut, das sollte beim Litecoin schneller gehen. Das Litecoin-Netzwerk generiert in 2,5 Minuten einen Block, die Transaktionsgeschwindigkeit steigt dementsprechend auf das Vierfache. Gleichzeitig wird das Litecoin-Netzwerk am Ende 84 Millionen Coins produziert haben, es wird aber nur 21 Millionen Bitcoins geben. Daraus ließe sich nun ableiten, dass der Litecoin-Preis in etwa einem Viertel des Bitcoin-Preises entsprechen müsste, doch das ist wie geschildert nicht der Fall. In Wahrheit ist der Bitcoin fast 50 Mal teurer als der Litecoin. Dafür lassen sich mehrere Gründe ausmachen, die für Anleger auf jeden Fall interessant sind:

  • Der Litecoin war ein bloßes Abbild des Bitcoins. Mit der schieren Faszination einer dezentralen und digitalen Währung konnte er damit nicht mehr punkten, diese zog der Bitcoin auf sich. An diesem Zustand hat sich bis heute nichts geändert. Die meisten Menschen kennen von allen Kryptowährungen fast nur den Bitcoin und würden, wenn sie eine Kryptowährung kaufen, sich wahrscheinlich zuerst für den Bitcoin entscheiden. Andere Kryptowährungen, die etwas später folgten, waren hingegen Anhängsel oder Zusatzfeatures zu innovativen Technologien. Das prominenteste Beispiel hierfür ist Ethereum. Diese Blockchain wurde für Smart Contracts ins Leben gerufen, die Währung Ether war ein Anhängsel. Die Ethereum-Blockchain verwies erstmals darauf, dass die Blockchain-Technologie noch einen ganz anderen Nutzen als nur das Schürfen digitaler Währungen haben kann. Das wiederum machte auch die Währung Ether sehr interessant, die daraufhin den zweiten Rang nach dem Bitcoin einnehmen konnte. Wenn ein Asset eine sehr große Wertsteigerung erfahren soll, muss es angesichts der Informationsfülle, der die Anleger ausgesetzt sind, irgendein USP (Alleinstellungsmerkmal) mitbringen. Dieses USP fehlt dem Litecoin, der dennoch andere Vorzüge aufweisen kann (siehe unten).
  • Ein anderer Grund ist rein technischer Natur: Der Litecoin basiert auf einem andere PoW-Algorithmus als der Bitcoin. Beim Bitcoin wird SHA256 verwendet, beim Litecoin scrypt. Eigentlich ist der Litecoin-Algorithmus Mining-freundlich, denn sein Entwickler Colin Percival erreichte damit das Ziel, vielen Menschen mit normalen Rechnern das Litecoin-Mining zu ermöglichen. Für den Bitcoin benötigen die Miner spezielle Hardware und viel Strom, für den Litecoin nicht. Jedermann kann vergleichsweise unkompliziert daheim Litecoins schürfen, während das Bitcoin-Mining gut überlegt sein will. Es verlangt heute Vorinvestitionen und damit viel Finanzkraft, was dem Gedanken einer Währung “von allen für alle” widerspricht. Der Bitcoin könnte in Gefahr geraten, Opfer eines Brute-Force-Angriffs mit spezieller Hardware (FPGAs, ASICs) zu werden - jemand mit viel Geld könnte die Bitcoin-Hoheit an sich reißen. Durch die Litecoin-Miningsprache Scrypt besteht diese Gefahr faktisch kaum. Doch offenbar mindert das basisdemokratische Grundprinzip die Faszination für eine virtuelle Währung sehr. Die Miner fühlen sich wohl lieber einer Elite zugehörig, die Massen wiederum kaufen wegen des medialen Hypes lieber den Bitcoin. Dieser steigt und steigt daher im Preis und hängt weniger spektakuläre Währungen wie den Litecoin damit deutlich ab.

Ist der Litecoin dadurch nun uninteressant? Wir glauben: Nein, das ist er ganz und gar nicht. Er könnte sich im Gegenteil im Laufe der nächsten zehn Jahre zu einer “Alltagswährung” mausern, wenn sich die Hysterie um die Kryptowährungen etwas abgekühlt hat. Innerhalb des nächsten Jahrzehnts (bis vielleicht 2030) werden nämlich einige Kryptowährungen “fertig” gemint sein. Es wird dann zum Beispiel 21 Millionen Bitcoins geben, um die Verteilungskämpfe ausbrechen könnten oder von denen sich die Menschen wegen geringer Praktikabilität im Alltag eher abwenden. Wer hält schon einen virtuellen Coin, wenn dieser einige Tausend Euro kostet? Das wäre, als wenn wir mit ein paar Gramm Gold in der Tasche herumlaufen würden, um damit zu bezahlen. Da erscheint der Litecoin besser handhabbar, wahrscheinlich entwickelt sich sein Kurs auch weniger volatil. Auf diese Weise würde er zu einer echten Alltagswährung. Wer heute eine Kryptowährung anschaffen und langfristig halten möchte, kann sich durchaus für den Litecoin entscheiden.

Kursentwicklung des Litecoins

Wie der Bitcoin startete auch der Litecoin 2011 im Preisbereich von einigen Cent, dann stieg sein Kurs. Anfang Februar 2014 kostete er über 20 Dollar, dann fiel er binnen eines Quartals wieder sehr stark bis auf unter fünf Dollar, was zu diesem Zeitpunkt auch dem Bitcoin passierte. Es hatte gerade schwere Hackerangriffe auf Kryptobörsen gegeben, die Anleger misstrauten den Sicherheitsvorkehrungen und wandten sich ab. Im Jahr 2017 profitierte dann der Litecoin wie alle Kryptowährungen von einer riesigen Rallye. Diese hatte eigentlich die japanische Regierung ausgelöst, als sie den Bitcoin ab dem 1. April 2017 zur offiziellen Währung erklärt hatte, was seinen Hintergrund in der asiatischen Begeisterung für Technik und Kryptowährungen hat. Der Bitcoin-Kurs hob daraufhin ab, in seinem Windschatten zog er die anderen Kryptowährungen mit. Der Litecoin schaffte es bis auf rund 300 Euro, dann fiel er wie alle anderen Kryptowährungen ab Mitte Dezember 2017 wieder zurück.

Litecoin Chart

Kursentwicklung des Litecoins

Der Litecoin ist eine durchaus interessante, nach Marktkapitalisierung sogar die fünftgrößte Kryptowährung. Mit dem CFD-Handel bei Plus500 können Anleger von seiner interessanten Kursentwicklung profitieren.

*Hinweis: 76.4% aller Privathändler verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Broker. Investieren Sie nur Kapital, dessen Verlust Sie sich leisten können.
Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit Optionen, Kryptowährungen und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. 73-89 % aller Privatanleger verlieren Geld beim Handel mit CFDs. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
 
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