Touch Optionen


Touch Optionen

Neben den einfachen binären Optionen, also den Call- und Put-Optionen, gibt es noch weitere Handelsarten, die von vielen Brokern angeboten werden. Eine weitere Handelsart, die nicht nur bei den Profi-Tradern immer beliebter wird, sind die sogenannten Touch-Optionen. Aus dem Englischen übersetzt bedeutet „touch“ soviel wie berühren, was den Kern dieser Handelsform auch schon sehr gut beschreibt. Es gibt im Bereich der Touch-Optionen verschiedene Varianten, zwischen denen sich der Trader entscheiden kann.



Die One-Touch Option als bekannteste Variante

Die bekannteste und wohl momentan auch am häufigsten genutzte Variante der binären Touch-Optionen sind die One-Touch Optionen. Nahezu jeder Broker bietet diese Form der binären Optionen inzwischen an. Es gibt bei dieser Handelsart einen ganz wesentlichen Unterschied zu den klassischen Call- und Put-Optionen. Bei den einfachen binären Optionen muss der Trader bekanntlich nur eine Richtung einschätzen, in die sich der Basiswert der Option am Fälligkeitstag bewegt hat. Bei der One-Touch Option legt sich der Kunde hingegen darauf fest, dass ein bestimmter Kurs berührt bzw. erreicht wird. Zudem ist ein weiterer Unterschied zur einfachen Call- oder Put-Option, dass dieser Kurs nicht zwingend am Ende der Laufzeit berührt werden muss, sondern es ausreicht, wenn der Kurs irgendwann während der Laufzeit der Option erreicht wird. Daher kommt auch die Bezeichnung „One-Touch“, weil eben eine einmalige Berührung bereits ausreicht, damit der Trader einen Gewinn erzielt. Ist der Kurs erreicht, wird die Option sofort beendet. Einen Verlust erzielt der Trader dann, wenn der festgelegte Kurs bis zum Laufzeitende einmal erreicht wurde. Die normale Rendite bewegt sich auch im Bereich der One-Touch Optionen zwischen 70 und 90 Prozent. Allerdings gibt es einige Broker, die eine sogenannte High-Yield Variante anbieten, bei der die Rendite bis zu 500 Prozent betragen kann. Die Besonderheit bei den High-Yield Varianten besteht darin, dass der zu erreichende Kurs relativ weit vom aktuellen Kurs des Basiswertes entfernt ist. Das Risiko ist hier für den Trader also recht hoch.



No-Touch Optionen

Eine zweite Variante der Touch-Optionen hat quasi die gegenteilige Intention wie die One-Touch Option und wird als No-Touch Option bezeichnet. Bei der No-Touch Option ist es so, dass der Trader nicht darauf spekuliert, dass der Basiswert der binären Option im Laufzeitrahmen einen bestimmten Kurs berührt, sondern dass ein festgelegter Kurs eben nicht erreicht wird. Eine solche binäre Option könnte also zum Beispiel beinhalten, dass der Trader darauf spekuliert, dass der Kurs der Deutschen Telekom bis zum Ende der Woche nicht die Marke von 11,50 Euro erreicht. Liegt der aktuelle Kurs zum Beispiel bei 10,90 Euro und erreicht er bis zu Fälligkeit der Option nicht einmal mindestens 11,50 Euro, so hat der Trader „gewonnen“. Wird der Kurs hingegen nur ein einziges Mal während der Laufzeit berührt, ist der Einsatz verloren.



Double-Touch Optionen

Eine noch recht neue und noch selten angebotene Variante der Touch-Optionen sind die Double-Touch Optionen. Auch diese binäre Optionen gibt es in zwei Varianten, nämlich als Double-One-Touch und als Double-No-Touch Optionen. Der markante Unterschied zu den „normalen“ Touch-Optionen besteht darin, dass es nicht nur einen Kurs zu erreichen gilt, sondern der Kurs des Basiswertes muss zwei festgelegte Punkte berühren. Damit der Trader einen Gewinn erzielt, müssen innerhalb der Laufzeit der Option beide Kurs mindestens einmal erreicht werden. Meistens befindet sich der eine zu erreichende Kurs oberhalb des aktuellen Kurses, während sich der andere zu erreichende Kurs unterhalb des aktuellen Kurses befindet. Notieren die Aktien der Deutschen Telekom also zum Beispiel aktuell bei 11,20 Euro, so könnte eine Double-Touch Option beinhalten, dass der Kurs bis zum Ende der Laufzeit zum einen 11,50 Euro und zum anderen auch 10,50 Euro erreichen muss.

Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit Optionen, Kryptowährungen und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. 73-89 % aller Privatanleger verlieren Geld beim Handel mit CFDs. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
 
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