TRON

TRONTRON (TRX) ist ein Blockchain-Protokoll, das ein verteiltes Speicher- und Content-System vor allem für Entertainmentzwecke bereitstellen möchte. Es wurde in China entwickelt. Zu dieser Blockchain gehört die Kryptowährung Tron.
 

Grundsätzliche Zielstellung von Tron

Die Tron-Blockchain soll - wie andere Projekte dieser Art - für Nutzer ein Protokoll bereitstellen, mit dem sie Daten frei und sicher speichern und veröffentlichen können, ohne dass es einer zentralen Verwaltung bedarf. Die Datenhoheit bleibt damit bei den Usern. Das entspricht einem Grundbedürfnis im Web 4.0, in welchem Nutzer frei entscheiden wollen, welche Daten sie öffentlich publizieren. Hinter Tron steht die gleichnamige Foundation, technisch handelt es sich bei Tron um ein ERC-20 Token, das auf Ethereum basiert. Die Tron Foundation hat gegenwärtig ihren Hauptsitz in Singapur. Es ist ein sehr junges Unternehmen, das es erst seit September 2017 gibt. Der Gründer war Justin Sun. Er wurde schon 2015 als chinesischer Vorzeigeunternehmer von Forbes China erwähnt und ist auch der gegenwärtige CEO der Tron Foundation. Im Dezember 2017 gab er via Twitter bekannt, dass sich mehrere Alibaba-Entwickler seiner Foundation angeschlossen haben. Möglicherweise steht eine Kooperation zwischen Tron und dem chinesischen E-Commerce-Giganten an. Alibaba ist in der östlichen Welt ebenso bedeutend wie Amazon in der westlichen. Das dürfte der Tron-Währung einen gewaltigen Aufschwung verschaffen. Seit Januar 2018 kooperiert Tron technisch mit dem Spieleanbieter Game.com und dem Fahrradverleihsystem oBike. Der Digitalexperte John McAfee hat die Kryptowährung Tron unlängst in einem Tweet als langfristige Investition empfohlen. Im Januar 2018 überstieg der TRX-Token die Marke von 30 Dollarcent, die Marktkapitalisierung betrug damals 19,7 Milliarden US-Dollar. Am 27.02.18 steht der TRX bei über 41 Dollarcent und rückt damit langsam in die Top 5 der Kryptowährungen hinsichtlich der Marktkapitalisierung vor.

Dezentralisierung von Inhalten mit der Tron Blockchain

Tron geht mit dem vorliegenden Konzept im Grunde zu den Wurzeln des Internets zurück. Eine frühe Intention von Web-Pionieren wie Tim Berners Lee war in den 1990er Jahren die völlige Dezentralisierung, die heute wieder mit Blockchains möglich erscheint. Der Gedanke aus den Web-Gründungszeiten einer vollkommen freien Interaktion aller User hat sich nicht gehalten: Im Netz etablierten sich Machtstrukturen. Heute bestimmen große Konzerne, welche Informationen wir zuerst wahrnehmen. Zu nennen wären an vorderster Front Google, Amazon, Facebook, Apple, Alibaba und Tencent. Diese Unternehmen verfügen nicht nur über die Informations-, sondern auch über die Datenhoheit, denn sie speichern von uns alles, was sie erfahren können. Tron möchte nun Publizisten und Künstlern weltweit ein kostenloses Content- und Entertainment-System zur Verfügung stellen, in welchem die Kreativen ihre Inhalte wieder selbst kontrollieren. Neben dem Problem der Datenhoheit will Tron zusätzlich das Problem der Direktvermarktung von Inhalten lösen. Die Anbieter digitaler Unterhaltungsinhalte sollen diese ohne Umwege über Händler an die Konsumenten verkaufen können. Das dürfte die Angebote günstiger machen, weil Gebühren und Provisionen an Händler entfallen. Der Fokus liegt auf digitalen Unterhaltungsangeboten, zu denen Musik, Filme, Bilder, diverse Streaming-Dienste und Glücksspiele gehören können. Doch auch ein Fahrradverleih ist inzwischen mit an Bord (siehe oben).

Mehrwerte von Tron

  • Nutzer erhalten wieder die Hoheit über ihre Daten.
  • Wer sich an Tron beteiligt, erhält TRX-Token.
  • Die Tron Foundation ist gemeinnützig konzipiert. Sie verfolgt nicht primäre Gewinnerzielungsabsichten.
  • Die Inhalte überzeugen durch Qualität und nicht in erster Linie durch Marktgängigkeit.

Der TRX (Tron Coin)

Die virtuelle Währung TRX heißt eigentlich “Tronix” (im Sprachgebrauch Tron). Sie lässt sich über das Tron-Netzwerk schürfen und erwerben, doch es gibt auch Exchange Broker wie IQ Option mit TRX im Angebot. Aus einem Whitepaper der Tron-Foundation geht hervor, dass die Tron-Blockchain auch diverse andere Kryptowährungen unterstützen soll. Für die Zielstellungen der Blockchain wird allerdings zunächst das Zahlungsmittel TRX maßgebend sein.

Über den Tron-Gründer Justin Sun

Der Tron-Gründer und gegenwärtige CEO Justin Sun war 2013 in führender Position für das Ripple-Netzwerk tätig und genießt in China einen hervorragenden Ruf. Unter anderem spricht ihm der Alibaba-Gründer Jack Ma ein hohes Potenzial zu. Er lud ihn als ersten Studenten in seine Hupan-Elite-Universität ein. Sun hat auch die App Peiwo kreiert, die als “chinesisches Snapchat” gilt. Sie bringt Nutzer via Interessenabgleich und eine 10-Sekunden-Sprachprobe zusammen. Das dient der Schaffung einer Community für Online-Games und Talentshows. Die Peiwo App hat inzwischen über 10 Millionen User und soll noch im laufenden Jahr 2018 mit der Tron-Blockchain verknüpft werden.

TIPP: Zum Handel und Kauf von Tron lesen Sie unseren Ratgeber-Artikel Tron kaufen und handeln

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