Volatilitätsstrategie


Die Volatilitätsstrategie

Neben der Trendfolgestrategie gibt es noch eine andere Handelsstrategie, die auch im Bereich der binären Optionen häufiger zum Einsatz kommt. Gemeint ist die sogenannte Volatilitätsstrategie. Auch bei dieser Strategie lässt sich bereits an der Bezeichnung erahnen, worum es im Kern geht. Zur Verdeutlichung der Volatilitätsstrategie ist es hilfreich, den Unterschied zur Trendfolgestrategie zu erläutern. Bei der Trendfolgestrategie ist es bekanntlich so, dass der Trader dann einen Gewinn erzielt, wenn der Basiswert sich in eine bestimmte Richtung bewegt, also einem gewissen Trend folgt. Gewinne werden dann zum Beispiel nur bei einem steigenden Kurs erzielt. Bei der Volatilitätsstrategie ist es hingegen unwichtig, in welche Richtung sich der Kurs bewegt. Wichtig ist nur, dass sich der Kurs in einer möglichst großen Spanne bewegt.



Wie funktioniert die Volatilitätsstrategie ?

kursschwankungenDie Volatilitätsstrategie funktioniert immer dann sehr gut, wenn Kurse relativ großen Schwankungen ausgesetzt sind. Solche Kursschwankungen entstehen zum Beispiel nach einer veröffentlichten Nachricht zum Unternehmen (bei Aktien) oder auch nach der Veröffentlichung von Bilanzzahlen. Aber auch andere News, zum Beispiel zu Rohstoffen oder Devisen, sowie die Spekulationen am Markt, können natürlich größere Kursbewegungen auslösen. Bei der Volatilitätsstrategie muss der Trader nicht „vorhersagen“, in welche Richtung sich der Kurs bewegen wird. Es geht vielmehr darum, dass der Kurs des Basiswertes möglichst stark steigt oder fällt, es kommt also nur auf die „extreme“ Bewegung an. Um diese Strategie verfolgen zu können, kauft der Trader im Zuge der Volatilitätsstrategie meistens eine Call- sowie eine Put-Option, natürlich mit dem gleichen Basiswert.



Die Volatilitätsstrategie in der Praxis

Wie die Volatilitätsstrategie in der Praxis funktioniert, lässt sich an einem beispielhaften Trade sehr gut verdeutlichen. Wie schon zuvor kurz erwähnt, werden im Zuge der Volatilitätsstrategie meistens sowohl eine Call- als auch eine Put-Option mit dem gleichen Basiswert gekauft. Und zwar geschieht dies nicht mit den einfachen binären Optionen, sondern deutlich besser geeignet sind hier die One-Touch Optionen. Diese Optionen im One-Touch-Modus müssen während der Laufzeit einen bestimmten Kurs berühren. Den Kauf der zwei Optionen (Call und Put) sollte durchgeführt werden, wenn ein bestimmtes „Ereignis“ bevorsteht, welches den Kurs des Basiswertes in größerem Umfang beeinflussen könnte. Das kann zum Beispiel beim Basiswert Aktie eine Meldung über eine mögliche Übernahme sein. Es gibt nun zwei wahrscheinliche Szenarien, wie der Aktienkurs nach der Meldung reagieren wird. Wird die Übernahme bekanntgegeben, dürfte der Kurs stark ansteigen. Wird die Übernahme hingegen nicht durchgeführt, dürften die Händler und Anleger enttäuscht sein, was einen deutlichen Kursrückgang verursachen dürfte. Damit der Trader nun im Zuge der Volatilitätsstrategie beide Fälle abdecken kann, werden sowohl eine One-Touch Call- als auch eine One-Touch Put-Option mit identischen Laufzeiten und mit gleichem Investitionskapital gekauft.



Erfolgreich handeln mit der Volatilitätsstrategie

Im Bereich der One-Touch Optionen sind je nach Broker Gewinne bis zu 500 Prozent möglich, wenn Sie den sogenannten High-Yield Bereich wählen. Diese möglichen Gewinne über 200 Prozent sind eine wichtige Voraussetzung für das Funktionieren der Volatilitätsstrategie. Angenommen, Sie kaufen nun für 200 Euro eine One-Touch Call-Option sowie für ebenfalls 200 Euro eine One-Touch Put-Option mit dem Basiswert Muster-Aktie, sodass jeweils eine Rendite von 500 Prozent möglich ist. Diesen Gewinn erzielen Sie dann, wenn der Kurs der Muster-Aktien innerhalb der nächsten fünf Stunden von derzeit 10,20 Euro entweder auf 11,50 Euro (Call-Option) steigt oder auf 8,90 Euro (Put-Option) fällt. Sollte der Kurs der Muster-Aktie sich nun nach Veröffentlichung der Nachricht entweder mindestens einmal bis auf 11,50 Euro bewegen oder mindestens einmal bis auf 8,90 Euro fallen, hätten Sie einen Gewinn erzielt. Mit der einen binären Option hätten Sie dann zwar 200 Euro verloren, dafür aber mit der anderen Option aus dem Einsatz von 200 Euro exakt 1.000 Euro gemacht. Ihr Gewinn würde also insgesamt 600 Euro betragen. Das Risiko besteht bei diesem Trade nach der Volatilitätsstrategie allerdings darin, dass der Kurs sich nicht in dem erwarteten Umfang bewegt. Steigt der Aktienkurs in den nächsten fünf Stunden zum Beispiel nur auf maximal 11,20 Euro, so hätten Sie 400 Euro verloren.

Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit Optionen, Kryptowährungen und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. 73-89 % aller Privatanleger verlieren Geld beim Handel mit CFDs. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
 
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