Plus500

Plus500Beim CDF-Broker Plus500 ist es seit einiger Zeit möglich, Krypto-CFDs zu handeln. Der Anbieter hat die wichtigsten, am stärksten kapitalisierten virtuellen Assets ins Portfolio aufgenommen. Darunter befindet sich auch der Ripple (XRP).
 
Plus500 Screenshot
Plus500 Website

Plus500 Vorteile

  • 6 Kryptowährungen
  • Vollständig regulierter Broker mit langer Erfahrung
  • Großes Handelsangebot
  • Gutes Demokonto
  • Günstige Konditionen
  • Übersichtliche Handelssoftware
  • Seriöse Ein- und Auszahlung

Plus500 Nachteile

  • Bildungsbereich eher schwach aufgestellt
  • Support teilweise langsam

*Hinweis: 76.4% aller Privathändler verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Broker. Investieren Sie nur Kapital, dessen Verlust Sie sich leisten können.


Über Plus500

Dieser Broker hat seinen Hauptsitz in Israel und betreibt zudem die britische Tochtergesellschaft Plus500 UK Limited. Er wurde 2008 gegründet. Den CFD-Handel bietet er in vielen Assetklassen an, seit 2017 kamen die Krypto-CFDs hinzu. Plus500 war von früheren Studenten einer renommierten israelischen Universität gegründet worden, die sich mit ihrem Londoner FinTech Start-up von vornherein auf CFDs konzentrierten, um Anlegern die Chance zu geben, mit gehebelten Derivaten von Bewegungen nach oben und unten zu profitieren. Das war zum Gründungszeitpunkt aus einem besonderen Grund wichtig: Die internationalen Finanzmärkte waren gerade in den Crashmodus übergegangen, dementsprechend war überwiegend bis ausschließlich bei fallenden Märkten etwas zu verdienen. Eine ähnliche Entwicklung beobachten wir aktuell bei den Kryptos. Das Konzept der Plus500 Gründer ging von Anfang an auf, sie konnten sehr schnell expandieren und gründeten internationale Dependancen. Der Hauptsitz befindet sich in Israel, doch auch in vielen anderen Weltgegenden ist der Broker mit Tochtergesellschaften und Lizenzen aktiv. Für die EU hat er einen Sitz im Mitgliedsstaat Zypern eingerichtet, wo ihn die dortige Finanzaufsicht CySec reguliert (#250/14). Natürlich verfügt Plus500 auch über eine Lizenz der britischen FCA (#509909), des Weiteren regulieren ihn diverse andere Aufsichtsbehörden in den genannten Staaten. Das belegt die Seriosität des Brokers, der auch technisch sehr innovativ vorgeht. Das beweist seine Vorreiterrolle in vielen Bereichen. Schon 2010 konnten Trader bei Plus500 über den Webbrowser handeln, und das nicht nur mit Windows-, sondern auch mit Linux- und Mac-Rechnern. Fast alle anderen Broker boten damals noch Downloadversionen ihrer Handelsplattformen an. Schon ab 2011 war bei Plus500 mobiles Trading mit iOS- und Android-Devices möglich, auch hier preschte der Anbieter vor. Die Hälfte aller Plus500 Kunden rufen heute die Plattform mobil auf. Das interne Know-how fördert der Broker ganz gezielt. Bewerber auf einen Job bei Plus500 durchlaufen ein Einstellungsverfahren inklusive Prüfungen und Tests, das bis zu zehn Monate dauern kann. In einem Interview erläuterte einmal Gal Haber (Plus500 Manager in führender Position) die strengen Recruiting-Prinzipien seines Arbeitgebers. Mit den strengen Maßstäben sorgt das Unternehmen für Exzellenz und baut auch auf diese Weise seine führende Position aus. Diese wird von zahllosen interessierten Tradern weltweit erkannt und anerkannt. Durch den hohen Zuspruch rund um den Globus muss sich Plus500 absolut international positionieren und stellt seine Webseite in mehr als 30 Sprachen bereit.

Der CFD-Handel bei Plus500

Der Broker bietet auf mehr als 2.000 Assets CFDs an. Vertreten sind alle großen Indizes, die entscheidenden Rohstoffe, zahllose Aktien von Unternehmen rund um den Globus, sehr viele Forexwerte, nun auch Kryptowährungen und außerdem Anleihen und ETFs. Die Handelsmöglichkeiten sind also sehr groß. Die CFDs gibt es mit verschieden hohen Hebeln, auch Krypto-CFDs können mit einem Hebel bis 1:20 gehandelt werden. Das ist beachtenswert, denn viele Broker verzichten auf einen Hebel bei Kryptos, weil diese schließlich von sich aus sehr volatil sind. Trader können davon ausgehen, dass sich die Krypto-CFDs bei Plus500 sehr stark bewegen, der Preisunterschied (eines CFDs) kann pro Tag mehrere Hundert Prozent betragen. Ein Stopploss und auch sonst ein gutes Risikomanagement (etwa über die Positionsgröße) sind daher unerlässlich.

Über den Ripple

Ripple LogoRipple ist zunächst ein Zahlungsnetzwerk, das als Open Source Protokoll durch die Ripple Labs weiterentwickelt wird. Diese emittieren auch die Kryptowährung Ripple. Die Idee entwickelten gemeinsam der Programmierer Jed McCaleb, der Webentwickler Ryan Fugger und der Unternehmer Chris Larsen.
 

Es gibt dieses System seit 2012. Es wird immer weiter ausgebaut und soll schließlich zum P2P-Zahlungssystem und parallelem Devisenmarkt für alle Fiat- und Kryptowährungen werden. Schon jetzt unterstützt es jede beliebige Währung, die Kryptowährungen ebenso wie die klassischen Fiatwährungen Dollar, Euro, Pfund, Yen, Franken etc. Der Kern von Ripple ist eine gemeinsame öffentliche Datenbank mit einem Register von Kontoständen. Das Ripple-Register ist öffentlich einsehbar. Es enthält Kontostände und alle Angebote für Käufe und Verkäufe sowohl von Produkten als auch von Dienstleistungen und Währungen. Dadurch wird es zum universellen Handelsplatz. Die Teilnehmer des Ripple-Netzwerks einigen sich in einem Konsensverfahren auf Änderungen des Registers. Der Konsens wird jeweils nach rund fünf Sekunden vom Netzwerk festgestellt. Das ermöglicht den Handel ohne zentrale Verrechnungsstelle. Die Kryptowährung Ripple (XRP) dient als interne Verrechnungseinheit, optional kann sie auch zur Wertaufbewahrung, zum Tausch gegen andere Währungen (Krypto und Fiat) oder zum Kauf von Gütern bei akzeptierenden Händlern verwendet werden. Das den Ripple ausgebende Ripple Labs finanziert sich ausschließlich über eine vermutete Wertsteigerung von XRP.

Funktionsweise des Ripples

Für das Ripple-Netzwerk gibt es immer wieder neue Versionen. Diese sollen das System zunehmend sicherer machen, um ausreichendes Vertrauen in die Kryptowährung zu schaffen. Geldsysteme funktionieren grundsätzlich, indem ihre Teilnehmer ihnen vertrauen. Ripple überträgt das Vertrauen in unser herkömmliches Fiatgeldsystem auf eine reine Online-Währung durch die Aufzeichnung aller Verbindlichkeiten zwischen den Teilnehmern - Individuen und Institutionen - im internen, öffentlichen Register. Die Computer, die an das Ripple P2P-Netzwerk angeschlossen sind, zeichnen das Register mit allen seinen Änderungen auf. Der Konsensalgorithmus von Ripple hält die verteilten Registerkopien konsistent. Die Verbindlichkeiten werden durch IOUs (Schuldscheine) festgehalten. Wenn ein Teilnehmer einem anderen Geld schuldet, ist sein IOU-Saldo unausgeglichen. Die Verbindlichkeiten können in Ripple, in einer anderen Kryptowährung und in Fiatgeld bestehen. Um Letzteres in das Ripple-Netzwerk zu transferieren, existieren Ripple-Gateways. Sie nehmen die etablierten Zahlungsmittel an. Dafür stellen sie IOUs aus und lösen sie auf Wunsch des Inhabers jederzeit wieder ein. Ein Ripple-Gateway gleicht damit einer Bank, deren Verbindlichkeiten komplett im Ripple-Register gespeichert sind. Wenn ein Gateway-IOU eingelöst wird, findet die Zahlung außerhalb des Netzwerks statt, weil die Teilnehmer Fiat-Bargeld oder eine Fiatgeld-Überweisung verwendet haben. Die Gateways nutzen in der Regel gewerbliche Anbieter, doch jedermann kann mit einem Ripple-Konto ein informelles Gateway betreiben. Im Moment einer Zahlung im Ripple-System werden die IOU-Salden wieder ausgeglichen. Eine Rechtsgrundlage für Zahlungen schafft das Ripple-System allerdings nicht. Ripple-Nutzer müssen daher angeben, wem sie wie viel Vertrauen entgegenbringen, um gespeicherte IOUs einzulösen. Wenn es keine direkte Vertrauensbeziehung gibt, sucht das Netzwerk einen Nutzerpfad des Vertrauens und leitet entlang dieses Pfades das Geld weiter - es “sickert” durch das Netz (sickern: to ripple). Die Voraussetzung ist ein sozialer Graph von Vertrauensbeziehungen.

Ripple als Devisenmarktplatz

Das Ripple-System soll ein dezentraler Devisenmarktplatz für alle Arten von Devisen werden, weil seine Erfinder das klassische Devisensystem für gescheitert halten. Es steht nach ihrer Auffassung am sogenannten Single Point-of Failure. Das ist die Stelle, an welcher eine Konstruktion wegen systemischer Fehler scheitern muss. Der systemische Fehler besteht im klassischen Geldsystem nach Auffassung der Ripple-Gründer in der Zentralbankkontrolle über das Geld. Niemand sollte heute noch Geld zentral regulieren, so die Ripple Labs Experten. Sein Wert müsse sich absolut frei am Markt bilden können. Daher bedürfe es einer dezentralen Verwaltung und Preisbildung. Hinter Ripple Labs stehen erfahrene Investoren wie Google Ventures, der Bitcoin Opportunity Fund, Venture 51, der IDG Technology Venture Investment-Fund, Camp One Ventures, Lightspeed Venture Partners, Core Innovation Capital sowie Andreessen Horowitz und weitere Einzelpersonen. Diese Investoren verfügen über große Expertise (sogenanntes Smart Capital), was prinzipiell für die Ripple-Idee spricht.

Die Ripple-Kursentwicklung

Das Ripple Labs schuf anfangs 25 Milliarden Ripple und verteilte sie teilweise an Teilnehmer, eine größere Summe behielt es zum Zweck der Eigenfinanzierung und Wertsteigerung ein. Nach dem Entstehen des Ripple-Netzwerks kostete ein Ripple zunächst nur sehr wenige Cent, daran änderte sich bis Mitte 2017 nichts. Dann hoben alle Kryptowährungen - beflügelt durch die Anerkennung des Bitcoins durch die japanische Regierung - einheitlich ab, der Ripple schaffte es in der Spitze auf 3,2834 Dollar. Ab Dezember 2017 fiel er wie alle anderen Kryptowährungen im Preis zurück. Anfang April 2018 notiert er bei rund 48 Dollarcent. Dabei verhält er sich nicht ganz so volatil wie andere Kryptwährungen: Es gibt Wochenschwankungen um 15 %, bei anderen Coins sind das Tagesschwankungen. Durch die gehebelten CFDs bei Plus500 lassen sich diese Schwankungen vergleichsweise komfortabel handeln.

Fazit zum Ripple-Trading bei Plus500

Der Broker Plus500 ermöglicht mit Krypto-CFDs das Ripple-Trading in beide Richtungen. Anfang April 2018 verfällt der Preis sehr vieler Kryptowährungen, Trader können daran mit Put-CFDs partizipieren. Darüber hinaus gibt es einige Systeme, die Kryptowährungen hervorgebracht haben und gleichzeitig einen sehr innovativen Ansatz repräsentieren. Das Ripple-System mit seiner Intention, einen einheitlichen Devisenmarktplatz für Fiat- und Kryptowährungen zu schaffen, gehört zweifellos dazu. Unter dieser Prämisse könnte der XRP-Kurs langfristig stark steigen, sodass sich mutige Trader durchaus mit längerfristigen bis endlos laufenden Call-CFDs auf den Ripple positionieren können. Der Stopploss sollte gegenwärtig bei ~0,45 XRP/USD liegen.

*Hinweis: 76.4% aller Privathändler verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Broker. Investieren Sie nur Kapital, dessen Verlust Sie sich leisten können.

Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit Optionen, Kryptowährungen und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. 73-89 % aller Privatanleger verlieren Geld beim Handel mit CFDs. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
 
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