Plus500

Plus500Beim CFD-Broker Plus500 können Trader auf die junge chinesische Kryptowährung NEO CFDs handeln. Der Anbieter ist generell auf den CFD-Handel spezialisiert und bietet seit 2017 Krypto-CFDs auf einige interessante virtuelle Währungen an, zu denen auch der NEO gehört.
 
Plus500 Screenshot
Plus500 Website

Plus500 Vorteile

  • 6 Kryptowährungen
  • Vollständig regulierter Broker mit langer Erfahrung
  • Großes Handelsangebot
  • Gutes Demokonto
  • Günstige Konditionen
  • Übersichtliche Handelssoftware
  • Seriöse Ein- und Auszahlung

Plus500 Nachteile

  • Bildungsbereich eher schwach aufgestellt
  • Support teilweise langsam

Hinweis: Ihr Kapital unterliegt einem Risiko


Über den Broker

Plus500 gehört zum gleichnamigen börsennotierten Unternehmen und wurde 2008 gegründet. Er ist ausschließlich auf den CFD-Handel spezialisiert, den er in vielen Assetklassen anbietet. Die Gründung des Brokers erfolgte durch frühere Studenten einer israelischen technischen Universität. Sie betrieben ab 2008 in London ihr FinTech Start-up, um es Anlegern zu ermöglichen, mit gehebelten Derivaten in beiden Richtungen des Marktes Gewinne zu erzielen. Im Jahr der Gründung war das aus einem bestimmten Grund interessant: Die Finanzmärkte crashten zu jener Zeit, es war gerade eher bei fallenden Märkten ein Gewinn durch Put-Derivate möglich. Eine ähnliche Tendenz gibt es aktuell übrigens bei den Kryptos - sie fallen seit Dezember 2017 ebenfalls überwiegend (Stand der Betrachtung: Anfang April 2017). Die Plus500 Gründer hatten mit ihrem Konzept von Anfang an Erfolg. Ihre Anleger erzielen gute Gewinne, daher konnte das Unternehmen schnell expandieren. Der Broker gründete mehrere internationale Dependancen, auch in Israel gibt es eine Niederlassung. Darüber hinaus unterhält Plus500 Büros in Australien, Südafrika, Japan und weiteren Staaten. Der Sitz für die EU befindet sich im Mitgliedsstaat Zypern. Dort hält Plus500 eine Lizenz der Finanzaufsicht CySec, am Londoner Stammsitz wird der Broker von der britischen FCA reguliert, weitere Lizenzen gibt es für die genannten Staaten. Wir leiten aus dieser Tatsache die Seriosität des Anbieters ab, der auch in technischer Hinsicht mit hoher Innovationskraft glänzt.

Innovationen von Plus500

Dieser Broker war schon in vielen Bereichen Vorreiter. Bereits 2010 konnten seine Kunden webbasiert handeln - nicht nur mit Windowsprogrammen, sondern auch mit MacOS- und Linuxrechnern. Zu jener Zeit boten fast alle anderen Broker noch ausschließlich Downloadversionen von Handelsplattformen an. Das mobile Trading führte Plus500 schon 2011 für iOS- und Android-Geräte ein, dabei preschte das Unternehmen erneut vor. Heute rufen geschätzte 50 % der Plus500 Kunden die Plattform oft bis überwiegend mobil auf. Sein internes Know-how - Voraussetzung für die Innovationskraft - fördert das Unternehmen ganz gezielt. Wer sich auf einen Job beim Broker Plus500 bewirbt, durchläuft ein Einstellungsverfahren, das bis zu zehnmonatige Tests inklusive Prüfungen beinhaltet. Einer der Plus500 Spitzenmanager (Gal Haber) erläuterte kürzlich gegenüber Reportern diese strengen Einstellungsrichtlinien. Das Unternehmen benötige strenge Maßstäbe bei der Personalauswahl, so Haber. Anders ließe sich die eigene Exzellenz nicht durchhalten und ausbauen. Schließlich strebe man auf dem umkämpften Markt eine führende Position an. Offensichtlich geht die Rechnung auf, denn zahllose interessierte Trader anerkennen weltweit die Vorzüge dieses Brokers und bewerben sich als Kunden bei ihm. Das Unternehmen Plus500 ist daher absolut international positioniert, es stellt seine Webseite inzwischen in über 30 Sprachen bereit.

Wie werden bei Plus500 CFDs gehandelt?

CFDs gibt es bei diesem Broker auf über 2.000 Assets. Die Trader können als Basiswerte alle großen Indizes wählen, des Weiteren Rohstoffe, viele Aktien von Unternehmen auf der ganzen Welt, Forexwerte, Kryptowährungen, Anleihen und ETFs. Das schafft zahllose Handelschancen. Für die CFDs sind verschieden hohe Hebel wählbar, selbst Krypto-CFDs versieht Plus500 mit Leverages bis 1:20, was beachtenswert ist. Viele andere Broker verzichten die Hebelwirkung bei Kryptos, denn diese sind schließlich an sich sehr volatil. Trader sollten davon ausgehen, dass ein Krypto-CFD bei diesem Broker eine tägliche Preisbewegung von mehreren Hundert Prozent durchlaufen kann. Ein Stopploss ist neben dem sonstigen Risikomanagement - auch über die Positionsgröße - unerlässlich.

Über den NEO

NEO LogoDer NEO ist die Kryptowährung einer chinesischen Blockchain-Plattform, welche für Smart Contracts und digitale Assets entwickelt wurde. Die Zielrichtung ähnelt stark den Intentionen der Ethereum-Blockchain. Der Start erfolgte 2014 zunächst unter dem Namen AntShares.
 

Technisch verwendet die NEO-Blockchain einen Konsensusmechanismus, in den die delegierte Byzantinische Fehlertoleranz (dBFT) eingebaut ist. Diese löst auf mathematische Weise das Problem, das ein System trotz verschiedener Angriffe immer noch fehlerfrei arbeiten kann, wenn die Angriffe weniger als ein Drittel aller Aktionen betreffen. Der Begriff leitet sich aus einem historischen Kriegsgeschehen ab. Bei der Belagerung von Konstantinopel im Jahr 1453 hatten die belagernden osmanischen Generäle wohl untereinander ein Kommunikationsproblem, weil sie ihren Angriff auf die Stadt koordinieren mussten, sich aber selbst belauerten und mit Intrigen schädigen wollten. Sie übermittelten ihre Nachrichten einander mit Boten, wussten aber nie, welcher Nachricht sie vertrauen können. Mathematisch betrachtet war aber klar, dass nur mehr als 33 % aller Intrigen die Gesamtplanung ernsthaft gefährden können. Das leitet sich aus einer bestimmten rechnerischen Betrachtung ab, die erstmals in den 1980er Jahren im Sinne der damaligen Informationstechnologie (die das Problem kannte) entwickelt wurde. Es ist tatsächlich möglich, Systeme insgesamt fehlerfrei laufen zu lassen, wenn die Zahl der Störungen unter 33 % bleibt. Gleichzeitig ist es effektiver, die dBFT zuzulassen, als ein System auf absolute oder 99%ige Sicherheit hin zu optimieren. Beim NEO hat sich die Implementierung dieser Fehlertoleranz gelohnt, denn das System ist sehr schnell. Es kann pro Sekunde bis zu 10.000 Transaktionen abwickeln und produziert NEO-Token, die ihrerseits für die Erzeugung von GAS-Token genutzt werden können. GAS-Token wiederum sind die Plattformressource für die Berechnung und den Einsatz der Smart Contracts. Der Entwickler von NEO ist der chinesische Softwarespezialist Da Hongfei. Das Projekt lässt den NEO nicht durch private Miner schürfen, weil die chinesische Regierung das private Mining von Kryptowährungen (das in China unter anderem für den Bitcoin massiv stattfindet) misstrauisch beäugt. Da Hongfei weiß aber, dass er die Unterstützung seiner Regierung benötigt. Daher gab das NEO-Projekt gleich zu Anfang selbst 100 Millionen NEO aus, die im Genesis-Block erstellt worden waren. Der NEO ist unteilbar, der Kauf eines halben NEO ist also nicht möglich. Das ist eine Besonderheit, denn viele andere Kryptowährungen - vor allem die sehr teuren Vertreter wie Bitcoin - sind in winzige Einheiten teilbar, was für die Anschaffung durch Privatleute durchaus bedeutsam ist. Bislang ist die Nachfrage nach NEO dennoch hoch. Im Januar 2018 gehörte er mit einer Marktkapitalisierung von rund 12 Milliarden US-Dollar zu den zehn wertvollsten Kryptowährungen. Der Erfolg lässt sich vor allem durch die Technologie der NEO-Blockchain begründen. Diese ähnelt zwar dem Ethereum, weist aber dennoch bemerkenswerte Eigentümlichkeiten auf, die als sehr vorteilhaft gelten. So ist in der NEO-Blockchain die Regeneration von digitalen Wertgegenständen möglich, auch können Kunden mit NEO einen Turning Smart Contract abschließen, der Rückabwicklungen ermöglicht. Das schafft komplexere und für viele Anwendungen günstigere Bedingungen gegenüber Ethereum. Auf dem riesigen chinesischen Markt könnte sich NEO bei der technischen Begeisterung der Chinesen und mit Rückendeckung der chinesischen Regierung möglicherweise in den nächsten Jahren sehr gut entwickeln und anschließend seinen Siegeszug um die Welt antreten - als sehr ernsthafte Ethereum-Konkurrenz. Dazu passt, dass sich die chinesische Regierung vorgenommen hat, künftig mit eigenen Innovationen auf den Weltmärkten vorzupreschen.

Die NEO-Kursentwicklung

Der NEO-Preis lag anfangs in einem niedrigen zweistelligen Dollarbereich, dann stieg er im November 2011 stark an. Vorausgegangen war die Rallye des Bitcoins infolge der Zulassung dieser Kryptowährung als offizielles Zahlungsmittel in Japan ab April 2017. Dieser Rallye folgten andere Kryptowährungen, der NEO allerdings relativ spät. Am 18.11.17 schoss er dann in 20 Stunden um 40 % nach oben und erreichte zunächst rund 47 Dollar, wenige Tage später setzte sich der Preisaufstieg nahezu ungebremst fort. Im November hatte China beschlossen, wieder Krypto-ICOs zuzulassen. Diese Initial Coin Offerings, mit denen neue Kryptowährungen am Markt platziert werden (vergleichbar mit dem IPO bei Aktien), waren von der Volksrepublik vorher zeitweilig verboten worden, doch das kommunistische Land wollte wohl die Chancen der neuen Technologie nicht zu sehr einschränken und auch der landeseigenen Kryptowährung NEO nicht die Luft abschnüren. Diese erhielt dadurch starken Auftrieb, dass die chinesische Zentralbank ICOs künftig nur dann erlauben wollte, wenn sie auf der NEO-Blockchain durchgeführt werden. Dem NEO nutzte das zweifellos, er nahm endlich an der Rallye aller Kryptowährungen im Jahr 2017 teil. In der Spitze stieg er bis auf 194 Dollar, dann wurde auch er vom nachgebenden Kryptomarkt erfasst und fiel bis April 2018 auf 44 Dollar zurück. Dieser Rückgang verlief höchst volatil. Immer wieder steigt der Kurs zwischenzeitlich an, sodass die Tradingchancen in beide Richtungen sehr groß sind. Am 8. April 2018 notiert der NEO-Kurs bei 47 Dollar.

Fazit zum NEO-Trading bei Plus500

Die Krypto-CFDs auf den NEO bieten den Tradern durch ihren Hebel von 1:20 und durch die Volatilität dieser Währung ausgezeichnete Gewinnmöglichkeiten. Ein umsichtiges Risikomanagement ist hierbei angesagt. Trader sollten derzeit (April 2018) kurzfristige Bewegungen vorrangig im Intraday-Bereich handeln, weil die mittel- bis langfristigen Aussichten aktuell wie bei allen anderen Kryptowährungen nicht sicher zu bestimmen sind.

Hinweis: Ihr Kapital unterliegt einem Risiko

Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit binären Optionen, Forex und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
 
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