Stellar

StellarStellar Lumens ist eine brandneue Kryptowährung, die mit einer Rakete als Logo aufwartet. Die Währung mit dem Kürzel XLM ist aus dem Stand unter die Top 10 der Kryptowährungen aufgerückt, ihre Marktkapitalisierung liegt schon bei rund zehn Milliarden Dollar.
 

Was ist das Ziel von Stellar Lumens?

Die Betreiber möchten mit der Stellar-Blockchain günstige und vor allem blitzschnelle Transaktionen ermöglichen, sie verstehen dieses Ziel als sozialen Auftrag. Es geht darum, Menschen in Entwicklungsländern einen einfachen Zugang zu Finanzierungen zu verschaffen. Es gibt durchaus Fachleute, die Stellar ein Potenzial wie dem Bitcoin zutrauen. Das Projekt ist zwar jung, hatte aber eine mehrjährige Vorlaufzeit. Die Ambitionen sind groß, allerdings steht die neue Kryptowährung weniger in Konkurrenz zum Bitcoin als vielmehr zum Ripple. Dieser wurde nämlich auch ins Leben gerufen, um grenzüberschreitende Finanztransaktionen zu ermöglichen. Aktuell gibt es einen gewissen Hype um Stellar, seit die Währung jüngst ihre Marktkapitalisierung nahezu verdreifacht hatte. Der oft zitierte Experte John McAfee hält viel von Stellar. Es ist daher an der Zeit, sich diesen Coin näher anzuschauen.

Ziele von Stellar.org

Das Unternehme hinter Stellar Lumen verfolgt das grundlegende Ziel, Finanztransaktionen über Ländergrenzen hinweg und zwischen verschiedenen Währungen kostengünstig und schnell zu ermöglichen. Das dezentrale Netzwerk ermöglicht es, Euro zu verschicken, wobei der Empfänger als Auszahlung US-Dollar (oder eine beliebige andere Währung) erhält. Der Unterschied zum Ripple besteht in der Dezentralisierung, die den sozialen Aspekt des Unternehmens betont. Stellar richtet sich an die sogenannten “Unbanked“. Das sind weltweit mehrere Hundert Millionen Menschen, die bislang keinen Zugang zum Finanzsystem haben, weil sie in den Augen der klassischen Banken keine guten Kunden wären. Davon sind auch Europäer betroffen, obgleich es in der EU inzwischen gesetzliche Regelungen gibt, die jeder Person ein Konto zubilligen. Wer jedoch als ungeliebter Kunde ein neues Bankkonto eröffnen möchte, sieht sich nach wie vor großen Hürden und Verschleppungstaktiken der Geldinstitute gegenüber. Hierbei handelt es sich um Deutsche mit sehr schlechter Bonität, aber auch Flüchtlinge.

Funktionsweise von Stellar Lumen

Zum Netzwerk Stellar gehört die Kryptowährung Lumen (XLM). Diese dient der Finanzierung der Stellar-Blockchain, die in jeder Sekunde rund tausend Transaktionen abwickeln kann. Diese Transaktionsgeschwindigkeit liegt deutlich über denen der meisten anderen Kryptowährungen, vor allem denen von Bitcoin und Ethereum. In der Stellar-Blockchain lassen sich wie bei Ethereum Smart Contracts anlegen. Diese sind unter anderem für ICOs (Initial Coin Offerings) wichtig. Allerdings nutzten die jüngsten ICOs nicht Lumen, sondern eher Ether (ETH). Die klassische IT-Wirtschaft wiederum interessiert sich für Stellar Lumen. IBM nutzt derzeit das Stellar-Netzwerk testweise für ein eigenes Blockchain-Projekt, mit dem im pazifischen Raum internationale Transaktionen abgewickelt werden.

Woher kommt die Bezeichnung “Stellar Lumen”?

Die Stellar-Kryptowährung heißt Lumen, doch anfangs nannten die Gründer des Projekts die Währung selbst auch Stellar. Offenbar zur Verdeutlichung des Unterschiedes zwischen ihrer ambitionierten Blockchain und der zugehörigen Kryptowährung benannten sie diese um. Achtung: Auf manchen Plattformen wird die Währung nach wie vor Stellar genannt! Lumen hat das Kürzel XLM, die Coins können gekauft und gehandelt werden. Für Transaktionen in der Stellar-Blockchain sind Lumen das Zahlungsmittel, wobei diese Transaktionen mit Kosten von 0,00001 XLM extrem günstig sind. Am 28. Februar 2018 kostet ein Lumen 28 Eurocent. Der Handel von Lumen ist auf allen etablierten Kryptobörsen und bei Exchange Brokern wie IQ Option möglich. Die Betreiber von Stellar nennen einen Gesamtbestand von 103,59 Milliarden Lumen, von denen aber nur rund 18 Milliarden im Umlauf sein sollen. Die XLM sollen im Laufe der nächsten Monate oder Jahre - je nach Nachfrage - zu rund 50 % an Privatpersonen und zu 25 % an Unternehmen vergeben, während die Stellar-Stiftung Teile einbehält, um die eigenen Kosten für das Projekt zu decken. Diese Zahlen sind nicht endgültig, es könnte Verschiebungen geben. Wichtig für interessierte Anleger ist der Aspekt, dass sich Lumen nicht durch Außenstehende minen lassen. Das Schürfen übernimmt Stellar.org selbst.

Das Netzwerk hinter Stellar.org

Betrieben wird die Blockchain von der SDF (Stellar Development Foundation), einer Non-Profit-Organisation mit Sitz im US-Bundesstaat Delaware. Einer der Gründer ist Jed McCaleb, der zuvor für Ripple gearbeitet hatte und auch einer der Gründer der ehemals führenden Bitcoin-Börse Mt. Gox war. Ein Stellar-Investor ist der kalifornische Payment-Dienst Stripe. Das Whitepaper zu Stellar stammt vom Wissenschaftler David Mazières, der an der Universität Stanford lehrt.

TIPP: Zum Handel und Kauf von Stellar lesen Sie unseren Ratgeber-Artikel Stellar kaufen und handeln

Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit Optionen, Kryptowährungen und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. 73-89 % aller Privatanleger verlieren Geld beim Handel mit CFDs. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
 
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