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wertpapiereEin Wertpapier verbrieft das Recht an einem Anlagewert und dient damit dessen Erwerb und der Wiederveräußerung. Der Anlagewert kann eine Aktie oder Anleihe, ein Fondsanteil, ein Pfandbrief, ein Rohstoff-Future und auch ein Zertifikat sein. In diesem Sinne gehören Binäre Optionen zu den Wertpapieren.

Sie werden zwar ausschließlich elektronisch geführt und niemals als Papier ausgegeben, eine Form, die es heute bei Aktien noch geben kann, dennoch handelt es sich juristisch um Wertpapiere. Diese sind durch wesentliche Eigenschaften gekennzeichnet. Sie müssen handelbar sein und der freien Preisbildung unterliegen.

 

Bedeutung der Wertpapiere

Die Rolle der Wertpapiere im Kapitalmarktgeschehen ist überragend, viele Investitionsmöglichkeiten basieren darauf, dass die Anlage über Wertpapiere erfolgt. In Form von Aktien können sie nicht nur den Anteil am Unternehmenswert, sondern auch ein Stimmrecht verbriefen. Aktien erwirtschaften zudem Dividenden, was über den Kurssteigerungswert oder den möglichen Kursverlust hinaus einen vollkommen eigenständigen Wert in Form von variablen Zinsen darstellt. Zu den Regeln, denen Wertpapiere unterworfen sind, gehören die Form der Kursfeststellung und Notierung, der Gegenwert, die Vertretbarkeit sowie Auskunfts- und Geheimhaltungspflichten der emittierenden Unternehmen. Die Kennzeichnung erfolgt über die International-Securities Identification Number (ISIN), an deutschen Börsen wird immer noch parallel die Wertpapierkennnummer (WKN) genannt. Wertpapiere unterliegen der freien Kursbildung am Markt und können feste (Anleihen, Rentenpapiere) und variable (Aktiendividenden) Zinsen abwerfen. Das ist aber nicht bei allen Wertpapieren gegeben, auf Zertifikate wie die Binären Optionen gibt es keine Zinsen. Andere Zertifikate wie CFDs können als Overnight-Position einen positiven (Put-Option) oder negativen (Call-Option) Zins erwirtschaften. Wertpapiere müssen handelbar sein, das gehört zu ihren wesentlichen Grundsätzen. Der Handel kann börslich oder außerbörslich als OTC-Handel (Over the Counter) stattfinden. Binäre Optionen werden ausschließlich außerbörslich über den emittierenden Broker gehandelt. Für Anleger ist es wichtig zu wissen, dass der Handel mit Wertpapieren sehr strengen Gesetzen unterliegt und Verstöße durch die Emittenten - zum Beispiel durch Binäre Optionen Broker - hart geahndet werden.

 

Der Wertpapierkredit

Auf ein Wertpapierdepot kann es einen Kredit geben, den Wertpapier- oder Effektenlombardkredit. Dieser Kredit beleiht die schon vorhandenen Wertpapiere vorrangig zum Zweck, neue Wertpapiere zu erwerben. Jedoch akzeptieren Banken auch für andere Kreditzwecke, zum Beispiel einen Autokauf oder einen freien Verbraucherkredit, das Wertpapierdepot als Sicherheit. Dabei wird ein Kursabschlag vom gegenwärtigen Wert der Papiere vorgenommen, da diese den Risiken des Marktes unterliegen. Derivate Anlageinstrumente mit dem Risiko des Totalverlustes sind von so einer Beleihungsmöglichkeit in aller Regel ausgenommen. Es lassen sich zwar Szenarien denken, in denen ein im Gewinn befindliches, durch einen automatischen Stopploss gut abgesichertes Derivat als Pfand dienen könnte, jedoch sind solche Fälle praktisch nicht bekannt. Mehr Information über Wertpapierkredite finden Sie unter http://www.kredittestsieger.org/.

 

Zertifikate sind Wertpapiere

Nach juristischer Definition sind Zertifikate eine Mischung zwischen dem klassischen Wertpapier und einem Optionsschein. Wie sehr sie der juristischen Betrachtung als Wertpapier unterliegen, hängt von ihrer individuellen Ausgestaltung ab. Streng rechtlich gesehen ist jedes Zertifikat - also auch die Binäre Option - eine Schuldverschreibung oder Anleihe. Es gibt dennoch große juristische Unterschiede zu klassischen Wertpapieren wie der Anleihe oder Aktie. So stellt das deutsche Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) den Insiderhandel unter Strafe, der durch Handelsvorteile aufgrund von Insiderkenntnissen über mögliche Einflüsse auf den Kursverlauf geprägt ist. Dieser Straftatbestand kann beim Handel mit Binären Optionen oder anderen Zertifikaten kaum eine Rolle spielen.

Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit Optionen, Kryptowährungen und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. 73-89 % aller Privatanleger verlieren Geld beim Handel mit CFDs. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
 
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